Veränderungen bei Geschäftsprozessen stellen hohe Anforderungen an Lösungen zur Unternehmenssteuerung Die Nadel im Heuhaufen: Auf der Suche nach dem passenden BPM
Die Anforderungen an Transparenz und Qualität der Unternehmensaktivitäten, -prozesse und -informationen steigen permanent. Business Process Management (BPM) ist längst kein Buch mit sieben Siegeln mehr, um diese Herausforderungen anzugehen. Dennoch gibt es fortlaufend neue Trends, die Unternehmen bei der Auswahl im Auge haben sollten.
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Blindflug oder Punktlandung? So müssen sich Manager fühlen, wenn sie Marktveränderungen identifizieren und in Minutenschnelle auf diese reagieren müssen. Zudem gilt es, der wachsenden Dynamik in schnelllebigen Märkten Herr zu werden, in denen Umstrukturierungen und Firmenübernahmen nicht die Ausnahme, sondern eine Begleiterscheinung des Wettbewerbs darstellen.
„Nicht nur im Schatten der aktuell schwierigen wirtschaftlichen Randbedingungen müssen neue Investitionen in IT-Systeme in kurzer Zeit Ergebnisse zeigen, sondern natürlich auch langfristig Mehrwerte schaffen“, erklärt Dr. Michael Otte, Geschäftsführer von Inspire Technologies. „Flexibilität, Skalierbarkeit, Integrationsfähigkeit und reibungslose Implementierung sind die Kerncharakteristika, damit IT-Lösungen von heute auch morgen noch Bestand haben können.“
Die BPM-Architektur neuer Lösungen muss so flexibel beschaffen sein, dass mit geringen Anpassungen auch neue Anforderungen an die Geschäftsprozesse im laufenden Betrieb unterstützt werden.
BPM als Überlebensstrategie
Den Stellenwert, den die Etablierung oder aber Optimierung von IT-gestütztem Geschäftsprozessmanagement aktuell inne hat, verdeutlicht auch das Marktforschungsinstitut Gartner in einer kürzlich vorgestellten Umfrage im Rahmen des Londoner BPM Summit (Trip Report „Gartner Business Process Management Summit 2009”).
„Der wirtschaftliche Abschwung führt zu einem verstärkten Einsatz von BPM als eine Art der Kostenreduzierung für das wirtschaftliche Überleben“, erklärt Michele Cantara, Research Vice President bei Gartner. Das Management der Geschäftsprozesse mache diese sowohl für Fachabteilungen als auch für die IT sichtbar, so die Marktforscherin weiter, und erlaube eine engere Zusammenarbeit der beiden Einheiten und damit eine schnelle und effektive Veränderung der Prozesse.
Dass sich BPM lohnt und dabei den Kostenrahmen nicht sprengen muss, zeigen die Ergebnisse der Umfrage: Mit Hilfe von BPM lassen sich laut Gartner im ersten Jahr der Einführung Einsparungen von bis zu 20 Prozent erzielen. Unternehmen können die BPM-Einführung innerhalb eines Jahres amortisieren. Aber wo genau drückt Unternehmen der Schuh? Wie muss eine zukunftssichere BPM-Lösung beschaffen sein, damit diese Kennzahlen nicht Utopie und Wunschtraum bleiben?
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