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Vier kostenlose Apps von ServiceNow Digitale Workflows für das COVID-19-Krisenmanagement

Autor: Elke Witmer-Goßner

„Im Kampf gegen die Ausbreitung des Corona-Virus ist niemand allein so schlau wie wir alle zusammen“, erklärte Bill McDermott, President und CEO von ServiceNow, angesichts der sich weltweit ausbreitenden Corona-Pandemie. Sein Unternehmen will daher seinen Beitrag auf dem Gebiet des digitalen Workflow Managements leisten.

Verbesserte Kommunikation und digitalisierte Prozesse können verhindern, dass aus der Krisenreaktion ein Koordinationsnotfall wird.
Verbesserte Kommunikation und digitalisierte Prozesse können verhindern, dass aus der Krisenreaktion ein Koordinationsnotfall wird.
(Bild: gemeinfrei © Gerd Altmann / Pixabay )

Mit der Veröffentlichung von vier neuen kostenlosen Applikationen stehen Unternehmen weltweit ab sofort effiziente Tools für die Kommunikation mit Mitarbeitern im Notfall, der Meldung von Krankheitsfällen und das Expositionsmanagement zur Verfügung.

Im Rahmen der Customer-Care-Initiative sollen Unternehmen wie Behörden beim effizienten Umgang mit der Krise unterstützt werden. ServiceNow hat deshalb in einer Ad-hoc-Maßnahme vier neue Community-Apps veröffentlicht, die das Management komplexer Notfall-Workflows vereinfachen sollen. Die ServiceNow-Apps ermöglichen die Kommunikation zwischen Unternehmen und Beschäftigten im Notfall, die Meldung von Krankheitsfällen und das Expositionsmanagement. „Genau diese Features brauchen Unternehmen jetzt, um ihre Mitarbeiter sicher durch die Krise zu führen“, sagte McDermott. Daher sei es momentan entscheidend, dass bereits bewährte Praktiken auf breiter Front Anwendung fänden.

Koordination der COVID-19-Krise

Daher wird auch die gemeinsam mit dem Gesundheitsministerium des US-Bundesstaats Washington entwickelte Notfall-App allen Behörden des Landes kostenlos zur Verfügung gestellt. „Nachdem der Bundesstaat Washington zum Corona-Epizentrum in den USA wurde, mussten Behörden, Rettungskräfte und Gesundheitsdienste innerhalb kürzester Zeit eine Struktur für das Incident-Management auf die Beine stellen, um auf den COVID-19-Ausbruch reagieren und damit seine Ausbreitung und die Folgen eindämmen zu können“, erläutert Jennifer McNamara, Chief Information Officer des Gesundheitsministeriums von Washington State.

Auf Grundlage der Now Platform wurden Prozesse digitalisiert, um schneller Teams für das Incident Management zusammenstellen und vor Ort bringen zu können. Anstelle manueller, arbeitsintensiver und störanfälliger Abläufe wurde ein automatisierter Prozess gestellt, mit dem die Ressourcenzuweisung jederzeit überblickt werden kann. Und, als nicht unbedeutender Nebeneffekt, werden durch die bessere Nachverfolgbarkeit die Chancen verbessert, alle anfallenden Kosten bei den Bundesbehörden für eine Erstattung geltend zu machen. Weitere Incident-Management-Funktionen sollen noch automatisiert werden, wie zum Beispiel die Demobilisierung von Ressourcen, die Planung, die Logistik und der Finanzbereich.

Zusätzlich zur App des Gesundheitsministeriums von Washington State veröffentlicht ServiceNow drei weitere Community-Apps, die allen Kunden weltweit kostenlos zur Verfügung gestellt werden:

  • Der Workflow Emergency Outreach nutzt die Now Platform, um Unternehmen im Krisenfall die Kommunikation mit Mitarbeitern zu ermöglichen und einen Überblick über mögliche Auswirkungen zu verschaffen. Arbeitgeber können sich per E-Mail an ihre Belegschaft wenden, um Informationen und Sicherheitsvorkehrungen zu kommunizieren und eine Antwort anzufordern. Auf diese Weise wissen sie, ob ihre Mitarbeiter sicher sind und wo sie sich befinden. Mit der ServiceNow Now Mobile App können Arbeitgeber zudem Push-Benachrichtigungen an die Smartphones ihrer Beschäftigten schicken, um deren Rückmeldung zu erhalten.
  • Mit dem Workflow Emergency Self Report können Beschäftigte ihr Unternehmen darüber informieren, dass und wie lange sie sich in häuslicher Quarantäne befinden.
  • Wenn ein Unternehmen von der Erkrankung eines Mitarbeiters erfährt kann es mit dem Workflow Emergency Exposure Management anhand der Meetings und dem Einsatzort des Betroffenen ermitteln, wer als Kontaktperson in Frage kommen könnte.

Alle vier Apps stehen ServiceNow-Kunden ab sofort bis zum 30. September 2020 kostenlos zur Verfügung.

Customer Care-Initiative

Darüber hinaus unterstützt ServiceNow seine Kunden mit einer dedizierten Customer-Care-Initiative dabei, den Betrieb trotz COVID-19 aufrechtzuerhalten. Hierzu zählt die Sicherstellung einer nahezu 100-prozentigen Verfügbarkeit von ServiceNow-Instanzen ebenso wie die Eröffnung eines Now-Community-Forums, in dem sich Kunden und Partner austauschen können. Ergänzt wird dies durch ein „Apps Suggestions“-Portal, in dem Kunden und Partner Vorschläge für Apps oder Funktionen in Zusammenhang mit dem Corona-Virus veröffentlichen können.

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Über den Autor

 Elke Witmer-Goßner

Elke Witmer-Goßner

Redakteurin, CloudComputing-Insider.de