Atos-Studie: Mittelstand hinkt hinterher Beim digitalen Reifegrad herrscht Handlungsbedarf

Von Martin Hensel 2 min Lesedauer

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Eine aktuelle Studie von IDC im Auftrag von Atos zeigt, dass mittelständische Unternehmen hinsichtlich ihrer digitalen Infrastruktur dringend Handlungsbedarf haben. Dies sei insbesondere wichtig, um auch künftig wettbewerbsfähig zu bleiben.

Einer aktuellen Studie von IDC im Auftrag von Atos zufolge, hinkt der Mittelstand zum Teil beim digitalen Reifegrad hinterher.(Bild:  Gerd Altmann /  Pixabay)
Einer aktuellen Studie von IDC im Auftrag von Atos zufolge, hinkt der Mittelstand zum Teil beim digitalen Reifegrad hinterher.
(Bild: Gerd Altmann / Pixabay)

Für die Studie „Digitaler Reifegrad im deutschen Mittelstand“ wurden Ende 2023 rund 200 deutsche Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern aus verschiedenen Branchen befragt. Teilnehmer waren dabei IT- und Fachbereichsentscheider, die Einfluss auf Beschaffung, Nutzung und Management von IT- und Cloud-Infrastrukturen haben.

Die Ergebnisse zeigen, dass der Reifegrad digitaler Infrastruktur im deutschen Mittelstand stark variiert. Unternehmen, die hier nicht schnell genug Verbesserungsmaßnahmen ergreifen, könnten den Anschluss an die Konkurrenz verlieren. „Für den Mittelstand im Zeitalter des Digital Business ist eine moderne digitale Infrastruktur nicht länger eine Option, sondern eine entscheidende Notwendigkeit. Sie ist die Voraussetzung, um in einer zunehmend vernetzten Welt wirtschaftlich erfolgreich navigieren zu können“, erklärt Matthias Zacher, Senior Consulting Manager von IDC Deutschland.

Ergebnisse im Überblick

Laut der Studie schätzen sich 22 Prozent der Mittelständler als „Digitale Einsteiger“ ein, während sich 52 Prozent als „Digitale Praktiker“ und 27 Prozent als „Digitale Champions“ betrachten. Große Unternehmen und Aktiengesellschaften weisen einen höheren Reifegrad auf, während kleinere Familienunternehmen noch Entwicklungspotenzial haben. Im Fokus der Firmen stehen vor allem höhere Mitarbeiterproduktivität, verbesserte Unternehmensagilität und Gewinnsteigerung. Knapp die Hälfte (44 %) der Unternehmen planen, in den kommenden 12 bis 24 Monaten mehr Automatisierung und KI einzusetzen.

„Digitale Champions“ sehen Technologie als Wachstumsmotor und investieren daher signifikant in neue IT-Projekte. Sie weisen 33 Prozent des geplanten IT-Budgets für neue IT-Projekte aus und nutzen das gesamte Spektrum der Cloud-Angebote, um Flexibilität und Skalierbarkeit zu erzielen. Multi- und Hybrid-Cloud kommen verstärkt zum Einsatz. 49 Prozent der Firmen werden im Jahr 2023 und 60 Prozent im Jahr 2025 mindestens zwei Public Cloud IaaS nutzen. Auch Edge Computing gewinnt zunehmend an Bedeutung. Durch diesen Fokus auf Innovation und Technologie haben diese Mittelständler einen klaren Wettbewerbsvorteil.

„Besonders in Zeiten wachsender wirtschaftlicher Unsicherheiten müssen die Entscheider in mittelständischen Unternehmen ihre Digitalstrategien konsequent im Blick haben“, mahnt Atos-CEO Christian Ernst. Intelligente IT-Architekturen seien Innovations- und Wachstumstreiber. Sie würden die Grundlage für die notwendige Agilität, Flexibilität und Zuverlässigkeit schaffen, die den deutschen Mittelstand zu einer einzigartigen Marke weltweit gemacht haben. „Erfolgreich sind die Strategien dann, wenn sie mit erfahrenen, lokal und global gut aufgestellten Partnern geplant und umgesetzt werden”, so Ernst.

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