Es sind spannende Zeiten bei Scopevisio, wie CRO Alexander Kintzi berichtet. Der Anbieter setzt verstärkt auf KI, um mit intelligenten Softwarelösungen Geschäftsprozesse zu optimieren für eine Steigerung der Produktivität und Effizienz der Mitarbeiter. Automatisierung spielt dabei eine zentrale Rolle.
Unternehmen wettbewerbsfähiger machen: KI und Automatisierung waren die zentralen Themen von Scopevisio Ende Januar in Bonn.
(Bild: www.julianhuke.com)
Um als Unternehmer erst einmal in das Thema künstliche Intelligenz (KI) einzusteigen und dieses in den Geschäftsalltag zu integrieren, empfiehlt Kintzi zunächst, einen technologischen und prozessualen Status quo zu erfassen. „Hierbei wird beispielsweise analysiert, welche Tätigkeiten derzeit noch recht aufwändig, sogar manuell, ablaufen, bei welchen Tätigkeiten viel Zeit verloren geht oder sich möglicherweise Fehlerquellen einschleichen, was wiederum zu Fehlentscheidungen führen kann“, führt er aus. „Ebenso kann man herausfinden, in welchen Abteilungen vielleicht schon für Unterstützung gesorgt wurde, ob dort vielleicht schon eine Software gekauft oder selbst implementiert wurde“, erklärt er weiter. Kurzum wird aufgedeckt, welche unterschiedlichen Software-Landschaften im eigenen Unternehmen überhaupt existieren und an welchen Stellen Optimierungsbedarf vorhanden ist.
Ganzheitlichkeit zahlt sich aus
Bei der Analyse und technologischen Bestandsaufnahme des Kunden geht es laut Kintzi – und das ist auch die Scopevisio-Vision – um ganzheitliche Prozesse statt nur um die Betrachtung vieler Einzelbereiche. Abteilungsübergreifend sollte Transparenz herrschen. Das heißt, wird in der Buchhaltung über die eine Software abgebucht und in der Abteilung nebenan wiederum mit einer anderen Software gearbeitet, sollte dies in einen zentralen Digitalisierungsprozess, beispielsweise über eine zentrale Plattform, übergeführt werden. „So kann zum einen abteilungsübergreifend Transparenz geschaffen werden, zum anderen eben insgesamt die Produktivität erhöht werden“, erläutert Kintzi. Das betrifft mehrere Bereiche: von der Bestellung und dem Wareneingang über den Ver- und Einkauf bis zum Controlling.
„Zu den typischen Schmerzpunkten unserer Kunden im kaufmännischen Kontext gehört beispielsweise folgendes Szenario: Es kommt Ware an, und man weiß nicht, wer diese bestellt hat. Die Lieferung kann nicht richtig zugeordnet werden oder die Beträge stimmen nicht. Hier wird oft noch manuell gearbeitet – dies sind lästige Schritte, die das Unternehmen durch Automatisierung beheben könnte“, stellt der CRO dar.
Für die verschiedenen Branchen, die Scopevisio betreut, hat der Cloud-Spezialist eine clevere Lösung: eine Plattform für alle. Ob Kunde, Gast oder Patient – in den verschiedenen Institutionen laufen nämlich täglich ähnliche Bearbeitungsprozesse ab. Zu den Kernbranchen, auf die sich Scopevisio spezialisiert, gehören das Gesundheitswesen, die Hotellerie und projektorientierte Unternehmen wie Beratungsunternehmen, IT-Dienstleister oder Software-Hersteller.
Alexander Kintzi ist seit Juni 2021 Chief Revenue Officer (CRO) und Vorstand von Scopevisio in Bonn.
(Bild: www.julianhuke.com)
Aller Anfang ist schwer vor allem für KMU
Der Mittelstand tut sich mit der Implementierung neuer Technologien oft erstmal schwer. Budget, Fachkräfte- und Ressourcenmangel sind meist das Problem. Zudem definiert KI viele Berufsbilder und Rollen neu. Da sei es, so Kintzi im Gespräch mit CloudComputing-Insider, schwer, Positionen wie Data Scientists, zu besetzen.
Sind die Unternehmen aber bereit, in KI zu investieren, stehen sie vor der Frage, wo sie überhaupt anfangen sollen. „KI könnte man theoretisch überall einsetzen“, wirft Kintzi ein. „Und hier brauchen die Kunden den richtigen Partner, der sie an die Hand nimmt und erstmal bei einem Prozess anfängt, und iterativ weitere Prozesse nacheinander optimiert.“ Ziel von Scopevisio ist, den Personal- und Ressourcenmangel im kleinen oder mittelständischen Unternehmen (KMU) mit ihrer Software zu überbrücken, ob mit oder ohne KI.
Trotz der Herausforderungen wie dem Fachkräftemangel haben KMU gegenüber Konzernen, wenn es um den Einstieg zu KI geht, sogar Vorteile. Großunternehmen verfügen zwar über mehr Budget und Investitionsmöglichkeiten, „haben aber den Nachteil, dass sie unglaublich komplex sind“, so Kintzi. „Es dauert unglaublich lange, bis Entscheidungen getroffen und etabliert sind.“
Der Mittelstand kann viel schneller Grundlagen schaffen, um KI einzusetzen. Zudem sehen sie aktuell viel eher die Möglichkeit, verschiedene Systeme über die Cloud zusammenzuschalten. „Sie sehen heute klar den Vorteil einer einheitlichen, cloudbasierten IT-Landschaft“, erklärt Kintzi weiter.
Stand: 08.12.2025
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Dadurch, dass kleinere Unternehmen schneller und auf kürzeren Wegen Entscheidungen treffen können, kann das Innovationstempo durch Automatisierung allgemein beschleunigt werden. Zu guter Letzt kann auch das Wissen durch Experten schneller gestreut werden. „Für Partner wie Scopevisio ist es wichtig, hier die passende Plattform bieten zu können“, ergänzt Kintzi.
Automatisierung entlastet bei Bürokratie und Verwaltung
Für die Annäherung an KI und Vorteile einer KI nennt Kintzi ein schönes Beispiel aus der Hotellerie. Hier wollte man in einem Hotel die Finanzbuchhaltung abschaffen beziehungsweise durch die Scopevisio-Software automatisieren. „Sicherlich stehen in dieser Branche die Gäste im Vordergrund. Da muss man erstmal Mitarbeiter finden, die sich dafür begeistern lassen, im Backoffice die Abrechnungen zu machen“, erzählt Kintzi aus der Praxis.
Allerdings gibt es hier einige Aufgaben, die die KI übernehmen und durch Handlungsempfehlungen ergänzen kann. Der Mensch hat lediglich die Aufgabe, nochmals einen Kontrollblick über die Unterlagen zu werfen. Auch sonst ließe sich KI optimal dazu einsetzen, um Dokumente, beispielsweise Lebensläufe, auslesen zu lassen. „Diese Use Cases verdeutlichen, dass KI wirklich Vorteile bringt und nicht einfach nur ein Modewort ist“, sagt Kintzi eindringlich.
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Drei Schlüsselelemente für mehr Produktivität und Effizienz
Des Weiteren fokussiert sich Scopevisio auf drei wesentliche Elemente, um KI in den Unternehmen sinnvoll voranzutreiben: Multi Tenant Cloud Technologie, Holistic Business Automation Platform sowie Künstliche Neuronale Netze.
Multi-Tenant bedeutet zusammengefasst nichts weiter, als dass die Scopevisio-Plattform unterschiedlichen Branchen und Kunden einheitlich, zentral zur Verfügung steht und auch die Weiterentwicklung dieser Software zentral erfolgt. Kommen neue Features hinzu, hat jeder Kunde auch automatische Zugang zu diesen. Dieses Konzept sei im Vergleich zu individuellen Angeboten und individuell angepasster Software für die Kunden kostengünstiger, effizienter und schneller verfügbar. Zudem kann der Kunde von überall aus und egal von welchem Endgerät auf die Plattform und erforderlichen Funktionen zugreifen.
Wir sehen täglich Szenarien, wo KI wirklich zum Vorteil des Unternehmens eingesetzt wird und nicht einfach ein Hype bedient wird.
Alexander Kintzi, CRO und Vorstand bei Scopevisio
Durch die Holistic Business Automation Platform sind auch Fremdsysteme, sprich Drittanbieter, in die zentrale Scopevisio-Plattform des Kunden integrierbar. Als i-Tüpfelchen ermöglichen die Scopevisio-Experten durch den Einsatz von künstlichen neuronalen Netzen eine Mustererkennung. Dadurch analysiert die KI wiederkehrende Prozesse im Geschäftsalltag des Kunden und hilft einzelne Tätigkeiten zu automatisieren beziehungsweise Workflows effizienter gestalten.
Auf dem Cloud-Unternehmertag von Scopevisio am 30. Januar 2025 in Bonn konnte man sehen, dass das Thema KI laut Kintzi einen „Teilnehmerrekord“ ausgelöst hat. Abschließend sagt er: „Wir bei Scopevisio möchten die Unternehmen dazu ermutigen, gemeinsam mit uns mit KI zu starten, um lästige, manuelle administrative Aufgaben zu reduzieren und somit in so dynamischen stressigen Zeiten wieder mehr Kapazitäten für kreative Tätigkeiten oder Entscheidungen im Kerngeschäft zu haben.“