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26.08.2026

Broadcom-VMware-Vertrag verhandeln: drei echte Hebel

Hamburg, 26.08.2026 (PresseBox) - Broadcom-Renewals kommen oft zum Mehrfachen der früheren Kosten. Einkäufer verhandeln dann über Prozente, den schwächsten Hebel überhaupt. ProLicense zeigt die drei Hebel, die wirklich wirken: den echten Bedarf, eine belastbare Alternative aus Perpetual, Drittsupport und Nutanix, und das richtige Timing.

Wenn das Broadcom-Angebot auf dem Tisch liegt, verhandeln viele Einkäufer reflexhaft über den Rabatt. Das ist der schwächste Hebel, den es gibt. Wer keine Alternative hat, bekommt am Ende höchstenns ein paar Prozent und unterschreibt trotzdem ein Vielfaches der früheren Kosten. Die Hebel, die wirklich wirken, liegen woanders. ProLicense, die unabhängige Lizenzberatung, benennt drei.

Hebel 1: der Bedarf, nicht das Bündel

Der erste Schritt ist die ehrliche Frage, was tatsächlich gebraucht wird. Viele Unternehmen zahlen für ein Bündel, das Netzwerk- und Management-Bausteine enthält, die sie nie in Betrieb nehmen. Wer seinen Bedarf sauber kennt, verhandelt über die passende Stufe und nicht über Prozente auf einen Umfang, den er gar nicht braucht. Ein Rabatt auf zu viel bleibt zu viel. Wer weiss, was er überhaupt benötigt, kann Alternativen suchen.

Hebel 2: eine glaubwürdige Alternative

Verhandeln kann nur, wer bereit ist, nicht zu unterschreiben. Diese Alternative hat zwei Ausprägungen.
  1. Auf den vorhandenen Perpetual-Lizenzen bleiben und über VMware-Drittsupport absichern.
  2. Der Wechsel auf Nutanix.
  3. Drittens beides nacheinander, als Kombination.
Genau darin liegt die Stärke. Ein Unternehmen bleibt zunächst auf Perpetual mit Drittsupport, senkt damit die laufenden Kosten sofort, deckt zusätzlichen Bedarf über gebrauchte VMware-Lizenzen und wechselt anschließend in Ruhe auf Nutanix. Die Ersparnis aus Drittsupport und Gebrauchtsoftware ist dabei so groß, dass sie oft die Migration finanziert. Die Migrationskosten sinken damit rechnerisch gegen null.

Hebel 3: Timing und eine konsistente Story

Wer VMware kurz vor Ablauf mitteilt, man wolle eine Preisreduktion, sonst gehe man zu Nutanix, wird nicht ernst genommen. VMware weiß genau, wie lange Migrationsprojekte in großen Unternehmen dauern, und rechnet damit, dass der Kunde am Ende doch unterschreibt. Anders sieht es aus, wenn eine konsistente Story auf dem Tisch liegt: Das Unternehmen führt seine Perpetual-Lizenzen mit VMware-Drittsupport weiter, deckt Mehrbedarf über Gebrauchtsoftware und finanziert damit den Umstieg auf Nutanix. Dann ist die Alternative kein Bluff mehr, sondern ein durchgerechneter Plan, und die Verhandlung bekommt eine völlig andere Grundlage. Voraussetzung dafür ist, rechtzeitig anzufangen und die Szenarien vorher durchzuspielen.

„Die Drohung mit Nutanix nimmt VMware niemandem ab, der erst ein paar Wochen vor Ablauf damit kommt. Wer aber zeigen kann, dass er über Perpetual und Drittsupport günstig weiterläuft und sich die Migration damit selbst finanziert, verhandelt plötzlich auf Augenhöhe. Diese Story muss man vorher mit uns aufbauen“, sagt Markus Oberg von ProLicense.

Früh sprechen, Szenarien durchrechnen 

Einkäufer sollten deshalb rechtzeitig Kontakt zu ProLicense aufnehmen. In einem kostenlosen Erstgespräch lassen sich die Gedankenspiele durchgehen: Was kostet das Bündel wirklich, was bringt Drittsupport auf den vorhandenen Perpetual-Lizenzen, wie weit trägt Gebrauchtsoftware, und ab wann finanziert die Ersparnis den Umstieg auf Nutanix. Aus diesen Zahlen entsteht die Verhandlungsposition. ProLicense steht dabei ausschließlich auf Kundenseite. Ziel bleibt in jedem Fall dasselbe: minimale Kosten bei voller Compliance. Erreichbar ist das Team über die Kontaktseite oder unter +49 (0) 40-228 6828-0.

„Der Fehler ist, ohne Plan B in die Verhandlung zu gehen. Wer erst rechnet, wenn das Angebot da liegt, hat schon verloren. Wir spielen die Szenarien vorher durch, damit der Einkauf mit Zahlen und nicht mit Hoffnung verhandelt“, sagt Christian Grave, Geschäftsführer der ProLicense.
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