Datacenter - vom Infrastrukturanbieter zum digitalen Marktplatz

Evolution des Rechenzentrums

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Dank Carrier-neutralem Rechenzentrum auf Wolke sieben

Wie ermöglichen Rechenzentren Cloud Computing? Die Antwort ist ebenso einfach wie logisch: Nur durch den beschriebenen direkten Datenaustausch und den Zugang zu zahlreichen Carriern ist die dezentrale Speicherung von Daten und Services möglich.

Die Auswahl aus vielen verfügbaren Netzanbietern ist eine der Grundlagen für Wolke Sieben im Datacenter-Himmel.
Die Auswahl aus vielen verfügbaren Netzanbietern ist eine der Grundlagen für Wolke Sieben im Datacenter-Himmel.
(Bild: Alphaspirit/Fotolia.com)

In einem Rechenzentrum finden Cloud Provider eine optimale Umgebung und eine breit gefächerte Community von Unternehmen vor- und nachgelagerter Wertschöpfungsstufen, wie etwa Betreiber von Telekommunikationsnetzen und Internet-Austauschknoten. Über diese können sie direkt, auf kürzesten Wegen und mit geringer Latenz, Daten austauschen und ihren Kunden bereitstellen.

Auch die Verfügbarkeit einer Vielzahl von Carriern, ISPs, CDNs und Internet-Austauschknoten sorgt für eine reibungslose und kosteneffiziente Verbreitung der Inhalte bis zum Endanwender. Diese digitale Community bietet einen deutlichen Mehrwert, denn durch Netzwerk-Zusammenschaltungen und weitergehende Kooperationen können die Beteiligten ihre Wertschöpfung steigern und signifikant Kosten sparen.

Synergien nutzen

Service Provider, die eigene Plattformen betreiben, sowie Finanzunternehmen, die auf Private Clouds setzen, können ihre Hardware in einer gemeinschaftlichen Rechenzentrumsumgebung betreiben. Diese zeichnet sich vor allem durch die Nähe zu führenden Netzwerken und CDNs aus, um die bestmögliche Leistung für den Endanwender zu erzielen.

Darüber hinaus bekommen sie Zugang zu einer großen und stetig wachsenden Community an Service Providern. Durch die Verfügbarkeit vieler Anbieter an einem Ort entsteht ein digitaler Marktplatz.

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