Bis 2025 wird der weltweite Markt für KI-basierte Dienstleistungen, Software und Hardware voraussichtlich auf rund 130 Milliarden US-Dollar ansteigen. Immer mehr Unternehmen erkennen das immense Potenzial von künstlicher Intelligenz und wollen es nutzen. Trotz der Begeisterung bleiben jedoch viele Fragen unbeantwortet, wie zum Beispiel die richtige Speicherung der Daten.
Um das volle Potenzial der KI auszuschöpfen, ist der Zugriff auf große Datenmengen entscheidend, um das Training der Algorithmen zu ermöglichen.
(Bild: Alexander Limbach - stock.adobe.com)
Um Algorithmen für maschinelles Lernen zu trainieren, sind große Mengen präziser Daten notwendig. Auf dieser Datengrundlage können künstliche Intelligenzen Muster und Zusammenhänge erkennen, um anschließend Vorhersagen zu erstellen, Prozesse zu automatisieren oder standardisierte Aufgaben zu lösen. Je mehr hochqualitative Daten einer KI zur Verfügung stehen, desto leistungsfähiger und nützlicher ist sie.
Angesichts der immensen Datenmengen, auf die KIs angewiesen sind, gewinnt die Wahl eines geeigneten Speicherorts zunehmend an Bedeutung. Unternehmen müssen in der Lage sein, große Datenmengen zuverlässig zu speichern und gleichzeitig einen einfachen Zugriff für ihre KI-Systeme zu ermöglichen. Darüber hinaus ist es von entscheidender Bedeutung, sensible Daten für maßgeschneiderte KI-Anwendungen sicher und datenschutzkonform aufzubewahren.
Eine effektive Lösung für Unternehmen, um große Datenmengen sicher zu speichern, ohne den Zugriff für KIs einzuschränken, besteht darin, eine Kopie der Daten in der Cloud zu hinterlegen.
Je größer die Datenmenge, desto schlauer die KI
Bei KI-Systemen gilt grundsätzlich: Mehr Daten bedeuten bessere Leistung. Je größer die verfügbare Datenmenge, desto mehr können diese Systeme ihre Leistung verbessern und ihre Lerngeschwindigkeit erhöhen. Der Erfolg einer KI-Implementierung hängt daher unmittelbar von der Menge der zugänglichen Daten ab. Um sicherzustellen, dass dieser Zugriff gewährleistet ist, müssen Unternehmen sorgfältig ihre Datenspeicheroptionen abwägen. Die Entscheidung, ob die Daten auf lokalen Servern, in der Cloud oder in einem hybriden Cloud-System gespeichert werden, hat direkten Einfluss auf die Effizienz der KI-Implementierung.
Die Speicherung von Daten auf lokalen Unternehmensservern erfordert regelmäßige Sicherung und Wartung der Speicherressourcen. Im Vergleich zum Cloud-Speicher ist eine Skalierung auf diese Weise jedoch schwierig und kostspielig, insbesondere bei der Implementierung von KI-basierten Anwendungen. Aus Gründen der Skalierbarkeit und Sicherheit eignen sich Cloud-Speicherdienste deutlich besser für Unternehmen.
Integration von KI in Unternehmensprozesse
KI-basierte Anwendungen für Unternehmen sind stark auf proprietäre Daten angewiesen. Um einen Mehrwert für das Unternehmen zu erzielen, müssen diese Daten zuverlässig in der KI-Cloud gespeichert werden. Der Schlüssel zum Erfolg der KI liegt in der Zugänglichkeit und gleichzeitigen Gewährleistung des Datenschutzes.
Ein Personalleiter könnte beispielsweise mithilfe von KI in Minutenschnelle umfangreiche unternehmensweite Umfragedaten analysieren und die Reaktionen der Mitarbeiter auf verschiedene Unternehmensnachrichten vorhersagen, wie z.B. neue Richtlinien oder Teamwechsel. Ebenso könnte ein KI-System das Unternehmenswachstum und wirtschaftliche Daten analysieren, um wichtige Geschäftsentscheidungen zu treffen. Die Integration unternehmenseigener Daten in ein KI-System verbessert die Genauigkeit und Relevanz der Erkenntnisse, was zu besseren Entscheidungen und Geschäftsergebnissen führt.
KI und Datenschutz
Mit dem zunehmenden Einsatz von KI-Systemen steigt auch die Bedrohung durch Cyberangriffe, insbesondere durch Ransomware. Sensible Unternehmensdaten müssen daher ausreichend gegen solche Angriffe geschützt werden. Ein Vorteil der Cloud-Speicherung besteht darin, dass die Infrastruktur von den Arbeitsplätzen der Benutzer getrennt ist, was das Risiko von direkten Hackerangriffen auf lokale Server reduziert. Da Phishing und E-Mail-Angriffe die häufigsten Einfallstore für Hacker darstellen, ist es wichtig, mehrere Kopien der Daten zu haben, von denen mindestens eine in der Cloud gespeichert ist. So können Unternehmen sicherstellen, dass ihre Daten geschützt sind und ihre KI-Systeme nicht gefährdet werden.
Um die Sicherheit der primären Datenkopie vor potenziellen Bedrohungen zu gewährleisten, ist es ratsam, eine zweite Kopie der KI-Systemdaten zu speichern, die unveränderlich ist. Cloud-Speicher bietet diese Funktion der unveränderlichen Speicherung, die zusätzliche Sicherheit bietet, da die Daten nicht verändert oder gelöscht werden können. Durch umfassende Backup-Strategien und die Speicherung von unveränderlichen Backups bieten Cloud-Speicheranbieter eine hohe Datensicherheit. Diese Backups können abgerufen werden, wenn die Originaldaten gefährdet oder gelöscht werden. Auf diese Weise wird die Verfügbarkeit der wichtigen Daten gewährleistet und der endgültige Verlust vermieden.
Stand: 08.12.2025
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Volle Leistungsfähigkeit durch Cloud-Speicherung
Um das volle Potenzial der KI auszuschöpfen, ist der Zugriff auf große Datenmengen entscheidend, um das Training zu ermöglichen. Daher tragen Unternehmen, die KIs einsetzen, die Verantwortung, diese Daten sicher und effizient zu speichern. Eine empfehlenswerte Lösung für Unternehmen ist der Einsatz von Cloud-Speicher, da diese Lösungen an die individuellen Bedürfnisse angepasst werden können, eine bessere Skalierbarkeit bieten und ausreichende Sicherheitsvorkehrungen treffen können.
Der Wert der KI für Unternehmen liegt in der Optimierung von Prozessen und den potenziellen Kosteneinsparungen, da sie Aufgaben übernimmt, für die früher Mitarbeiter Stunden an Zeit und Energie aufwenden mussten. Durch die Nutzung von Cloud-Speicherlösungen können Unternehmen die volle Leistungsfähigkeit der KI für ihren Erfolg nutzen.
* Der Autor David Friend ist Mitbegründer und CEO von Wasabi Technologies, ein amerikanisches Hot-Cloud-Storage-Unternehmen, welches seinen Kunden eine schnelle, zuverlässige und kostengünstige On-Demand-Lösung zur Cloud-Speicherung anbietet. Als erfahrener Serienunternehmer hat David Friend insgesamt sieben Technologie-Startups gegründet, darunter neben seinem ersten Unternehmen, ARP Instruments, gründete Friend fünf weitere (mit): ComPictures Corporation, Pilot Software, Faxnet, Sonexis und Carbonite. David Friend machte seinen Abschluss in Yale und besuchte die Princeton University Graduate School of Engineering, wo er ein David Sarnoff Fellow war.