Bilanz für das 1. Quartal 2024 SAP schwebt weiter in den Wolken

Von Dr. Dietmar Müller 2 min Lesedauer

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Auch im ersten Quartal des Jahres brummt das Geschäft der SAP dank des konsequenten Cloud-Kurses, den sich die Konzernspitze selbst verordnet hat. Die Cloud-Erlöse stiegen um 24 Prozent, der Erlöse für die Cloud ERP Suite um 32 Prozent.

Auch im ersten Quartal des Jahres brummt das Geschäft in Walldorf dank eines konsequenten Cloud-Kurses.(Bild:  SAP)
Auch im ersten Quartal des Jahres brummt das Geschäft in Walldorf dank eines konsequenten Cloud-Kurses.
(Bild: SAP)

Zum 1. April startete die SAP einen neuen Bereich für die Cloud-Transformation – aus gutem Grund: Wie die gerade vorgelegten Zahlen für das erste Quartal belegen, wuchs das deutsche Vorzeigeunternehmen zuletzt in erster Linie mit Angeboten aus der Cloud.

„Wir haben die letzten drei Jahre nicht nur erfolgreich die Transformation der SAP gemeistert, sondern auch unsere Kunden mit Programmen wie ‚Rise with SAP‘ dabei unterstützt, ihre Cloud-Transformation voranzutreiben“, so Thomas Saueressig, Member of the Executive Board of SAP SE und Leiter des neuen Bereichs Customer Services & Delivery gegenüber CloudComputing-Insider. Es seien viele Investitionen in die Modularisierung und Integration der eigenen Lösungen geflossen, auch habe man die Infrastruktur vereinfachen und vereinheitlichen müssen.

In Folge stieg das Current Cloud Backlog im ersten Quartal um 27 Prozent auf 14,2 Milliarden Euro. Das Cloud-Bruttoergebnis kletterte um 27 Prozent auf 2,84 Milliarden Euro (IFRS). Die Cloud-Erlöse erhöhten sich um 24 Prozent auf 3,93 Milliarden Euro. Dies sei vorwiegend auf die Cloud ERP-Suite zurückzuführen, die um 31 Prozent zugelegt habe. Die Softwarelizenzerlöse sanken um 26 Prozent auf 203 Millionen Euro. Die Cloud- und Softwareerlöse stiegen um 9 Prozent auf 6,96 Milliarden Euro. Die Serviceerlöse stagnierten bei 1,08 Milliarden Euro, die Umsatzerlöse erhöhten sich um 8 Prozent auf 8,04 Milliarden Euro.

Aufgrund einer Restrukturierungsrückstellung von 2,2 Milliarden Euro müsse man jedoch einen operativen Verlust (IFRS) von 787 Millionen Euro ausweisen. Das Betriebsergebnis (Non-IFRS) erhöhte sich um 16 Prozent auf 1,53 Mrd. Euro beziehungsweise währungsbereinigt um 19 Prozent. Das Wachstum des Betriebsergebnisses (Non-IFRS) wurde durch einen Anstieg der anteilsbasierten Vergütungen um 0,1 Milliarden Euro negativ beeinflusst, der vorwiegend auf die deutliche Steigerung des Aktienkurses im Laufe des ersten Quartals zurückzuführen war.

„Wir hatten einen großartigen Start in das Jahr 2024 und sind zuversichtlich, unsere Ziele für das Jahr zu erreichen. Für die weitere Zukunft verfügen wir mit unserer Unternehmens-KI, dem zusätzlichen Verkauf weiterer Lösungen aus unserem Cloud-Portfolio an Bestandskunden und der Gewinnung von Neukunden im Mittelstand über starke Wachstumstreiber“, so Vorstandssprecher Christian Klein. „Das Rekordwachstum unseres starken Current Cloud Backlog belegt diese anhaltende Dynamik. Darüber hinaus verläuft unser Transformationsprogramm planmäßig und wird uns helfen, dieses Wachstum zu erzielen und die Effizienz zu steigern.”

SAP-Kundenprojekte im ersten Quartal

Scott Russell, Chief Revenue Officer und Mitglied des Vorstands der SAP SE, gibt in seiner Funktion als Leiter des Vorstandsbereich Customer Success aus Kundensicht auf LinkedIn einen Rückblick auf das erste Quartal und zeigt anhand einiger Kundenbeispiele den Fortschritt bei verschiedenen SAP-Lösungen auf. Er spricht über Kunden die sich mit „Rise with SAP“ auf einen Wechsel in die Cloud vorbereiten bzw. mit anderen Lösungen wie SAP Success Factors oder „Grow with SAP“ ihre Abläufe und Geschäftsprozesse verbessert haben:

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