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Egal, welches Netz und welcher Endkunde – alles ist sicher!
In dem Angebot für kleine und mittelgroße Unternehmen kann das Management von Endgeräten stecken, Smartphones genauso wie PCs. Die Security-Richtlinien legt das Unternehmen über ein Portal selbst fest, genauso wie unterschiedliche Nutzergruppen. Zum Beispiel lässt sich die Nutzung von Dating-Seiten und Online-Spielen gänzlich verbieten oder während der Mittagspause erlauben. Administratoren können Tools herunterladen, die Buchhalter nicht. Für die Einhaltung der Policies sorgt Nokia Siemens Networks.
Der Vorteil für das Unternehmen liegt auf der Hand: eine eigene Infrastruktur für die Sicherheit erübrigt sich. Es ist stets auf dem neuesten Stand, in Bezug auf die Sicherheitsinfrastruktur aber auch beim Schutz vor Angriffen aus dem Cyberspace. Die Anbieter können die Administration durch vordefinierte Filter, beziehungsweise Filterkategorien erleichtern.
Nach Schätzungen von NSN sinkt der Aufwand, den Unternehmen für Wartung und Pflege ihrer Security-Systeme aufbringen müssen, sofort um 50 Prozent.
Vodafone Spain ist Kunde
Die Endanwender bekommen diese Sicherheit jedoch nicht direkt von NSN, sondern von ihren Providern. Diesen obliegt letztlich auch die Preisgestaltung. Vodafone Spain gehört bereits zu den zufriedenen NSN-Kunden.
Die Herausforderungen, mit dem sich das Unternehmen konfrontiert sah, klingen bekannt: die rasche Verteilung neuer Fähigkeiten, um eine steigende Nachfrage bedienen zu können, das Generieren von zusätzlichem Profit durch Mehrwert-Dienste und das Gewinnen neue Enterprise-Kunden.
NSN bot zunächst einmal Beratung, um Dienste und Kundensegmente zu identifizieren, die sich für Vodafone Spain lohnen könnten. Das Modellieren und das technische Design einer Architektur zum Schutz vor und von Inhalten. Diese sollte an zwei Standorten in das Core-Netz des Kunden eingepasst werden. Schließlich lieferte NSN auch eine schlüsselfertige Technik, mit der sich ein Contet-Filtering umsetzen lässt.
Das Filtern von Inhalten konnte Vodafone Spain nach rund fünf Monaten auf den Markt bringen. Das dürfte nach Schätzungen des Kunden und NSN nur die Hälfte der Zeit in Anspruch genommen haben, die es gedauert hätte, wenn Vodafone ein vergleichbares System auf herkömmliche Art implementiert hätte. Auch die Ziele, neue Kunden zu erobern und mehr Umsatz zu generieren, hätten sich erfüllt. Dazu legen die Geschäftspartner jedoch keine Zahlen vor.
Prioritäten setzen
Allerdings genügt das Sicherheitsangebot nun bereits dem „European Safer Mobile Use Framework“, die in der EU-Richtlinie 98/560/EC gefordert wird und künftig Standard werden soll.
Laut NSN wären rund 5 bis 10 Prozent des Internet-Access auf der Basis von solchen Cloud-Services möglich. Das ist nicht wenig angesichts des steigenden Datenverkehrs. Im Mobilfunk wächst der Datenstrom derzeit um den Faktor 300 pro Jahr. Videodaten nehmen um 100 Prozent zu (siehe: Abbildung 6).
Um überhaupt Dienste wie IPTV, VoIP, Streaming, Messaging und Security anbieten zu können, müssen Provider mit den Ressourcen Netz und Bandbreite sorgsam umgehen. Es gilt zu entscheiden, welcher Datenverkehr über Luftschnittstellen bereit gestellt werden kann und welcher bevorzugt zu behandeln ist.
Außerdem sind die passenden Tarife zu finden. Soll etwa ein Studentenabo dieselbe Geschwindigkeit und Güte garantieren wie die Lizenz einer Zahnarztpraxis, einer PR-Agentur oder eines Fuhrunternehmens? Auch diese Klassifizierung und das Management will NSN seinen Kunden abnehmen.
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