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Elefantenhochzeit im Markt für Business Process Management Bosch-Gruppe kauft Inubit

| Redakteur: Elke Witmer-Goßner

Die Berliner Inubit AG, spezialisiert auf Business-Process-Management-Software, gehört künftig zur Bosch-Gruppe. Wieviel der Deal kosten wird, darüber herrscht Stillschweigen. Klar ist: Die Bosch-Gruppe hat den Vertrag bereits unterzeichnet und übernimmt die kompletten Anteile des BPM-Lösungsanbieters – vorausgesetzt, die Kartellbehörde stimmt zu.

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Mit der Übernahme der Inubit AG kann Bosch Software Innovations ihr Produkt-Portfolio um BPM-Lösungen für den Enterprise-Markt ergänzen.
Mit der Übernahme der Inubit AG kann Bosch Software Innovations ihr Produkt-Portfolio um BPM-Lösungen für den Enterprise-Markt ergänzen.
( Archiv: Vogel Business Media )

Dr. Heinz Derenbach, Vorsitzender der neuen Inubit-Heimat Bosch Software Innovations, will besonders in relevanten Zukunftsfeldern wie Mobilität, Smart Grid und Telemedizin das Produktportfolio ausbauen. Das Berliner Unternehmen stärke durch seine Branchenlösungen das Geschäftsfeld Enterprise Solutions, so Derenbach.

Künftig will die Bosch Software Innovations GmbH die Inubit-Technik nutzen, um vernetzte Applikationen in Unternehmen bzw. über Plattformen im „Internet der Dinge und Dienste“ anbieten zu können. Bosch verwendet diesen Begriff, um auf die künftige Entwicklung hinzuweisen: Immer mehr Geräte und Systeme versenden und empfangen automatisch Daten. Dadurch können in Zukunft völlig neue Dienstleistungen angeboten werden, die den Alltag der Menschen verändern.

Inubit entwickelt unter dem Dach des Software- und Systemhauses der Bosch-Gruppe nicht nur die eigenen Produkte für Geschäftskunden weiter, sondern stellt künftig auch wichtige Basiskomponenten für System- und Internet-Dienstplattformen bereit.

Die Inubit AG erzielte 2010 mit hundert Mitarbeitern einen Umsatz von rund zehn Millionen Euro. Der Geschäftsbereich Bosch Software Innovations mit Sitz in Immenstadt bietet Gesamtlösungen für die Finanzbranche und für Internet-Dienste an und beschäftigt weltweit 340 Mitarbeiter.

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