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Unterschiedliche Datenquellen
Die weiteren Studienergebnisse zeigen, welche Quellen Unternehmen nutzen, um an für sie wichtige Daten zu gelangen. So gibt knapp jeder dritte deutsche Befragte (32 Prozent) an, benötigte Daten auf Basis seiner Kundenarbeit zu generieren. 29 Prozent erhalten benötigte Daten von der Geschäftsführung, 16 Prozent durch Lieferanten oder Zulieferer sowie Marktforschungsunternehmen. Weitere 13 Prozent erhalten notwendige Daten durch ihre Mitarbeiter und zehn Prozent durch Dritte wie etwa Onlinequellen oder Medienberichte.
Weiterhin zeigt sich, dass Unternehmen verfügbare Daten vor allem dafür nutzen, um die eigene Unternehmensperformance zu analysieren und zu prognostizieren (52 Prozent). 48 Prozent nutzen die eigenen Daten zudem, um redundante Prozesse im Unternehmen zu identifizieren und so etwaige Betriebskosten zu senken. Mehr als jeder dritte befragte Entscheider (35 Prozent) verwendet Daten, um Verkaufstrends zu prognostizieren, Wachstumschancen mit bestehenden oder potenziellen Kunden zu untersuchen oder um den künftigen Personalbedarf zu analysieren. Jeder Vierte nutzt gesammelte Daten, um den ROI zu analysieren und knapp jeder Fünfte (19 Prozent), um Branchentrends zu analysieren.
Fazit
Um den Herausforderungen, die stetig steigende Datenmengen mit sich bringen, erfolgreich zu begegnen, planen Unternehmen in den kommenden zwölf Monaten in ihr Informationsmanagement zu investieren. Auf die Frage, welche Gründe ausschlaggebend sind, damit das Unternehmen in den nächsten Monaten bessere Leistungen erzielt, geben die Studienteilnehmer folgende Voraussetzungen an: So meinen 61 Prozent der deutschen Entscheider, dass hierfür ein schneller Zugang zu Daten notwendig ist. 52 Prozent halten Mitarbeiterschulungen zum effektiven Umgang mit Daten für wichtig, 45 Prozent möchten auf mehr Datenquellen zugreifen und 32 Prozent halten verbesserte Such- und Filtertools für wichtig.
Darüber hinaus planen deutsche Befragte ernsthaft in ihre IT-Systeme zu investieren oder haben dies bereits getan. So wollen hiesige Unternehmen vor allem ihre Sicherheitslösungen aufrüsten (74 Prozent), um dem steigenden Informationsfluss begegnen zu können. Weitere 65 Prozent planen, in ihr CRM-System zu investieren oder haben dies bereits getan. Mehr als die Hälfte der Studienteilnehmer möchte zudem ihr ERP-System und BI-System ausbauen.
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