Datenwolken für die Öffentliche Verwaltung

Mit Sicherheit nicht im Regen stehen

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Für den Bereich der Öffentlichen Verwaltung bieten sich Private Clouds oder Hosted Private Clouds an, bei denen ein professioneller Dienstleister die Cloud betreibt, der Kunde die Infrastruktur jedoch nicht mit anderen Kunden teilt.

Hybrid Clouds bezeichnen die Mischformen beider Ansätze. Dabei laufen (nach entsprechend sorgfältiger Klassifizierung und Aufteilung der Geschäftsprozesse) nur unkritische Dienste bei öffentlichen Anbietern über das Internet; besonders sicherheitsrelevante Daten und Anwendungen hingegen werden ausschließlich im eigenen Haus verarbeitet.

Community Clouds schließlich sind von mehreren Unternehmen gemeinsam betriebene und genutzte Cloud-Infrastrukturen, beispielsweise im Rahmen übergreifender Projektarbeit. Sie werden temporär bereitgestellt und auf einen definierten Nutzerkreis beschränkt.

Noch gibt es kein fertiges Standard-Szenario für Behörden und Unternehmen, die von Cloud Computing profitieren wollen – und das könnte durchaus auch in Zukunft so bleiben.

Herausforderungen

Eine neue, im Auftrag von Avanade durchgeführte Studie legt offen, welchen Herausforderungen und Chancen die Befragten derzeit am häufigsten begegnen: Sicherheitsüberlegungen sind der am meisten genannte, jedoch nicht der einzige Grund für die Nutzung von Private-Cloud-Umgebungen. Als weitere Gründe werden Daten-Compliance und regulatorische Anforderungen genannt (60 Prozent), Nähe zum Anwender und Bedenken bezüglich der Leistung (46 Prozent) sowie die wirtschaftliche Unsicherheit der Cloud (40 Prozent).

Die folgenden Aspekte sind entscheidend, damit Private Clouds einen höheren Mehrwert generieren können:

  • Von Anwendern lernen: Die IT muss Anwender einbeziehen und in enger Zusammenarbeit herausfinden, was diese sich wirklich wünschen, welche konkreten Szenarien den größten Nutzen durch den Einsatz einer Private Cloud mit sich bringen würden.
  • Eine Dienstleistung statt einer technologischen Infrastruktur bereitstellen: IT sollte einen Cloud-Service bieten, der geschäftliche Szenarien abdeckt und Relevanz hat. Cloud- und Virtualisierungstechnologien sind zwar allgegenwärtig, sie nützen aber nur dann wirklich etwas, wenn ihre Funktionen gut verständlich und einfach zu nutzen sind.
  • Auf die Zukunft schauen: Aus den vielen verschiedenen verfügbaren Cloud-Plattformen und Anbietern sollten IT-Entscheider eine Lösung auswählen, die erweiterbar ist und mit den Anforderungen mitwachsen kann. So wird etwa eine konsistente und vertraute Möglichkeit zur Selbstverwaltung für Anwender auch künftig wichtig bleiben, unabhängig davon, ob Ressourcen über Private-, Public- oder Hybrid-Cloud-Umgebungen angefragt und zur Verfügung gestellt werden.
  • Den richtigen Partner finden: Ein kompetenter und erfahrener Partner kann mit der passenden Strategie, Lösungen und Anwendungen Unterstützung bieten. Sämtliche Vorteile von Cloud Computing können somit ausgeschöpft und der größtmögliche Nutzen erzielt werden.

Öffentliche Verwaltungen sollten detailliert planen. Lesen Sie weiter!

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