Open Telekom Cloud im Praxiseinsatz[Gesponsert]

Ohne Cloud keine KI

Die für künstliche Intelligenz nötige Rechenleisung ist enorm. Da bietet es sich geradezu an, auf Ressourcen aus der Public Cloud zurückzugreifen.
Die für künstliche Intelligenz nötige Rechenleisung ist enorm. Da bietet es sich geradezu an, auf Ressourcen aus der Public Cloud zurückzugreifen. (Bild: gemeinfrei (geralt / pixabay) / CC0)

„Jeder kann von künstlicher Intelligenz profitieren“, sagt Florian Schild, Gründer von boot.AI. Das Start-up setzt dafür auf die Cloud.

Neun von zehn Unternehmen planen laut Boston Consulting Group derzeit, KI in den nächsten drei Jahren in ihren Betrieb zu integrieren. Aber: Mehr als jede dritte Führungskraft hat bisher nach eigenen Angaben zu wenig Know-how in dem Bereich. „KI ist in den Köpfen, aber noch lange nicht in den Unternehmen angekommen“, sagt Florian Schild. Er ist Gründer des Start-ups boot.AI, das Algorithmen entwickelt, die Prozesse selbstständig optimieren können. „Dabei ist es ganz egal, um welche Prozesse es sich handelt. Ob Produktion, Vertrieb oder Verwaltung – künstliche Intelligenz kann unzählige Bereiche optimieren“, sagt Florian Schild.

Cloud Computing: die Basis für künstliche Intelligenz

Künstliche Intelligenz, die gewaltige Datenmengen analysiert, daraus Schlüsse ableitet und Prozesse optimiert, war noch vor wenigen Jahren für die meisten Unternehmen reine Zukunftsvision. Denn die dafür nötige Rechenleistung ist enorm – und damit auch die Kosten. „Cloud Computing bietet inzwischen die notwendige Basis dafür“, sagt Schild, der mit seinem Start-up auf Ressourcen aus der Public Cloud zurückgreift. „Für die Entwicklung und den Betrieb künstlicher Intelligenz ist die Public Cloud optimal. Weil sie die Möglichkeit bietet, enorme Rechen- und Speicherkapazitäten jederzeit bedarfsgerecht zu buchen und nur so lange zu bezahlen, wie sie gebraucht werden“, sagt Schild.

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Damit ist das Start-up in guter Gesellschaft: Die Zahl der Unternehmen, die IT-Ressourcen aus der Cloud beziehen, steigt seit Jahren konstant. Das bestätigen diverse Studien, zuletzt der Branchenverband Bitkom. Demnach nutzten 2017 bereits zwei Drittel der deutschen Unternehmen Cloud Computing, mehr als 20 Prozent planen oder diskutieren den Einsatz.

GPUs bis zu 100mal schneller als CPUs

Aufgrund ihrer Architektur eignen sich leistungsfähige Grafikkarten mit entsprechenden Graphic Processor Units (GPUs) besonders gut für KI-Anwendungen. „Grafikprozessoren besitzen Tausende von Recheneinheiten und weisen im Vergleich zu Lösungen mit nur CPUs einen um den Faktor 10–100 höheren Anwendungsdurchsatz auf“, schreibt etwa Grafikkarten-Experte Nvidia auf seiner Website. „Daher sind sie bei Datenwissenschaftlern inzwischen die erste Wahl, wenn es um die Verarbeitung umfangreicher Daten geht.“

So auch beim Start-up boot.AI. „Wir nutzen intensiv Bare Metal Server mit starken GPUs aus der Open Telekom Cloud“, sagt Schild. „Die eignen sich optimal für unsere Zwecke, weil sie Millionen Datensätze gleichzeitig bearbeiten können – ohne sie vorher in den Arbeitsspeicher laden zu müssen.“ Konkret verwendet boot.AI in der Open Telekom Cloud zweimal 14 Prozessorkerne, 512 GB RAM und acht P100 Nvidia Grafikkarten sowie den Document Database Service (DDS) auf Basis des Protokolls der NoSQL-Datenbank MongoDB.

Nächster Schritt: Zimmerservice aus der Cloud

Für boot.AI läuft es gut. Das junge Unternehmen hat bereits schlaue Algorithmen in vielen Firmen etabliert. Doch dabei soll es nicht bleiben. Florian Schild hat schon den nächsten Pfeil im Köcher: Um Bestellprozesse in Hotels zu optimieren, möchte der Gründer sogenannte Conversational Interfaces für Sprachassistenten wie Siri oder Alexa anbieten. Hotelgäste könnten dann den Zimmerservice ganz einfach per Sprachbefehl bestellen. Schild: „Auch hierfür werden wir auf Kapazitäten aus der Open Telekom Cloud zurückgreifen.“

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