2020 war ein einschneidendes Jahr für alle und hat ganz besonders ein Thema noch mehr in den Fokus gerückt: Die Digitalisierung. Diese macht auch vor deutschen Unternehmen ausnahmslos keinen Halt.
Deutsche Mittelständler sind offen für moderne Technologien wie Cloud Computing, was sich vorteilshaft auswirkt bei Krisenbewältigung und Zukunftsfähigkeit.
Hier vorne dabei zu bleiben ist vor allem für den deutschen Mittelstand wesentlich. Dieser macht 99 Prozent aller Unternehmen in Deutschland aus und gilt als der Technologie- und Innovationsmotor des Landes. Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, muss sich der Mittelstand kontinuierlich neu positionieren und vor allem die Digitalisierung für sich nutzen.
Im Zuge dessen werden auch immer mehr Workloads aus dem eigenen Rechenzentrum in die Cloud gehievt. Und genau hier zeigt sich die Innovationskraft und Stärke des Mittelstands, wie eine Studie verdeutlicht, die Mimecast im Dezember 2020 unter 200 Entscheidern in deutschen Unternehmen durchgeführt hat: 68,7 Prozent der mittelständischen Unternehmen setzen bereits auf die Cloud oder ein Hybridmodell von Cloud und On-Premises.
Damit haben sie im Vergleich zu Konzernen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern die Nase vorne. Von ihnen sind nur etwas mehr als die Hälfte in der Cloud oder mit einem hybriden System ausgestattet. Dabei setzen alle Unternehmen mit der Entwicklung auf ein großes Ziel: Sie wollen schneller, effizienter und kostengünstiger operieren.
Innovationsfähigkeit ist das A und O
Als Treiber in der deutschen Wirtschaft erscheint es also nur konsequent, dass der Mittelstand vorangeht. Trotzdem lohnt es sich, die Argumente für die Cloud genauer zu betrachten. Von nahezu gleicher Bedeutung sind es die Standardisierung der IT-Infrastruktur (46,1 %), die schnellere Bereitstellung von neuen Lösungen und Funktionen (45,1 %) und die Erhöhung der IT-Sicherheit (45,1 %), die für den Einsatz der Cloud sprechen. Gleichzeitig fürchten Mittelständler eine langsamere Time-To-Market (29,4 %) und eingeschränkte mobile Arbeit (29,4 %), wenn sie zu langsam auf Cloud-Anwendungen setzen oder auf diese sogar ganz verzichten würden.
Die bedeutendste Konsequenz, mit der sie zurechtkommen müssten, sehen sie allerdings in der Gefahr, dass ihre Innovationsfähigkeit darunter leiden würde. Dies ist für 34,3 Prozent der Fall. Gerade im Zuge der Digitalisierungsbestrebungen in den Unternehmen sind das Folgen, die nicht zu verachten sind. Wer in einer sich schnell verändernden, dynamischen Geschäftswelt keine Innovationen zeitnah auf die Straße bekommt, der büßt seine Marktposition schnell ein.
Und wer seinen Mitarbeitern ein unmodernes Arbeitserlebnis präsentiert, der wird diese Defizite in Sachen Effizienz und Produktivität schnell zu spüren bekommen. Es wäre nicht auszudenken, welche Folgen es hätte, wenn eine zeitkritische Aufgabe aufgrund mangelnder Flexibilität nicht rechtzeitig umgesetzt werden kann. Vor allem jetzt wo viele Menschen im Zuge der Corona-Pandemie im Homeoffice arbeiten müssen, macht sich mangelnde Flexibilität schnell bemerkbar. Als weiterer Punkt werden die Nachteile in der IT-Sicherheit (31,4 %) im Zusammenhang mit einer verpassten Cloud-Adoption, genannt. Gerade die Verringerung bzw. der Wegfall von Investitionskosten, maximale Skalierbarkeit ohne zusätzlichen Hardwareeinsatz und eine Entlastung der IT-Abteilung versprechen hier Vorteile.
Auswirkungen der Pandemie auf die Cloud-Migration
Wie schnell mittelständische Unternehmen sich an neue Situationen anpassen und Herausforderungen begegnen, zeigt die Entwicklung aus dem letzten Jahr besonders gut: Die Pandemie hatte für 50 Prozent der befragten Entscheider aus dem Mittelstand eine leicht oder stark beschleunigende Wirkung, die Cloud-Migration voranzutreiben. Nur 14,7 Prozent haben eine Verlangsamung des Prozesses wahrgenommen. Das kann selbstverständlich vielfältige Gründe haben, wie beispielsweise Budgetkürzungen aufgrund kurzfristiger finanzieller Engpässe.
Der Mittelstand profitiert besonders von seiner Nähe zum Kunden, sodass er Veränderungen schneller wahrnehmen und mit innovativen Lösungen darauf reagieren kann. Für Entscheider aus kleinen und mittelständischen Unternehmen ist die Cloud-Migration damit ein wesentlicher Schritt, die Voraussetzungen zu schaffen, diese Position auch in Zukunft erfüllen zu können.
Die innovative Kraft kommt aber nicht nur dem Unternehmen und dessen Kunden zu Gute, sondern auch dem Umfeld, in dem es tätig ist. Sei es als Partner von Großunternehmen, für die der Mittelständler innerhalb der Wertschöpfungskette Aufgaben übernimmt oder im internationalen Umfeld.
Bernd Hohlweg, Mimecast Germany GmbH.
(Bild: Mimecast)
Mit seinen Entwicklungen und Kompetenzen ist der „German Mittelstand“ schließlich nicht nur der „Hidden Champion“, sondern über die Landesgrenzen hinweg bekannt und ein ganz wesentlicher Arbeitgeber. Seine treibende Kraft wird weiterhin entscheidend zur Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands beitragen und kann diese mit der Offenheit gegenüber aktuellen Themen wie die Cloud-Migration weitervoranbringen.
Stand: 08.12.2025
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* Der Autor Bernd Hohlweg ist Marketing Director DACH bei Mimecast.