Nach Abschluss der 69 Milliarden US-Dollar schweren Übernahme von VMware setzt Broadcom eine Umstrukturierung des Geschäfts in Gang. Viele einstige VMware-Enthusiasten fragen sich, welche Richtung das Unternehmen nun einschlagen wird. Es gibt es auch ein paar gute Nachrichten zu vermelden. Endlich!
Broadcom/VMware hat die GenAI-Supercloud im Sinn; doch Mitarbeiter verschwinden, es wird umstrukturiert. Was müssen die Kunden wissen? Das Autorenduo Anna Kobylinska und Filipe Martins bringt Licht ins Dunkle.
(Bild: Ar_TH - stock.adobe.com)
Broadcom wird im Laufe des kommenden Jahres etwa eine Milliarde US-Dollar für die „Neuausrichtung“ von VMware ausgeben. Nach der Umstrukturierung wird das Unternehmen als „VMware by Broadcom“ firmieren.
Broadcom will VMwares vertragliche Verpflichtungen gegenüber Kunden und Partnern respektieren. VMware-Kunden können ihre unbefristeten Lizenzen mit aktiven Support-Verträgen weiterhin nutzen; VMware wird gemäß bestehenden Vereinbarungen unverändert Support leisten. Noch nicht eingelöste HPP/EPP-Gutschriften gelten für das neue Produktportfolio.
„Dramatisch vereinfacht“ und zum halben Preis
Broadcom will VMwares Produktportfolio „dramatisch vereinfachen“ und setzte hierzu eine Umstrukturierung des Unternehmens in Gang. Das Kerngeschäft der alten VMware übernahm eine neue Geschäftseinheit namens Cloud Foundation Division von Broadcom. Sie verantwortet VMwares Produkte für Servervirtualisierung sowie private und hybride Cloud-Lösungen wie vSphere, VSAN und Cloud Foundation.
Die alte Firmenzentrale von VMware im kalifornischen Palo Alto. Broadcom verschiebt die eigene Konzernzentrale aus San Jose auf den 1,6 Millionen Quadratfuß großen Campus (direkt hinter dem Parkplatz, im Gebäude mit der Cafeteria).
(Bild: Mark Compton via VMware)
Krish Prasad, Senior Vice President and General Manager der Unternehmenssparte VMware Cloud Foundation Division gab am 11. Dezember eine „dramatische Simplifizierung“ des Produktportfolios bekannt. Das Produktportfolio der Division soll künftig zwei Hauptangebote umfassen: „VMware Cloud Foundation“ und „VMware vSphere Foundation“.
Krish Prasad, Senior Vice President and General Manager der Unternehmenssparte VMware Cloud Foundation Division
(Bild: Broadcom)
Cloud Foundation ist das VMware-Flaggschiff für hybride Clouds der Unternehmensklasse zur Bereitstellung geschäftskritischer Arbeitslasten in modernen sicheren und widerstandsfähigen Anwendungsarchitekturen. Um den Kundenkreis zu erweitern, hat VMware den bisherigen Abonnementlistenpreis halbiert und höhere Support-Service-Level hinzugefügt, einschließlich erweiterter Unterstützung für die Aktivierung der Lösung und das Lebenszyklus-Management.
Die neue VMware vSphere Foundation ist eine vereinfachte Plattform für Unternehmens-Workloads, die sich insbesondere an mittelgroße bis kleinere Kunden richtet. Diese Lösung kombiniert die Virtualisierungssoftware „vSphere“ mit intelligentem Betriebs-Management für eine bessere Sichtbarkeit und tiefere Einblicke in die IT-Umgebung, was eine effizienteren Nutzung und Verwaltung von Ressourcen ermöglichen soll.
Es gibt auch Add-ons
Für beide diese Lösungen, VMware Cloud Foundation und VMware vSphere Foundation, will das Unternehmen optionale erweiterte Add-on-Angebote bereitstellen, darunter Storage, Dienste zum Schutz vor Ransomware, DR sowie Anwendungsplattformdienste. VMware Cloud Foundation bekommt zusätzlich die ebenfalls optionalen Erweiterungen Application Network und Security. Zusätzliche erweiterte Dienste und Angebote, einschließlich Private AI, sollen in Kürze verfügbar sein.
Im Kleingedruckten gibt es noch zu lesen, dass auch Hybrid-Cloud-Dienste und andere -Angebote das Portfolio ergänzen sollen. Für Bereitstellungen mit weniger umfangreichen Anforderungen bietet VMware zusätzlich die Lösungen „vSphere Standard“ und „vSphere Essentials Plus“ an. Für Kunden, die nach einer HCI-Lösung suchen, gibt es „vSAN“ als Zusatz zu vSphere Foundation. Es enthält alle Funktionen von vSAN einschließlich „vSAN Max“.
Broadcom hat VMware in vier Sparten reorganisiert.
Die VMware Cloud Foundation (VCF) Division verantwortet unter der Leitung von Krish Prasad die Vermarktung von VMware Cloud Foundation und VMware vSphere Foundation sowie anderer Produkte wie der Netzwerk-Management-Plattform „NXS“.
Purnima Padmanabhan leitet die Tanzu-Sparte von VMware by Broadcom.
(Bild: Broadcom)
Die „Tanzu“-Division konzentriert sich auf VMwares Plattform zur Anwendungscontainerisierung, Tanzu. Diese Sparte leitet Purnima Padmanabhan als Senior Vice President und General Manager.
Sanjay Uppal leitet als Vice President und General Manager die Software-Defined-Edge-Abteilung von VMware by Broadcom.
(Bild: Broadcom)
Eine weitere Abteilung widmet sich der Software-Defined Edge (SDE) unter der Leitung von Sanjay Uppal als Vice President und General Manager. Welche Produkte diese Einheit anbieten wird, ist momentan nicht bekannt.
Eine weitere Abteilung übernimmt ANS (kurz für Application Networking and Security), also Lösungen rund um die Sicherheit und die Vernetzung von Anwendungen, unter der Leitung von Umesh Mahajan als Vice President und General Manager. Auch hier gab Broadcom konkrete Produkte bisher noch nicht bekannt.
Carbon Black: Weg!
VMwares Portfolio von Computing-Lösungen für Endnutzer soll als „nicht-zentrale Vermögenswerte“ vom Hauptgeschäft abgestoßen und veräußert werden. Betroffen sind davon Anwendungen rund um die Desktop-Virtualisierung, Application-Publishing, Mobile-Device-Management und eine Geschäftseinheit für Sicherheitssoftware namens „Carbon Black“.
Stand: 08.12.2025
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Umesh Mahajan, Vice President und General Manager, leitet die ANS Division von VMware by Broadcom.
(Bild: Broadcom)
Viele Nutzer dieser Lösungen seien gleichzeitig auch Lizenznehmer von Cloud Foundation, der Multi-Cloud-Plattform von VMware zur Modernisierung von Rechenzentren. Broadcom wolle für diese Vermögenswerte „ein gutes Zuhause“ finden.
Der Verkauf der „nicht-kerngeschäftsbezogenen“ Abteilungen dürfte nach Abschluss der teuren Akquisition die Bilanz des Mutterkonzerns etwas entlasten, während sich Broadcom auf das Kerngeschäft zurückbesinnt.
Hock E. Tan, CEO von Broadcom, Inc., hat sich mit der Akquisition von VMware viel vorgenommen.
(Bild: Broadcom)
Broadcom geht bei jeder Übernahme – in den Worten des Geschäftsführers des Konzerns, Hock E. Tan – auf die Suche nach „dem größten Wert für das Geschäftsmodell“. VMware sei für Broadcom eben „Kerngeschäft“, betont Tan und bringt den Fokus wie folgt auf den Punkt: „Es geht um Rechenzentren, es geht um Kern-Netzwerke und Kern-Computing“.
„Unsere Strategie für die Zukunft besteht einfach darin, globalen Unternehmen zu ermöglichen, ihre Anwendungen sowohl in allen ihren Rechenzentren als auch in öffentlichen Clouds zu betreiben, indem sie VMwares Premium-Software-Stack verbrauchen“, kommentierte Broadcom-CEO Tan während des „Earnings Calls“ für das vierte Quartal 2023 am 7. Dezember. „Und um diese Workloads in der gesamten Umgebung zu verfolgen und zu verwalten, investieren wir in einen umfangreichen Katalog von Mikroservices“. Dies werde fortan „der Schwerpunkt sein.“
Diese Aussage steht im Einklang mit dem von Broadcom erklärtem Ziel, die Ressourcen und Anstrengungen von VMware auf die Schaffung globaler privater und hybrider Cloud-Umgebungen zu konzentrieren, die speziell für große Unternehmen konzipiert sind. Als Wachstumstreiber wird offenbar KI herhalten.
Das Ende unbefristeter Lizenzen
Eine der wichtigsten Maßnahmen, die Broadcom ergriffen hat, um das Umsatzwachstum anzukurbeln, ist der Versuch, die rund 60 Prozent von VMware-Lizenzen, die unbefristet gelten, auf ein abonnementbasiertes Modell umzustellen. Broadcom will den betroffenen Kunden den Umtausch ihrer unbefristeten Lizenzen gegen die neuen Abonnements durch eine verbesserte Preisgestaltung schmackhaft machen. Bis Ende des Finanzjahres 2024 soll es so weit sein.
Jedenfalls soll es in Zukunft keine unbefristeten Lizenzen mehr geben. Der Verkauf von unbefristeten Lizenzen und SnS-Erneuerungsverträgen (Support und Subscription) für diese Verträge sowie HPP/SPP (generischen) Gutschriften ist bereits eingestellt.
Bestandskunden haben künftig die Möglichkeit, Abonnements oder zeitlich begrenzte Lizenzen zu erwerben, „um ihre bestehende Installation von unbefristeten Lizenzen zu ergänzen oder zu ersetzen“. Darüber hinaus hat Broadcom eine neue Lizenzoption namens Bring-Your-Own-Subscription eingeführt. Diese Modalität erlaubt es den Kunden, ihre eigene Abonnementlizenz mitzubringen. Sie soll die Lizenzportabilität zu Hybrid-Cloud-Endpunkten, die VMware Cloud Foundation ausführen und von VMware validiert wurden, erleichtern.
Broadcom legt bestehenden Kunden nahe, ihr Inventar an unbefristeten Lizenzen, einschließlich der Erneuerung und Ablaufdaten von Supportdiensten, zu überprüfen. Durch die Umstellung auf Abonnements dürfte mehr Vorhersehbarkeit in die Quartalsergebnisse einkehren. VMware by Broadcom dürfte zudem motiviert sein, ein höheres Innovationstempo an den Tag zu legen, so lautet in etwa die offizielle Begründung.
Schrumpfkur auf „lean and mean” und „der Hyperscaler vor Ort“
Die Entlassungen haben bereits begonnen. Broadcom hat allein in den Vereinigten Staaten bereits mindestens 2.837 von den rund 38.300 Stellen seiner globalen Belegschaft gestrichen (mit Wirkung bis Ende Januar 2024). VMware hat auch bereits seinen CEO und den Präsidenten verloren. Die Entlassungen allein befreien aber offenbar nicht genug Kapital. Broadcom trennt sich daher von den Geschäftseinheiten „End User Computing“ (EUC) und Carbon Black. Der Verkauf dieser Vermögenswerte soll voraussichtlich 12 Milliarden US-Dollar in die Kassen spülen.
Zum Vergleich: Im letzten gemeldeten Geschäftsjahr betrug der Umsatz von VMware, einschließlich Carbon Black und der VMware User Group, 13,4 Milliarden US-Dollar, was einem Anstieg um 4 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Nach Abstoß dieser beiden Sparten soll das Kerngeschäft von VMware dennoch einen Umsatz von 12 Milliarden US-Dollar erzielen und dann in den nächsten drei Jahren auf ein zweistelliges Wachstum beschleunigen.
Die Rolle von KI
Im Infrastruktur-Geschäft von Broadcom (Zahlen vom dritten Quartal) macht die Nachfrage nach generativer KI (GenAI) „nahezu das gesamte Wachstum“ aus. Das sonstige Halbleitergeschäft würde im Gegensatz dazu „nur so vor sich hindümpeln“. Der Wachstumsmotor sei generative KI.
„Wir versorgen große Hyperscale-Kunden mit maßgeschneiderten KI-Engines fürs Compute“, enthüllte Broadcoms CEO Hock Tan im September. „Wir versorgen auch mehrere Hyperscaler mit einem Portfolio an Netzwerktechnologien, wenn sie ihre KI-Cluster in ihren Datenzentren erweitern und ausbauen“, führte er weiter aus.
Im Dezember sagt er: „Mit VMware verkaufen wir ein Produkt für die Gegenwart und die Zukunft.“ VMware sei wachstumsfähig. Mit VMware werden Unternehmen künftig „in der Lage sein, eine virtualisierte Cloud-Umgebung im eigenen Rechenzentrum vor Ort für jedes globale Unternehmen" aufzustellen.
Broadcom wolle mit VMware „die gleiche Erfahrung der Virtualisierung des Rechenzentrums vor Ort für jene Unternehmen schaffen“, die bereits VMware-Produkte nutzten und Anwendungen für VMware Cloud Foundation entwickelt hätten. VMware würde diesen Unternehmen die Möglichkeit geben, „einen Hyperscaler vor Ort“ zu betreiben. Das sei der Plan, den Broadcom umsetzte: „Ganz einfach und unkompliziert."
VMware würde sich dadurch de facto in eine KI-Supercloud umwandeln. Der Begriff „Supercloud“ bezieht sich auf eine Architektur, die RZen, Hyperscale- und andere Clouds zu einer einzigen, kohärenten Umgebung abstrahiert, um dadurch einen Mehrwert zu bieten. Broadcom wettet offenbar auf die explodierende Nachfrage nach GenAI-Diensten in Hyperscale-Maßstäben.
Einen Vorgeschmack auf die geplante Produkt-Roadmap gab es auf der Veranstaltung „VMware Explore“ in Barcelona. Kurz zusammengefasst: VMware setzt auf KI, insbesondere auf generative KI, als synergistischen Wachstumstreiber im Broadcom-Geschäft.
Fazit der Autoren
Nach Abschluss der Akquisition von VMware durch Broadcom stellt sich das neue Unternehmen als eine kombinierte Software- und Chipschmiede für moderne Arbeitslasten auf. Eine Evolution hin zu einer Plattform für GenAI-Superclouds dürfte es Broadcom ermöglichen, in Sachen Hybrid-Cloud ganz neue Saiten aufziehen. Ob es Broadcom gelingt, dieses ambitionierte Vorhaben zum Erfolg zu führen, ohne treue VMware-Bestandskunden abzuschrecken, bleibt aber abzuwarten. Mitbewerbern wie Intel, AMD und Nvidia bläst jedenfalls schon jetzt eine frische Brise ins Gesicht.
* Die Autoren Anna Kobylinska und Filipe Pereia Martins arbeiten für McKinley Denali, Inc. , USA.