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Der Vorteil von NoSQL gegenüber SQL und relationalen Datenbanken
SQL ist und bleibt das beste Mittel, um strukturierte Dateien zu lesen und zu bearbeiten. Aber: was ist, wenn wir eine immer größere Masse von unstrukturierten Dateien haben? Datenbankspezialisten müssen etwa 40% ihrer Entwicklungszeit dafür aufwenden, Objekte in Tabellen zu pressen und diese mit Hilfe von sogenannten Joints wieder zeitaufwendig zu verknüpfen.

Bei der Erfindung von SQL hat man nur an strukturierte Daten in Tabellen gedacht und nicht an Bitmap Index Dateien, die um das 1.000-fache schneller arbeiten. Dies erfordert jedoch NoSQL, was entscheidende Vorteile in der Zugriffsgeschwindigkeit und den Einsatzmöglichkeiten hat.
Bei Massedatenverarbeitung und Suchstrategien etwa ist NoSQL nicht zu schlagen. Denn statt bei Abfragen mühselig eine Indexdatei nach bestimmten Werten zu durchsuchen, die mit zunehmender Datenmenge immer mehr Zeit in Anspruch nimmt, steht der gesamte Index in einem gesonderten, leicht adressierbaren Objekt, das bei häufiger Abfrage auch direkt in den Memory geladen werden kann. Festgelegte Tabellenschemata wie bei relationalen Datenbanken werden so nicht benötigt.
So hat Allgeier etwa in seinem ERP-System cierp3 bereits bei der Entwicklung gleich eine zukunftsweisende Datenbankarchitektur im Kern zugrunde gelegt – NoSQL-Technik kombiniert mit In-Memory, was unterm Strich einen Geschwindigkeitszuwachs von etwa Faktor 1.000 gegenüber proprietären Datenbanksystemen leistet.
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