Microsoft zeigt Chancen und Verantwortung auf

Zwölf Thesen für mehr Cloud Computing in Deutschland

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6. Nur der gute Glaube an den Fortschritt hilft

Deutschland ist kein Fortschrittsland mehr, schimpft Microsoft. Während andere Länder schon längst die Chancen nutzen, prüft Deutschland noch die Risiken. In der Entwicklung und Nutzung neuer Technologien braucht es aber mehr Mut. Nur dann lässt sich das ganze Potenzial des Cloud Computing nutzen.

7. Das Zusammenspiel von Politik und Wirtschaft muss funktionieren

Innovationen erfordern Investitionen und Perspektiven. Die Politik soll gründer- und innovationsfreundliche Rahmenbedingungen schaffen und die Risiken für junge Unternehmen minimieren: Wer als Kapitalgeber mit hohem eigenen Risiko in junge High-Tech-Unternehmen investiert, sollte beispielsweise steuerlich besser gefördert werden, fordert Microsoft.

8. Cloud Computing folgt einem globalen Prinzip

Einseitige nationale Insellösungen sowie das Beharren auf einem analogen Stand in der Gesetzgebung schaden dem globalen Prinzip, dem Cloud Computing unterliegt. Ohne einen verlässlichen rechtlichen Rahmen können die Potenziale des Cloud Computing nicht ausreichend genutzt werden. Microsoft fordert daher ein einheitliches europäisches Datenschutzrecht, das internationale Standards setzt. Nur so kann der grenzüberschreitende Datentransfer in sicheren Rahmenbedingungen gewährleistet werden.

9. Vielfalt belebt das Cloud Computing

Das dezentral angelegte Cloud Computing lebt von der Vielfalt, dem Wettbewerb und der Partnerschaft. Hier können nur Wirtschaft und Politik gemeinsam dafür sorgen, dass diese Vielfalt entstehen kann. Einerseits durch gewisse regulatorische Spielräume, andererseits durch eine klare Interoperabilitätsstrategie.

10. Nur Fachkräfte können Cloud-Lösungen entwickeln und anwenden

Gerade Unternehmen im High-Tech-Bereich brauchen gut ausbildete Fachkräfte mit technisch-naturwissenschaftlichem Hintergrund. Dafür müssen die Weichen im Bildungssystem gestellt werden, dass sich ausreichend Schülerinnen und Schüler bzw. Studierende für die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik begeistern. Ohne einen deutlich zunehmenden Anteil an Fachkräften wird Deutschland seine starke Position als High-Tech-Standort nicht verteidigen, geschweige denn ausbauen können, warnt das Software-Unternehmen.

11. Cloud Computing braucht Breitband

Ohne moderne technische Infrastrukturen, d.h. belastbare und flächendeckend verfügbare Breitbandverbindungen, funktioniert es nicht. Dem Breitbandausbau kommt daher eine Schlüsselrolle zu, um Cloud Computing erfolgreich zu machen. Die Forderung wendet sich an Politik, Kommunen und Netzbetreiber gleichsam, mit vereinten Kräften die Löcher im Hochverfügbarkeitsnetz zu stopfen und ausreichende Netzkapazitäten zur Verfügung zu stellen.

12. Die Verwaltung zieht den Cloud-Computing-Zug

Der öffentliche Sektor eignet sich besonders für die effiziente und nutzerfreundliche Anwendung von Cloud-Lösungen. Ob E-Government, Bildungs- oder Gesundheitswesen: Cloud Computing spart erhebliche Kosten. Zudem passt die auf Interoperabilität und offene Standards ausgerichtete Technologie zu dem im öffentlichen Raum favorisierten Gebrauch von proprietärer und freier Software. Die öffentliche Verwaltung hat damit das Potenzial, sowohl Wirtschaft als auch Bevölkerung in die Cloud zu führen.

Die vorgestellten zwölf Thesen basieren auf der zur diesjährigen CeBIT gestarteten Initiative „Chancenrepublik Deutschland“ und beinhalten die von Microsoft postulierte „Corporate Technical Responsibility“.

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