Neue Version des Druckdienstes iPrint für mobile Anwender

Novell stimmt Dreiklang an

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Das sogenannte Self-Service-Druck-Modell in Novells iPrint erlaubt den Nutzern, den gewünschten Drucker ohne administrative Hilfestellung aus dem Browser heraus auf Windows- oder Mac-Desktops zu installieren. Das mobile Drucken kann auf dreierlei Art erfolgen:

  • 1. Der Nutzer kann den Drucker per E-Mail aktivieren. In BYOD-Szenarien eröffnen sich auf diese Weise neue Druckmöglichkeiten für Anwender mit jeweils verschiedenen Endgeräten.
  • 2. Die iOS-spezifische Printfunktion „AirPrint“, um über Apple-Smartdevices drucken zu können, lässt sich über den iPrint-Server aktivieren.
  • 3. Über den Menüpunkt „Öffnen-in“ kann eine Vollintegration erfolgen: Hier wird die iPrint-App, die unter Eingabe des Suchbegriffs „Novell iPrint“ im Apple- oder Google-Store zu finden ist, auf iOS-, Android- oder Blackberry10-Geräte installiert. Hiermit lassen sich dann fest zugewiesene Drucker ansprechen oder der Nutzer kann einen bestimmten Drucker über die Website auswählen.

Auf Administrationsseite tendiert der Verwaltungsaufwand fast gegen Null. Die IT-Abteilung hat aber die Möglichkeit, bestimmte Einstellungen zu tätigen, beispielsweise um festzulegen, welcher Anwender welche Drucker nutzen darf (wie Farbe oder Schwarz-Weiß) oder welches Druck-Budget einem einzelnen Anwender zur Verfügung steht. Die Bereitstellung von Nutzern ist von jedem LDAP-Verzeichnis aus möglich. Zusätzlich vereinfacht die Unterstützung von VMware oder anderer virtualisierter Umgebungen die Inbetriebnahme.

Weg zur Cloud bleibt offen

Mit dem integrativen Ansatz seiner Mobil-Lösungen, die keine IT-seitigen Veränderungen der Regularien erfordern, sieht sich Novell auf dem richtigen Weg, der mobile Anwendungen bei freier Wahl der Hardware ermöglicht. Daher werden die Produkte auch ausschließlich on-premise verkauft, indem der Aufbau einer zusätzlichen Infrastruktur vermieden und die Vertraulichkeit der Daten nach festgelegten Sicherheitsrichtlinien und -verfahren gesichert wird. Novell verzichtet bewusst auf einen cloud-basierten Vertriebsweg: „Zu viele Probleme gehen mit cloud-basierten Lösungen einher“, begründet Kleist diese Entscheidung. Unternehmen müssten erst klären, wie die Cloud eingebunden werden soll, welche Sicherheitsprobleme auftreten könnten und die IT-Infrastruktur müsste auch noch angeglichen werden. „Wir halten das lieber zusammen und geben den Kunden die Wahl, wie er bestimmte Dinge machen möchte“, so Kleist. Novells Technologie sei daher absolut cloud-fähig und könnte daher jederzeit innerhalb einer Private Cloud zum Einsatz kommen.

iPrint wird in den Varianten Desktop, Mobile und in Kombination Desktop/Mobile angeboten. Die Abrechnung erfolgt in Pro-User-Zählweise. Kunden des OE Server erhalten die App kostenlos.

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