Daten aus KI, Service Agents und CRM bündeln Slack baut Produktivitätsplattform weiter aus

Von Martin Hensel 2 min Lesedauer

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Slack hat den Funktionsumfang seiner zentralen Produktivitätsplattform erweitert. Die neuen Funktionen ermöglichen unter anderem die Zusammenführung von Daten aus maßgeschneiderter KI, Service Agents und CRM, um für noch produktivere Abläufe zu sorgen.

Slack will mit den Neuerungen für seine gleichnamige Plattform für noch mehr Produktivität sorgen.(Bild:  Slack)
Slack will mit den Neuerungen für seine gleichnamige Plattform für noch mehr Produktivität sorgen.
(Bild: Slack)

Im Rahmen des Salesforce-Events Dreamforce hat Slack einige Neuheiten rund um seine zentrale Produktivitätsplattform vorgestellt. So sollen Teams nun mit direkt in Slack integrierter KI, Agenten und Assistenten intelligenter und schneller arbeiten können. Die entsprechenden Features lassen sich durch geführte, kontextbezogene Interaktionen nutzen. Auf diese Weise sind Schulungen oder Weiterbildungen für die Anwender überflüssig.

Das Add-on „Slack AI“ hält in „Huddles“ die wichtigsten Informationen und To-dos aus einem Gespräch fest. Dessen Teilnehmer können sich dadurch direkt ihren nächsten Aufgaben widmen. „Slack AI Search“ zeigt nun Ergebnisse mit Datei- und App-Wissen an, um Anwendern umfassendere und relevantere Antworten zu liefern.

Workflows unkompliziert erstellen

Ebenfalls neu ist der „AI Workflow Builder“: Das Tool generiert Workflows in einfachen Schritten, um Anwender bei der unkomplizierten Automatisierung ihrer Aufgaben zu unterstützen. Die Benutzer können zum Beispiel einen Prompt wie „Senden Sie eine Willkommensnachricht an Teammitglieder, die einem Kanal beitreten“ nutzen – „Slack AI“ und der „AI Workflow Builder“ generieren anschließend automatisch einen passenden Workflow.

Manuelle Eingriffe sind hierbei laut Slack nicht erforderlich. Zudem können Anwender auch auf den neuen Schritt „Kanal zusammenfassen“ zurückgreifen, um Workflows für die Veröffentlichung regelmäßiger Zusammenfassungen in den Channels zu erstellen.

CRM-Einblicke direkt in Slack gewinnen

Der „Einstein Copilot“ erlaubt KI-gestützte Einblicke ins CRM direkt in Slack. Vertriebsmitarbeiter haben so schneller Zugriff auf Kundendaten und können daraus Erkenntnisse ziehen. Die Kommunikation mit dem „Einstein Copilot“ erfolgt in natürlicher Sprache. Antworten des Tools basieren sowohl auf strukturierten CRM-Daten als auch auf unstrukturierten Daten von Slack-Konversationen.

Eine weitere Neuerung ist der Einsatz von Drittanbieter-Tools, die sich nahtlos in Slack integrieren und über ein geteiltes Fenster nutzen lassen. Diese Agenten stehen direkt im „Slack Marketplace“ zur Verfügung. Dabei handelt es um einen neuen Hub für Slack-Apps, Agenten, Assistenten und mehr. Ebenfalls neu sind die „Salesforce Channels“: Vertriebsteams können damit in einer einheitlichen Umgebung zusammenarbeiten, die CRM-Daten aus Salesforce und Vertriebsgespräche in Slack zusammenführt. Die „Slack Templates“ ermöglichen zudem die Standardisierung und Beschleunigung von Arbeitsprozessen mittels eines Portfolios an vorkonfigurierten Produktivitätswerkzeugen.

Verfügbarkeit

Alle genannten Neuheiten sind ab sofort verfügbar. Lediglich der „Einstein Copilot“ wird erst im kommenden Jahr bereitstehen.

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