Mobile Device Management aus der Cloud

Mobile Endgeräte aus der Cloud verwalten und absichern

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Mobile Iron

Advanced Mobile Management von MobileIron steht sowohl on-premise als auch über die Connected Cloud von Mobile Iron zur Verfügung. Bei AMM greift der Admin über ein Web-Portal auf die MDM-Funktionen zu. Die Zusatzlösungen Web@Work und Apps@Work bieten spezialisierte Funktionen, so etwa Geo-Fencing und das Tunneln von Browser- und App-Verbindungen. Am Backend erlaubt MobileIron u.a. die Integration in Verzeichnisdienste (AD und LDAP) und Exchange ActiveSync.

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Der Client, der vom Server auf den Endgeräten installiert wird, ermöglicht der IT den Einblick auf alle gängigen Smartphones, z.B. welche Daten dort hinterlegt sind oder wie das Smartphone genutzt wird. Dies dient der IT und dem Endanwender dazu, die Firmendaten besser zu schützen und eine genaue Kostenkontrolle durchzuführen.

Dabei sorgen Datenschutz-Richtlinien für den Schutz der Daten des Anwenders. Mit MobileIron Sentry ist fürs iPad eine separate Lösung zu erwerben, MobileIron Atlas adressiert den Markt der Global2000-Unternehmen, die tiefgestaffelte Gruppenverwaltung benötigen.

IBM Fiberlink

Die Cloud-basierte Lösung MaaS360 der IBM-Tochter Fiberlink erlaubt die umfassende Verwaltung und Datensicherheit mobiler Endgeräte. MaaS360 unterstützt iOS, Android, BlackBerry, Windows Phone, Samsung, Symbian und - als einziger Hersteller in dieser Übersicht - Amazons Kindle Fire. Am Backend ist die Unterstützung für Exchange ActiveSync, Lotus Traveler und Active Directory realisiert.

Großes Gewicht legen die Macher der Plattform auf die Durchsetzung von Compliance-Vorgaben. So lassen sich etwa unbefugte Mobilgeräte einfach in Quarantäne schicken, bevor sie eine Zulassung erhalten. Dafür ist das erwähnte Exchange Active Sync erforderlich.

Policies lassen sich per WLAN, VPN usw. verschicken und durchsetzen. Auf den Client kann der Admin sogar Zonen für Unternehmens- und Privatdaten einrichten und die Unternehmensdaten selektiv löschen, falls das Gerät als verloren oder gestohlen gemeldet wurde. Dieses Leistungsmerkmal findet sich in praktisch allen MDM-Lösungen.

Microsoft Intune

Microsofts Cloud-Lösung Windows Intune verwaltet und schützt PCs und mobile Endgeräte. Die aktuelle Version integriert mit Hilfe von Windows Server Active Directory und Exchange Server die Verwaltung stationärer und mobiler Geräte mit den Betriebssystemen Windows RT-, Windows Phone 8-, iOS- und Android-Plattformen. Intune bietet die üblichen MDM-Funktionen an, allerdings sind diese auch auf stationäre Endgeräte, also PCs, anwendbar.

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Microsoft bietet für Intune zwei Konfigurationen an:

A) Die Konfiguration von Windows Intune standalone, das heißt nur für die Cloud. Die Web-basierte Verwaltungskonsole bietet dann eine "vereinfachte Verwaltung von Clientcomputern im Unternehmen, unter anderem Windows-, Windows RT-, Windows Phone 8-, Apple iOS- und Android-Endgeräte". Das Unternehmen kann damit Softwarepakete ausrollen, Richtlinien und sein Inventar verwalten.

B) Windows Intune in Verbindung mit dem System Center Configuration Manager: Damit könne das Unternehmen seine Infrastruktur vereinheitlichen und die Effizienz seiner IT-Abteilung erhöhen, indem die Verwaltung und Sicherheit für PCs und mobile Endgeräte (Windows, Windows RT, Macs, Windows Phone, Apple iOS und Android) in einer homogenen Infrastruktur erfolgt. Das Tandem soll alle stationären und mobilen Geräte über eine einzelne Konsole verwalten können.

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