Systemcenter und vCloud im Vergleich

Die Cloud-Tools von VMware und Microsoft: Wer hat die bessere Cloud-Verwaltung?

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VMware-Cloud-Tools

Auch VMware hat mehrere Hilfen zur Verwaltung von Clouds und virtueller Strukturen im Portfolio. Das Unternehmen fasst seine Cloud-Funktionen in einem vCloud Stack zusammen. Dazu gehören der vCenter-Server, die Funktionen des Dynamic Resource Scheduling, vMotion, die Sicherheitsmodule von vShields und vor allen der neue vCloud Director. Er ist ein zentraler Baustein für die IT-Verwaltung im Sinne der Cloud. Zu deren wichtigsten Neuerungen zählt: Fast Provisioning durch Linked Clones und das Customizing der Applikationen. Begleitend dazu wurden die Sicherheitseinstellungen, die in den vShield-Produkten gebündelt sind, überarbeitet.

Und schließlich kann als Backend-Datenbank zur Ablage der Konfigurationsinformationen in Zukunft auch der Microsoft SQL Server verwendet werden. Bis dato wurde nur das Oracle Datenbanksystem unterstützt. Der vCloud Director weist eine grafische Verwaltungskonsole auf. VMware stellt im vCloud Director insgesamt acht Assistenten bereit die den Aufbau einer Cloud vereinfachen. Nach der Abarbeitung dieser acht Assistenten haben sie eine fertig konfigurierte und lauffähige Cloud erzeugt. Die Grundlage dafür bildet vSphere, eines der ESX-Derivate, das vCenter und die weiteren VMware-Verwaltungstools wie vShields.

Mit Hilfe der ersten vier Assistenten stellen Sie die Cloud-Ressourcen bereit. Die weiteren vier Schritte beschäftigen sich mit der Zuweisung der definierten Dienste, an die Benutzer. Die acht Assistenten können der Reihe nach abgearbeitet werden. Späteren Änderungen an der Cloud-Definition müssen über den Menübaum erfolgen.

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