München, 26.08.2026 (PresseBox) - Wer eine SAP-Basis-Landschaft betreibt, kennt das Muster: Das Tagesgeschäft läuft stabil, bis plötzlich ein Engpass entsteht. Ein Kollege fällt aus, ein Transport muss kurzfristig priorisiert werden, oder eine Systemkopie steht an, für die intern schlicht die Kapazität fehlt. Klassische Betriebsmodelle reagieren auf solche Situationen selten flexibel, weil sie auf feste Leistungsumfänge und langfristige Vertragsbindung ausgelegt sind. Genau an diesem Punkt setzt SAP Basis RSM Flex Support von Manage Now an.
Das Problem mit klassischen SAP-Basis-Verträgen
Unternehmen mit eigener SAP-Basis-Mannschaft stehen häufig vor einem Dilemma. Für den laufenden Betrieb reicht die interne Kapazität meist aus, für punktuelle Spezialthemen wie Berechtigungswesen, Transportmanagement oder komplexe Migrationsschritte fehlt jedoch oft das Tiefenwissen. Ein Full-Service-Vertrag mit einem Provider wäre überdimensioniert und würde bedeuten, Betriebsverantwortung abzugeben, die eigentlich im Haus bleiben soll. Ein klassisches Beratungsmandat wiederum ist für kurzfristige, kleinteilige Anfragen zu schwerfällig.
Die Konsequenz: Know-how-Lücken bleiben ungeschlossen, Engpässe verzögern Projekte, und Teams arbeiten am Limit, obwohl externe Unterstützung eigentlich nur punktuell nötig wäre.
Was RSM Flex Support anders macht
RSM Flex Support ist ein SAP-Basis-Expertenpool, der nach Stundenkontingent gebucht wird, nicht nach starrem Leistungsumfang und entscheiden selbst, wofür sie diese Stunden einsetzen: für tägliche Unterstützung bei technischen Fragestellungen, für einzeln buchbare Leistungen wie Berechtigungswesen oder Ticketbearbeitung, oder für abgegrenzte Projektpakete wie Systemkopien, Upgrades und Migrationen.
Der entscheidende Unterschied zu klassischen Managed-Services-Modellen liegt in der Verantwortungsverteilung. Bei Classic RSM übernimmt der Provider die volle Betriebsverantwortung, gebunden an ein SLA und einen vertraglich definierten Scope. RSM Flex Support funktioniert anders: Die Kundenorganisation behält die Betriebsverantwortung, kauft aber flexibel Expertise und Kapazität hinzu, wenn sie gebraucht wird. Statt eines SLA gilt eine vereinbarte Servicezeit, innerhalb derer Leistungen nach Priorität erbracht werden.
Einordnung: RSM Flex Support, Classic RSM und TAMS im Vergleich
Auch im Vergleich zu TAMS im Rahmen von RISE with SAP zeigt sich der eigene Charakter des Modells. TAMS bietet zwar ebenfalls flexibel wählbare Leistungen und Stundenpakete, doch die Grundverantwortung bleibt geteilt zwischen Kunde und SAP. Bei RSM Flex Support liegt sie eindeutig beim Kunden, während Manage Now als Expertenpool im Hintergrund unterstützt. Für Unternehmen, die ihre SAP-Basis-Governance selbst steuern wollen, aber punktuell auf externes Spezialwissen angewiesen sind, ist das ein wesentlicher Unterschied.
Wie die Stundenkontingente in der Praxis funktionieren
Nicht genutzte Stunden verfallen nicht sofort. Sie werden in die Folgemonate desselben Quartals übertragen und verfallen erst zum Quartalsende. Wird das Kontingent überschritten, erfolgt die Abrechnung der Mehrstunden zum Quartalsende nach dem tatsächlichen Aufwand, abgestimmt auf Qualifikation und vereinbarte T&M-Sätze. Zusätzlich lässt sich das gebuchte Paket im laufenden Quartal für die Folgemonate anpassen, wenn sich der Bedarf verändert. Das Modell ist also nicht nur flexibel in der Nutzung, sondern auch in der Steuerung.
Die Serviceerbringung selbst folgt klaren Rahmenbedingungen: Standardmäßig von Montag bis Freitag zwischen 8 und 17 Uhr CET/CEST, auf Deutsch oder Englisch, mit der Möglichkeit, Rufbereitschaft, Wochenendarbeit oder Monitoring und Reporting optional hinzuzubuchen. Eine einmalige technische Basis-Fee deckt die sichere Bereitstellung des Administrationszugangs ab, etwa über einen dedizierten Advanced Admin Host in Azure.
Für wen sich RSM Flex Support eignet
Das Modell passt besonders gut zu Unternehmen, die ihre SAP-Basis-Landschaft grundsätzlich selbst im Griff haben, aber wiederkehrend an Kapazitätsgrenzen stoßen oder spezifisches Fachwissen punktuell benötigen. Typische Szenarien sind Engpässe durch Personalwechsel oder Urlaubszeiten, komplexe Berechtigungsthemen, die intern selten vorkommen, oder klar abgegrenzte technische Vorhaben wie eine Systemkopie oder ein Upgrade, für das keine dauerhafte Kapazität aufgebaut werden soll.
Fazit: RSM Flex Support als Mittelweg
SAP-Basis-Betrieb muss nicht die Wahl zwischen voller Auslagerung und alleiniger interner Verantwortung sein. RSM Flex Support bietet einen Mittelweg: SAP-Basis-Expertise nach Bedarf, flexibel buchbar über Stundenpakete, ohne dass die Kundenorganisation die Kontrolle über ihren Betrieb abgibt. Wer seine SAP-Basis-Landschaft selbst steuert, aber gelegentlich auf Spezialwissen oder zusätzliche Kapazität zurückgreifen möchte, findet hier ein Modell, das genau diesen Bedarf abdeckt.
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