Open Telekom Cloud im Praxiseinsatz[Gesponsert]

Krebs-Tumore besser erkennen mit künstlicher Intelligenz aus der Cloud

Das Hamburger Start-up Fuse-AI unterstützt Radiologen bei der Auswertung von MRT-Aufnahmen. Möglich macht dies ein Big-Data-Analytics-Verfahren aus der Open Telekom Cloud.
Das Hamburger Start-up Fuse-AI unterstützt Radiologen bei der Auswertung von MRT-Aufnahmen. Möglich macht dies ein Big-Data-Analytics-Verfahren aus der Open Telekom Cloud. (Bild: © kentoh - stock.adobe.com)

Wenn schlaue Algorithmen Leben retten: Mithilfe der Open Telekom Cloud macht das Hamburger Start-up Fuse-AI Krebs-Diagnosen zuverlässiger und schneller.

Radiologen haben es nicht leicht: Viele von ihnen müssen jeden Tag unzählige MRT-Aufnahmen (Magnetresonanztomografie) von Patienten analysieren. Bei einer einzigen Tomografie entstehen mehr als 2.000 Aufnahmen, und auf der Suche nach Tumoren prüfen Ärzte bisher jede einzelne Aufnahme per Hand. Eine mitunter ermüdende Aufgabe, bei der jetzt künstliche Intelligenz helfen soll: Fuse-AI, ein Start-up aus Hamburg, hat ein System entwickelt, das Karzinome auf MRT-Aufnahmen erkennen und klassifizieren kann – und so bei der Diagnose hilft.

Die Idee für die künstliche Intelligenz, die Diagnosen noch präziser und zuverlässiger macht, kam den Gründern bei der App-Entwicklung im Medizinbereich. „Im Laufe der Zeit zeichnete sich immer deutlicher ab, dass künstliche Intelligenz in der Medizin an Bedeutung gewinnen würde“, sagt Maximilian Waschka, einer der Gründer von Fuse-AI. „Daraus entstand die Idee, Ärzte mithilfe von Machine Learning speziell mittels neuronaler Netze bei der Diagnose zu unterstützen.“

Machine Learning aus der Cloud

Und so funktioniert es: Die MRT-Aufnahmen werden über eine verschlüsselte Verbindung in die zertifizierten Rechenzentren der Telekom nach Sachsen Anhalt geschickt. Dort analysiert die künstliche Intelligenz von Fuse-AI jedes einzelne Bild – viel schneller, als das ein Mensch könnte. Wird sie fündig, schätzt sie darüber hinaus sogar ein, ob es sich um einen gut- oder einen bösartigen Tumor handeln könnte. Diese Informationen werden im Bild markiert und zum Arzt verschlüsselt zurück in die Praxis gesendet. Das hilft Radiologen, markante Gewebeveränderungen schneller und zuverlässiger zu erkennen.

Die Rechenleistung für den intelligenten Algorithmus, der die MRT-Aufnahmen analysiert, bezieht das norddeutsche Unternehmen aus der Open Telekom Cloud. Ein entscheidender Vorteil für die Norddeutschen Unternehmer ist dabei die Flexibilität: „Unser Bedarf schwankt. Nur für die Bildanalyse benötigen wir sehr hohe Kapazitäten“, sagt Dirk Schäfer, Experte für maschinelles Lernen und Mitgründer von Fuse-AI. „Derartige IT-Ressourcen dauerhaft vorzuhalten, die für solche Analysen nötig sind, wäre jedoch sehr unwirtschaftlich.“

Nächster Schritt: Hautkrebserkennung aus der Cloud

Das Prinzip möchte Fuse-AI in naher Zukunft auf weitere Diagnose-Prozesse übertragen. Zum Beispiel auf die Hautkrebserkennung. Zu diesem Zweck hat das Unternehmen gemeinsam mit Hautärzten ein so genanntes Dermatoskop entwickelt, das die Haut scannt. Und die Bilder, die dabei entstehen, werden auf dieselbe Weise von der künstlichen Intelligenz in der Cloud analysiert.

„So tragen wir dazu bei, mithilfe der Open Telekom Cloud viele Volkskrankheiten noch zuverlässiger und schneller zu erkennen“, sagt Sabrina Reimers-Kipping, promovierte Biochemikern und Mitgründerin von Fuse-AI. „Damit senken wir nicht nur den Aufwand und die Kosten, sondern erhöhen dank künstlicher Intelligenz außerdem die Heilungschancen für Patienten.“

Fuse-AI: E-Health aus der Cloud

Weiterführende Informationen zu Fuse-AI und dem Big-Data-Analytics-Verfahren für medizinische Diagnosen aus der Open Telekom Cloud finden sich bei T-Systems im Internet.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 45148701 / Use Cases)