Zwischen Avataren, KI-basierten Cloud-Services und überhaupt den großen Zukunftsvisionen der künstlichen Intelligenz wurde auf dem CloudFest 2025 vor allem am Fundament gebaut. Wer genauer hinsah, entdeckte bei fast allen Ausstellern eine andere tiefgreifende Innovationswelle – getrieben von dem Wunsch nach Effizienz, Nachhaltigkeit und digitaler Souveränität.
Das CloudFest 2025, das vom 17. bis 20. März stattfand, stand unter dem Motto „The Human Edge“ und betonte die Rolle des Menschen im Zeitalter der künstlichen Intelligenz.
(Bild: CloudFest)
„The Human Edge – Finding Your Place in an AI World“ lautete das offizielle Motto des CloudFest 2025 im Europa-Park Rust – mit Vorträgen und Diskussionen zur Rolle und Position des Menschen in einer immer mehr von intelligenten Systemen und Automatisierung dominierten IT-Welt. Wie werden wir „Herr“ der durch KI wachsenden Datenströme und welche Herausforderungen kommen auf Cloud-Infrastrukturen zu? Unterschwellig schwang jedoch in vielen Gesprächen auf der Ausstellungsfläche noch ein anderer Subtext mit: Wie gestalten wir die Grundlagen dieser neuen KI-Welt nachhaltig, souverän und wirtschaftlich tragfähig? Die Antworten darauf kamen nicht von den Showcases der Hyperscaler, sondern aus den Vorträgen, Panels und Gesprächen – mit Hardware-Herstellern, Rechenzentrumsbauern und -betreibern oder Architekten digitaler Anwendungen.
Europäische Lösungen werden wertvoller
Denn künstliche Intelligenz (KI) braucht mehr als nur Rechenleistung – sie braucht ein tragfähiges Fundament. Auf dem diesjährigen CloudFest wurde das sehr deutlich: Die wirklichen Treiber des Fortschritts sind daher nicht die Software-Innovationen, sondern die oft unscheinbaren Technologien wie HDDs, Kühlsysteme oder Datacenter-Konzepte. Und wer hier innoviert, gestaltet Europas digitale Zukunft mit.
Vor allem digitale Souveränität sowie Nachhaltigkeit waren Gesprächsstoff und Botschaft zugleich. Donald Trump, sagte Falk Weinreich, General Manager Central Europe europäischen Cloud-Anbieters OVHcloud und Leiter der Geschäfte im DACH-Raum, sollte zum „Mitarbeiter des Monats“ gewählt werden, so viel Schützenhilfe habe sein Unternehmen durch die Entwicklungen in den USA erfahren. Die Nachfrage nach europäischen Lösungen sei deutlich gestiegen. So setzt jetzt auch Commerz Real, der Assetmanager der Commerzbank-Gruppe, bei ihrer Cloud-Strategie auf Europa und hostet einen Großteil der Cloud-Infrastruktur bei OVHcloud, konnte Weinreich zufrieden verlautbaren.
HDD-Hersteller setzen neue Akzente im Speicher-Ökosystem
Während die Cloud- und KI-Welt über Geschwindigkeit und immer mehr Funktionen diskutiert, bringen sich die drei verbliebenen großen HDD-Hersteller auf dem CloudFest 2025 in Stellung: mit ihrem klaren Bekenntnis zur Festplatte als wirtschaftlich sinnvollste Speicheroption im Petabyte-Zeitalter.
Toshiba: HDD ist die ökonomische Basis für Massenspeicher
Toshiba positioniert sich deutlich: Wenn es um kosteneffiziente Speicherung großer Datenmengen gehe, bleibe die rotierende Festplatte ungeschlagen, sagte Rainer W. Kaese, Senior Manager Business Development Storage Products bei Toshiba Electronics Europe. In seinem Vortrag und dann auch später im Gespräch betonte er: Eine HDD-basierte Lösung ist im Vergleich zu SSDs (Flash) bis zu siebenmal günstiger. Dies sei, so Kaese, ein entscheidender Faktor etwa im Netzwerk-Storage für KI-Anwendungen oder das Speichern von sensiblen, lokalen Datenmengen.
Rainer W. Kaese, Senior Manager Business Development Storage Products bei Toshiba Electronics Europe.
(Bild: VIT / ewg)
In vielen realen Szenarien, so der Toshiba-Experte, würden 80 Prozent der Anwender nach wie vor Festplatten einsetzen, da die wirtschaftliche Rechnung vor allem bei Kapazitäten im Petabyte-Bereich eindeutig ausfalle. Aktuell liegt die maximale Kapazität einer Toshiba-HDD bei 24 TB pro Laufwerk.
Das sei auch völlig ausreichend, sagt Kaese. Denn der kritische Flaschenhals sei das Netzwerk: Trotz hoher Speicherdichten sei die Übertragungsrate noch immer limitierend. Optimierungspotenzial sieht Toshiba insbesondere in der intelligenten Kombination vieler Festplatten, um Performance und Effizienz im Verbund zu steigern.
Western Digital: Flash ist weg
Western Digital setzt konsequent auf die eigene Kernkompetenz im HDD-Bereich. Dafür hat man sich im vergangenen Jahr auch wieder von SSD-Anbieter Sandisk getrennt und sich damit vom Flash-Geschäft verabschiedet. Mit nur drei verbleibenden Anbietern weltweit – neben Western Digital sind noch Toshiba und Seagate in diesem Segment verblieben – schärft Western Digital damit sein Profil. Jetzt fokussiere man Best-Practice-Angebote im klassischen Speichersegment, erklärte Uwe Kemmer, Director EMEA Field Engineering von Western Digital.
HDDs, Racks und Aufnahmeslots sind Eigenentwicklungen. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der mechanischen Optimierung im Rechenzentrum: Die Racks mit beweglichen Aufnahmeslots sollen etwa störende Vibrationen minimieren – ein oft unterschätzter Faktor für die Lebensdauer und Performance von HDDs, sagte Kemmer. Auch Western Digital bietet derzeit Festplatten mit bis zu 24 TB Kapazität an.
Stand: 08.12.2025
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Seagate: Mehr Speicher auf weniger Fläche
Seagate schließlich will sich mit gleich mehreren Innovationen von der Konkurrenz abheben. Am CloudFest-Stand verwies Vincent Oostlander, Director EMEA Solution Sales bei Seagate, unter anderem auf das „Self Healing“-Konzept: Festplatten im Verbund können miteinander kommunizieren und bei Ausfall einer Sektion automatisch Daten umverteilen. Diese Art der autonomen Fehlerkorrektur verbessert nicht nur die Ausfallsicherheit, sondern reduziert auch Serviceaufwände.
Darüber hinaus setzt Seagate mit der Mozaic 3+ Plattform auf die HAMR-Technologie (Heat-Assisted Magnetic Recording), mit der sich die Flächendichte pro Magnetscheibe auf 3 TB und mehr steigern lässt. Damit sind derzeit Festplatten mit einer Speicherkapazität von bis zu 36 TB möglich. Beim Schreibvorgang mit HAMR-Technologie erhitzt ein Laser die Scheiben, die über eine spezielle magnetische Legierung verfügen, punktuell im Nanosekundenbereich, um die Daten zu speichern.
Diese Technik zahlt gleichzeitig auf das Thema Nachhaltigkeit ein, da mehr Daten auf kleinerem Raum gespeichert werden können – ein relevanter Aspekt im energiehungrigen Rechenzentrumsbetrieb. Überhaupt rückt bei allen Anbietern neben Kapazität und Wirtschaftlichkeit auch die Nachhaltigkeit stärker in den Fokus. So verweist Toshiba auf die nahezu vollständig recyclebare Bauweise seiner HDDs. Seagate betont den Aspekt „mehr Speicher auf weniger Fläche“. Der Trend zeigt: In Zeiten von ESG-Kriterien und wachsendem Energiebedarf wird auch die klassische Festplatte neu bewertet – als robustes, effizientes und zunehmend intelligentes Speichermedium.
KI-Einstein auf dem CloudFest 2025
Auf der Hauptbühne präsentierte Chief Evangelist Soeren von Varchmin einen digital rekreierten Albert Einstein – erschaffen von der 1SP Agency und angetrieben durch künstliche Intelligenz. Die virtuelle Version des berühmten Physikers sprach in einer Mischung aus Kamin-Gespräch und Gedankenexperiment über technologische Herausforderungen der Gegenwart. Er lobte den rasanten Fortschritt, mahnte jedoch zur Besonnenheit: „Wir dürfen nicht zulassen, dass das Streben nach Fortschritt die Bewahrung des menschlichen Wohlergehens überschattet.“
Besonders betonte „Einstein“ die Notwendigkeit ethischer Leitlinien im Umgang mit KI – ähnlich wie einst bei der Atomwissenschaft. Auch das Potenzial von Quantencomputern wurde angesprochen, jedoch mit dem Hinweis auf bestehende technische Hürden.
Der Einstein-Avatar lobte die Geschwindigkeit des Fortschritts, mahnte jedoch auch zur Vorsicht.
(Bildquelle: CloudFest)
Der virtuelle Physiker antwortete klug – wenn auch gelegentlich von kleinen Störungen betroffen (durchaus verzeihlich für jemanden, der 146 Jahre alt wäre). Doch selbst mit der ein oder anderen Pause war seine Botschaft unmissverständlich: Fortschritt ohne Ziel ist nur Lärm.
Neue Rechenzentrumsmodelle: Souveränität und Nachhaltigkeit statt Gigantismus
In einer IT-Welt, die sich zunehmend zwischen Hyperscalern und Edge-Computing aufspannt, wollen europäische Rechenzentrumsbetreiber neue Wege gehen – technisch wie strategisch. Firstcolo und das noch junge Unternehmen Yorizon aus Österreich wollen beweisen, dass Effizienz, digitale Souveränität und ökologische Verantwortung in der Praxis miteinander verbunden werden können.
Firstcolo: Energieeffizienz und europäische Souveränität im Fokus
Firstcolo, ein etablierter Betreiber aus dem Enterprise-Umfeld, setzt bei seinem neuen Rechenzentrum konsequent auf Energieeffizienz und Betriebskostenoptimierung. Für viele Kunden, sagt Jerome Evans, Geschäftsführer der Firstcolo GmbH, werde genau das zum entscheidenden Faktor – noch vor den Leistungsdaten. Wachsende Strompreise seien nicht nur auf Seiten der Betriebskosten wirtschaftlich relevant, sondern auch im Kontext der ESG-Anforderungen für die Reputation von Unternehmen.
Parallel gewinnt der Betrieb privater Cloud-Infrastrukturen – wieder – an Bedeutung. Unternehmen, die sich in der Public Cloud unwohl fühlen oder deren Performanceanforderungen bei Hyperscalern nicht erfüllt werden, suchten gezielt nach Alternativen – auch auf dem CloudFest. Besonders gefragt seien deshalb auch Lösungen im 2-Megawatt-Dichtebereich – ein Segment, das Firstcolo zunehmend bedient.
Und Thema auch hier am Messestand: die digitale Souveränität Europas. „Wir brauchen mehr europäische Cloud Provider“, so der O-Ton. Der Markt dürfe nicht auf einige wenige US-Anbieter konzentriert bleiben – weder aus technischer noch aus geopolitischer Sicht.
Yorizon: ein Prinzip aus Holz, Modularität und Wasser
Andere, aber nicht weniger ambitionierte Wege geht Yorizon – ein Joint Venture von Thomas-Krenn und Hochtief. Das österreichische Unternehmen, erst seit September letzten Jahres aktiv, vertreibt die Yexio-Rechenzentren von Hochtief, die durch Holzbauweise, Energieunabhängigkeit und innovative Wasserkühlung punkten. Die Konzeption der Rechenzentren folgt einem dezentralen und nachhaltigen Ansatz. Sie sind als Netzwerk-Module kompakt, robust und flexibel mit Leistungen zwischen 2 und 4 Megawatt. Statt eines zentralen Mega-Datenzentrums entsteht so ein Netzwerk kleiner, nachhaltiger Einheiten.
Das Team von Yorizon beim CloudFest 2025: Der Messestand ahmt die Holzmodulbauweise der Yexio-Rechenzentren nach.
(Bild: CloudFest)
Die wassergekühlten Mikro-Rechenzentren benötigen nur ein Viertel der Fläche klassischer Datacenter und sind durch ihre kompakte Bauform und ihren im Verhältnis zu herkömmlichen Datacentern niedrigen Energiebedarf besonders genehmigungsfreundlich. Ideal, so Gernot Hofstetter, Co-CEO von Yorizon, seien Standorte im ländlichen Raum in der Nähe von Windparks. Die Abwärme („das Rechenzentrum ist wegen der Wasserkühlung so etwas wie ein Durchlauferhitzer“) kann in bestehende Fernwärmenetze eingespeist werden – ein starkes Argument insbesondere im kommunalen Sektor.
Anwendungsfälle finden sich also überall dort, wo große Rechenzentren keinen Platz haben oder aus regulatorischen Gründen nicht gewünscht sind: in Gemeinden, in Gewerbeparks oder für Edge-Szenarien mit lokalem Datenbedarf bei kurzer Latenz.
Technologisch setzt Yorizon auf Open-Source-Technolgien. Deshalb war gerade geschlossene Kooperation mit VNC wichtiges auf dem CloudFest. Deren Open-Source-basierte Kollaborations- und Kommunikationslösung VNClagoon gehört jetzt zum Standard in den Yexio-Rechenzentren. Darüber hinaus sind Managed Services von VNC auf Yorizon verfügbar, wie die Datenbanklösung PostgreSQL, die Schnellsuchtechnologie Apache Solr Cloud oder die Tresor-konforme Archivierung eArchive4Future für die sichere und rechtskonforme Datenaufbewahrung. VNClagoon kann auch als horizontale KI-Plattform für austauschbare Large Language Models (LLMs) zur lokalen Entwicklung von KI-Anwendungen genutzt werden.
Von der Fläche zum Netz – europäische Alternativen wachsen
Die Gespräche mit Firstcolo und Yorizon zeigen: Der Trend geht weg vom „größer, schneller, mehr“ hin zu durchdachten, nachhaltigen und souveränen Lösungen. Während Firstcolo auf die Optimierung bestehender Infrastrukturen und wirtschaftlicher Betriebssicherheit setzt, experimentiert Yorizon mit völlig neuen Bau- und Betriebskonzepten. Gemeinsam demonstrieren sie, dass Innovation im Rechenzentrumsmarkt nicht nur eine Frage der Größe ist – sondern vor allem eine der Haltung.
Nach dem Fest ist vor dem Fest
Das CloudFest 2025 bot wieder die inspirierende Mischung aus fachlichem Austausch, innovativen Präsentationen, Leidenschaft für Technologie, Spaß und Unterhaltung. Das internationale und weltweit größte Treffen der Cloud-Industrie findet 2026 vom 23. bis 26. März wieder im Europa-Park Rust statt.