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Azure Cost Monitor sorgt für Klarheit Böse Überraschungen bei Cloud-Kosten vermeiden

| Autor: Elke Witmer-Goßner

Die Microsoft-Plattform Azure zählt zu den führenden Cloud-Angeboten für Geschäftsanwender. Mit ihr lassen sich innerhalb weniger Minuten vollständige Analyse-Landschaften aufbauen und wieder abschalten. Unternehmen haben somit die Möglichkeit, die Potenziale in ihren Datenbeständen gezielt auszuschöpfen.

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Mit Hilfe des Azure Cost Monitor können Abrechnungsdaten aus der Azure Cloud genau analysiert und übersichtlich dargestellt werden.
Mit Hilfe des Azure Cost Monitor können Abrechnungsdaten aus der Azure Cloud genau analysiert und übersichtlich dargestellt werden.
(Bild: Oraylis GmbH)

Jedoch sind die Kosten aufgrund der Vielfalt der Dienste und Optionen schwer im Blick zu behalten. Wer die Komponenten seiner Azure Cloud nicht laufend überwacht, der kann eine böse Überraschung erleben. Die Düsseldorfer Oraylis GmbH will hier mit ihrer Anwendung Azure Cost Monitor Abhilfe schaffen, um etwaige Kostentreiber schnell identifizieren zu können und transparent zu machen.

Kritische Komponenten entdecken

„Die Azure Cloud ist prinzipiell ein sehr günstiges und für Unternehmen lohnenswertes Angebot“, erklärt Lukas Lötters, Consultant bei Oraylis. „Aber das Thema ist eben auch komplex. Manche Dienste werden nach Zeit, manche nach Nutzung, manche mit einer fixen Gebühr abgerechnet. Deshalb ist gerade bei einem intensiven Einsatz von Cloud-Komponenten ein Tool wie der Azure Cost Monitor erforderlich, um den Überblick zu behalten und kein Geld zu verbrennen.“

Zwar bietet Microsoft in diesem Kontext auch eigene Anwendungen an. Im Gegensatz zu diesen Tools analysiert der Azure Cost Monitor Projekte und Abrechnungsdaten im Detail und macht die kostenintensiven Komponenten ausfindig. Die Oraylis-Anwendung wird auf die Ansprüche jedes Unternehmens individuell zugeschnitten. Basis für die Kostenanalyse bildet stets Power BI. Die Self-Service-Suite verfügt über einen Konnektor, mit dem die Daten verfügbar gemacht werden.

Über die Analysefunktionen von Power BI lassen sich dann kritische Komponenten identifizieren. Die Analyseergebnisse werden als Berichte über das Power BI Portal verteilt. Daraufhin können die Verantwortlichen erkennen, welche Kosten verwendete Azure-Ressourcen erzeugen. Bei Bedarf lässt sich ein automatischer Alarm für die Überschreitung bestimmter Grenzwerte einrichten. Ebenso sind eine Trenderkennung sowie eine Kostenprognose für das verbleibende Jahr integriert.

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Über den Autor

 Elke Witmer-Goßner

Elke Witmer-Goßner

Redakteurin, CloudComputing-Insider.de