Im Test: Service Pack 1 für Windows 7 und Server 2008 R2

Windows punktet mit RemoteFX und Dynamic Memory

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Die Advanced Vector Extensions

Service Pack 1 stellt sowohl für Windows Server 2008 R2 als auch für Windows 7 die Befehlssatzerweiterung AVX der Sandy-Bridge- und Bulldozer-Plattformen von Intel beziehungsweise AMD bereit. AVX soll die Rechenleistung künftiger Prozessorgenerationen verdoppeln, da die dazugehörigen Befehle statt eines 128-Bit-Wertes einen 256-Bit-Wert verarbeiten. Das ermöglicht die Generierung von hoch optimiertem Code. Momentan sind aber Windows Server 2008 R2 und Windows 7 – jeweils mit Service Pack 1 – die einzigen Windows Plattformen, die AVX unterstützen. AVX-Code lässt sich übrigens nicht nur mit Intel-Compilern, sondern unter anderem auch mit Microsofts Visual Studio 2010 erzeugen.

Fazit

Unter dem Strich bleibt, dass die neuen Funktionen für den Virtualisiserungsbereich RemoteFX und Dynamic Memory die Einsatzmöglichkeiten für virtuelle Systeme erweitern und gleichzeitig die Auslastung der real existierenden Serverhardware optimieren. Damit helfen diese Features beim Sparen von Strom und Kosten.

Was AVX angeht, so werden vermutlich Applikationen im Audio- und Video-Umfeld besondere Vorteile aus den Verbesserungen ziehen. Hier sind aber nach der Installation des Service Packs noch keine Änderungen zu sehen, um von den AVX-Features zu profitieren, müssen die Hersteller ihre jeweiligen Anwendungen erst einmal neu kompilieren.

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