Das Jahr 2020 geht zu Ende Frohe Weihnachten!

Redakteur: Elke Witmer-Goßner

„Ein verflixtes, vermaledeites Jahr“ möchte man schimpfen. Voller Einschränkungen im beruflichen und privaten Umfeld – immer auf der Hut vor einem unsichtbaren Gegner. Nicht lustig.

Frohe Weihnachten aus Augsburg mit Blick auf den Christkindlesmarkt - so schön war es im vergangenen Jahr.
Frohe Weihnachten aus Augsburg mit Blick auf den Christkindlesmarkt - so schön war es im vergangenen Jahr.
(Bild: VIT/ewg)

Oder vielleicht doch? In der Rückschau betrachtet hatte dieses Jahr 2020 trotzdem viele erstaunliche und heitere Momente. Alleine die vielen Witze, die über das Hamstern von Nudeln und Toilettenpapier zu Beginn des ersten „Lockdowns“ im März verbreitet wurden! Köstlich!

Aber stellen Sie sich vor, wir hätten das vor vierzig Jahren schon gehabt mit diesem Virus. Mit Lockdown und geschlossenen Geschäften. Kein Internet, somit keine Videokonferenzen oder Konferenzcalls. Damit auch keine Möglichkeit für viele hunderttausend Arbeitende an den heimischen Schreibtisch zu wechseln, um möglichst wenig Kontakt zu anderen Personen zu haben. Was haben wir doch für ein Glück, dass uns die Technik beim Social Distancing heutzutage so gut unterstützt, dass sich für die Bildschirmarbeitenden die Alternative Homeoffice bietet. Die Arbeit kann weitergehen unter veränderten Rahmenbedingungen, aber sie geht weiter!

Humor ist, wenn man trotzdem lacht, sagt das Sprichwort. Ich habe viel gelacht in diesem Jahr. Über meine eigenen ersten zaghaften Videokonferenzversuche mit technischen Schwierigkeiten, wie sie wohl viele erlebt haben. Sie kennen sicherlich auch das Meme „Videokonferenzen sind wie Geisterbeschwörungen“? Die beschwörenden Sätze in das virtuelle Nichts, wie „Annette, gib uns ein Zeichen!“ oder „Stefan, wir hören Dich nicht. Hörst Du uns?“. Und vielleicht erinnert sich noch jemand an das Intro der Muppetshow („Jetzt tanzen alle Puppen...“)? Ähnlichkeiten mit der Anordnung der Videokonferenzfenster wären wohl rein zufällig.

Und plötzlich lernte man Arbeitskollegen oder Geschäftspartner von einer ganz anderen Seite kennen. Deren Küche oder Schlafzimmer, die Kinder, die Haustiere. Nicht zu vergessen ein gewisser Hang zur Verlotterung – auch weil die Frisöre so lange geschlossen hatten. Die Bartträger in meiner Bekanntschaft haben übrigens deutlich zugenommen.

Die virtuellen Konferenzen und Telefoncalls waren wohl eine der größten Herausforderungen in unserem beruflichen Umfeld. Ins kalte Wasser geworfen zu werden, zu Hause aus provisorischen Ecken, wo bisher gerade der Laptop Platz fand, professionelle Arbeitungsumgebungen zu schaffen. Große Konferenzen mit normalerweise zigtausend Besuchern vor Ort wurden kurzerhand auf digitalen Plattformen veranstaltet.

Es hat funktioniert. Bis jetzt. Ich sage nur „virtuelle Weihnachtsfeier“. Mit Mut zur Lücke, mit Begeisterung und Spaß wurde da tele-geprostet, -geschlemmt und -gefeiert. Die Kreativität vieler war einfach umwerfend und bleibt uns hoffentlich erhalten. Mehr davon wünsche ich mir auch im kommenden Jahr. Mein Favorit im Reigen der Weihnachts- und Jahresendbotschaften war übrigens der Otto-Vorstand und seine Geschichte rund um den Weihnachtspulli, die ich Ihnen unten angehängt habe.

Ich wünsche Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, und Ihren Lieben ein frohes Weihnachtsfest. Bleiben Sie gesund bis ins Neue Jahr und darüber hinaus. Haben Sie weiterhin viel Erfolg und bleiben Sie uns treu!

Herzlichst, Ihre
Elke Witmer-Goßner
Chefredakteurin CloudComputing-Insider

P.S. Wenn Sie über die Feiertag noch Lesestoff brauchen, dann schauen Sie gerne auch „zwischen den Jahren“ bei CloudComputing-Insider vorbei.

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