Connected Cloud und Cloud-Computing-Services Akamai verfolgt massiv skalierbaren Cloud-Ansatz

Von Martin Hensel 2 min Lesedauer

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Mit seiner jetzt vorgestellten Connected Cloud führt Akamai eine neue Edge- und Cloud-Plattform für Cloud Computing, Sicherheit und Inhaltsbereitstellung ein. Sie soll massiv skalierbar sein, Anwendungen näher zum Nutzer bringen sowie vor Bedrohungen schützen.

Akamai hat seine neue Connected Cloud und zusätzliche Services vorgestellt. (Bild:  Pete Linforth / Akamai /  Pixabay)
Akamai hat seine neue Connected Cloud und zusätzliche Services vorgestellt.
(Bild: Pete Linforth / Akamai / Pixabay)

Die verteilte Akamai Connected Cloud wird zudem durch neue strategische Cloud-Computing-Services für Entwickler ergänzt: Sie sollen für die Erstellung, Ausführung und Sicherung hochleistungsfähiger Workloads sorgen.

Mehr Standorte, reduzierte Egress-Preise

Akamai setzt dazu auf drei neue zentrale Cloud-Computing-Standorte für Unternehmen in den USA und Europa. Sie werden wie die bestehenden elf Niederlassungen in das Backbone eingebunden und mit dem Edge-Netzwerk verknüpft. Alle Standorte werden die Cloud-Computing-Dienste des Infrastrukturdienstleisters Linode bieten und sollen voraussichtliche Ende des zweiten Quartals 2023 in Betrieb gehen. Sie dienen zudem als Vorlage für zehn weitere Hauptstandorte, die Akamai im Laufe des Jahres weltweit eröffnen will. In weiteren 50 Städten sollen zusätzlich verteilte Standorte entstehen.

Akamai kündigte außerdem „aggressive“ Cloud-Egress-Preise an, die dank der Leistung und CDN-ähnlicher („Content Delivery Network“) Wirtschaftlichkeit des Netzwerks möglich sind. So soll das neue Preismodell im Vergleich mit Hyperscalern und alternativen Cloud-Anbietern deutlich günstigere Egress-Tarife bieten. Laut Akamai ist zudem für die Einhaltung von Compliance-Vorgaben nach neuen ISO-, SOC-2- und HIPAA-Standards gesorgt. Ein neues Technologiepartnerprogramm („Akamai Qualified Computing Partner Program“) soll künftig lösungsbasierte, geprüfte und mit der Connected Cloud interoperable Services bereitstellen.

Umfangreiche Grundlage

Akamai setzt mit der Connected Cloud auf seinem Edge-Netzwerk auf, das aus über 4.100 Standorten in 135 Ländern besteht. Auf diese Weise sollen Rechen-, Speicher-, Datenbank- und andere Services näher an große Bevölkerungsgruppen, Branchen und IT-Zentren heranrücken. Kontinuierliche Rechenleistung vom Core zum Edge und niedrige Latenzen im einstelligen Millisekundenbereich sorgen dabei für hohe Effizienz unter modernen Arbeitslasten. „Wir verfolgen einen völlig anderen Ansatz bei Cloud Computing, der auf 25 Jahren Erfahrung bei der Skalierung und Sicherung des Internets für die größten Unternehmen der Welt aufbaut“, betont Dr. Tom Leighton, Mitgründer und CEO von Akamei. Man wolle das Cloud Computing skalieren, um Kunden bessere Performance zu geringeren Kosten bieten zu können.

Die Leitung der Akamai Connected Cloud übernimmt Adam Karon, COO und General Manager der Cloud Technology Group von Akamai. „Führungskräfte wollen die digitale Transformation weiter vorantreiben und die Grenzen dessen erweitern, was für ihre Unternehmen in einer zunehmend digitalen Welt möglich ist“, erklärt er. Die verteilte Skalierung sei so konzipiert, dass hochleistungsfähiges Cloud Computing für Kunden bedarfsgerecht zur Verfügung stehe und damit Wachstum und Innovationen ermögliche.

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