TCS setzt auf abgestufte digitale Autonomie Eine indische Sovereign Cloud für Deutschland?
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Die Nachfrage nach souveränen Clouds lässt in Europa nicht nach – im Gegenteil. Nun tritt mit Tata Consultancy Services (TCS) auch ein indischer Anbieter mit einer Sovereign Cloud für Europa an. Der Ansatz unterscheidet sich jedoch grundlegend von klassischen, starren Modellen. CloudComputing-Insider sprach mit Manav Sadana, Head of TCS Cloud Unit Europe.
TCS ist mit einem Jahresumsatz von mehr als 30 Milliarden US-Dollar einer der weltweit größten IT-Dienstleister und, weitgehend unbemerkt von der breiten Öffentlichkeit, seit mittlerweile 45 Jahren auch in Europa aktiv. Mit zehn betriebenen Rechenzentren sowie 21 Delivery-Standorten in der Region verfügt das Unternehmen über das nötige Fundament, um europäischen Anwendern ein Cloud-Angebot namens SovereignSecure Cloud zu unterbreiten, das sie schrittweise zu sogenannten „minimalen, souveränen Unternehmen“ transformieren soll.
Was steckt hinter dem Konzept des „Minimum Viable Sovereign Enterprise“?
Hinter der Strategie von TCS steht die Erkenntnis, dass nicht alle Daten eines Unternehmens auf dem absolut höchsten Schutzniveau abgelegt werden müssen. Laut Manav Sadana, Head of TCS Cloud Unit Europe, spiegelt dieser risikobasierte und pragmatische Ansatz ein modernes Verständnis von Datensicherheit wider. Souveränität sei kein starrer Endpunkt, sondern ein aktiv gesteuerter Zustand. Das von TCS entwickelte Konzept des „Minimum Viable Sovereign Enterprise“ (MVSE) bedeute dabei keineswegs einen Kompromiss bei der Sicherheit, erklärte er im Gespräch mit CloudComputing-Insider.
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