Die Zahl der zu schützenden Daten in der Cloud nimmt stetig zu, die Cyberattacken auf die Cloud und die Vorfälle in der Cloud ebenso. Branchen-Events wie das CloudFest 2023 stellen deshalb die „Resilient Cloud“ und die „Protectors of the Internet“ in den Fokus. Hier sind Cloud-Provider und Cloud-Anwender gefragt und müssen aktiv werden. Wir geben einen Überblick.
CloudFest im Europa-Park Rust: Mehr als 6.000 Teilnehmer, über 250 Sprecher und 150 Partner aus 65 Ländern treffen sich vom 20.-23. März zum Austausch rund um Cloud Computing und seine Herausforderungen.
(Bild: CloudFest 2022)
Die Cloud zwischen Fortschritt und Risiko
Es sind die berühmten zwei Seiten der Medaille, mit fortschreitender Technologie steigt auch das Risiko in der Cloud: Beispielsweise wird Quantencomputing mehr Geschwindigkeit, Leistung und Sicherheit bringen – aber auch Angriffe auf Quantenebene, erklären die Macher des CloudFests, das im März 2023 wieder im Europapark Rust stattfinden wird. Cloud-Anbieter müssen deshalb sowohl für sich selbst als auch für ihre Kunden robuste und kreative Pläne zur Minderung der Cybergefahren haben.
Es ist aber keineswegs leicht, solch kreative Pläne für die Sicherheit der Cloud und des Internets zu entwickeln, und es reicht nicht, gute Ideen zu haben, man muss besser sein als die Angreifer. „Die Bösewichte sind schlau, also müssen Sie schlauer sein“, so die CloudFest-Macher.
Cloud-Provider wie Cloud-Nutzende sind auf der Suche nach Best Practices, nach Beispielen für eine gute, ja sogar bessere Cloud-Sicherheit.
Cyberwar ist eine reale Cloud-Bedrohung
Auf dem CloudFest 2023 erfährt man zum Beispiel, wie Cyberwar wirklich aussieht, denn es ist keine theoretische Gefahr, sondern der Krieg im Cyberraum findet konkret statt. Juliana Shemetovets, Sprecherin der Belarusian Cyber Partisans, berichtet über die „Frontlinien des Cyber Warfare“. Hier geht es darum, Lehren aus der tatsächlichen Cyberkriegsführung zu ziehen.
Die Cyber-Partisanen haben die Verantwortung für Angriffe auf die russische und weißrussische Infrastruktur übernommen, um die Bewegung russischer Truppen sowie die Veröffentlichung von Regierungs- und Polizeidaten zu behindern, und sie haben Demonstranten und Aktivisten bei der sicheren Kommunikation unterstützt, berichtet das CloudFest. Die Gruppe ist anonym, auch untereinander, doch die Sprecherin bietet Einblicke in die Aktivitäten.
Die Schlüssel zum Internet und zur Cloud verteidigen
Besonders kritisch sind Angriffe auf die Infrastrukturen des Internets und auf die Cloud-Infrastrukturen, denn dadurch können Anbieter und Anwender den Zugriff auf Dienste und Daten verlieren.
CloudFest 2023 – 20.-23. März, Europa-Park Rust
Wie auch schon die Jahre vorher begleitet CloudComputing-Insider die Veranstaltung CloudFest als Medienpartner.
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Auf dem CloudFest wird deutlich, was damit alles in Verbindung steht: So hat zum Beispiel ICANN (Internet Corporation for Assigned Names and Numbers) 21 Personen damit betraut, die Schlüssel zu den Kernfunktionen des Internets zu verwahren. Wer sie sind und was sie tun, ist rätselhaft, erklärt das CloudFest-Team: Können diese „Wächter“ das Internet wirklich abschalten? Wie sieht eine „Schlüsselzeremonie“ aus? Zwei der „Schlüsselhalter des Internets“ werden demnach berichten, wie sie die Welt vor digitalen Störungen schützen.
Die Cloud braucht mehr Widerstandskraft
Cyberwar und Angriffe auf kritische Infrastrukturen unterstreichen, dass die Cloud mehr Resilienz, mehr Widerstandskraft braucht: Jeder, der in der Cloud arbeitet, muss lernen, wie er die Betriebszeit maximiert, Datenverluste vermeidet und Geschwindigkeit nicht zugunsten der Sicherheit opfert, so der Veranstalter des Cloud-Branchen-Events. Die Widerstandskraft muss auch mit solchen Umständen zurechtkommen, die bisher noch nicht aufgetreten sind.
Ohne Zweifel ist dies eine große Herausforderung, wo doch die Cloud-Sicherheit gegenwärtig damit kämpft, die bereits bekannten Risiken besser in den Griff zu bekommen. Doch es bringt wenig, sich nicht darauf einzustellen, dass ganz neue Bedrohungen auf die Cloud und das Internet zukommen können und auch werden.
Die Cloud-Sicherheit muss mehr Schutz bieten, indem das Eintreten von Cloud-Vorfällen erwartet und Notfallprogramme vorbereitet werden. Die „Beschützer“ der Cloud müssen auch Cloud-Retter sein, also auf Cloud-Störungen so schnell und gleichzeitig so überlegt wie möglich reagieren.
Dafür ist es sehr sinnvoll, von Security-Expertinnen und -Experten zu lernen, wie zum Beispiel Paul Vixie, derzeit Vice President of Security bei AWS und einer der Sprecher auf dem CloudFest 2023. Er hat maßgeblich zum Domain Name System (DNS) beigetragen und ist auch für Protokolle wie sendmail verantwortlich, das SMTP unterstützt. Er wird Antwort geben auf die Frage: Wird sich das Internet selbst überleben?
Wir werden vom CloudFest berichten, welche Lehren sich von den „Beschützern des Internets“ für die Cloud-Sicherheit ziehen lassen.
Stand: 08.12.2025
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