Bei schwindendem Informationswert von Daten sollte eine Kostenkompression stattfinden

Von der Information Governance zur Informationsökonomie

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Kosten für unnötige Daten sind wie eine zusätzliche Steuer

Diese regulatorischen Anforderungen sind letztlich wie eine Steuer, denn sie erzeugen Kosten ohne daraus erwachsende Vorteile oder Werte. Natürlich sind Unternehmen, falls eine Untersuchung oder ein Verfahren zu erwarten steht, dazu verpflichtet, andere, relevante Informationen bereitzustellen, die zur Verfügung stehen. Da Daten aber altern, ist es außerordentlich teuer, Informationen zu sammeln, zu verarbeiten, zu speichern und zu sichten. Denn die erforderliche Technologie zum Lesen und Speichern solch “antiquierter” Daten ist meist ebenfalls längst veraltet. Ort und Natur der Daten lassen sich nur schwer unterscheiden, ohne sie zu speichern und wenn der für das Verständnis wichtige Zusammenhang fehlt. Gartner hat die Kosten dafür auf 18.000 US-Dollar pro Gigabyte geschätzt. Daten, die Organisationen weder für regulatorische noch für geschäftliche Zwecke benötigen, bedeuten pures Risiko mit extremen Kosten.

Fazit

Unternehmen müssen sich mit geeigneten Maßnahmen zur Information Governance befassen und am besten gleich mit einer sinnvollen Lösung für Informationsökonomie einen Schritt weiter gehen.

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