Mit dem derzeit verstärkten Aufkommen von Remote Work in Unternehmen erleben Cloud-Services einen weiteren Aufschwung. Sie ermöglichen es Mitarbeitern, auch von zu Hause aus auf die Systeme und Anwendungen des Büros zuzugreifen. Für die zuständigen IT-Teams ist dies meist mit Herausforderungen verbunden.
Für den problemlosen Gebrauch von Anwendungen in Hybrid-Umgebungen benötigen IT-Teams Tools für eine sichere Überwachung und einfache Verwaltung nach demselben Standard.
Unter anderem müssen sie sicherstellen, dass die Cloud für Nutzer vom Homeoffice aus genauso reibungslos läuft wie im Büro. Eine Mischung aus Public und Private Cloud-Services sowie Anwendungen aus dem eigenen Rechenzentrum sind für Unternehmen zwar vorteilhaft, was Agilität und Skalierbarkeit anbelangt, aber die genutzten Datenplattformen können dies stark beeinträchtigen.
Um sicherzustellen, dass diese in der Cloud ebenso zuverlässig funktionieren wie on-Premises, benötigen IT-Teams Tools, die Überwachung und Verwaltung nach demselben Standard sicherstellen.
Cloud-Performance an On-Premises angleichen
Viele Unternehmen verfolgen ohnehin langfristig das Ziel, ihre Datenbanken vollständig oder teilweise in die Cloud zu verlegen. Die Arbeitsprozesse können kosteneffizienter abgewickelt werden, außerdem kann die Belegschaft jederzeit von überall aus arbeiten. Die Migration in die Cloud macht IT-Teams jedoch Sorgen. Beim Umzug der Datenbanken könnte in der Übergangsphase die Bereitstellung der Daten beeinträchtigt sein. Auch Auswirkungen auf die Datenvalidierung und die Datensicherheit sind möglich.
Damit kein Nachteil durch eine verzögerte Workload-Verarbeitung entsteht, muss das Datenbankmanagementsystem den Datenexperten in jeder Umgebung stets dieselben Überwachungs- und Leistungsoptimierungsmöglichkeiten sowie Handlungsinformationen bieten. Um ein Datenbankmanagementsystem in der Cloud ebenso gut wie on-Premises zu betreiben, sollte die Migration von Datenbanken in die Cloud idealerweise aus den folgenden vier Schritten bestehen:
Evaluierung der Leistung von On-Premises Workloads, um sicherzustellen, dass sie für eine Cloud-Migration bereit sind.
Optimierung der Leistung nach Bedarf, einschließlich einer proaktiven Feinjustierung der Daten-Engine, damit sie besser und schneller läuft.
Verschieben von Daten zu ausgewählten Cloud-Anbietern.
Überwachung der Cloud-Datenbanken, einschließlich Datentests und -validierung, um sicherzustellen, dass sie effizient arbeiten.
Sobald Datenbanken erfolgreich in die Cloud migriert wurden, gibt es für IT-Teams zahlreiche Möglichkeiten, diese effizient zu verwalten. Tools zur Überwachung der Anwendungsleistung (Application Performance Monitoring, APM) sind dafür überaus beliebt. Am effektivsten arbeiten diese allerdings, wenn sie mit Tools zur Überwachung der Datenbankleistung (Database Performance Monitoring, DPM) ergänzt werden.
APM und DPM ergänzen einander zuverlässig
APM-Plattformen sind nahezu beliebig erweiterbar und lassen sich in hunderte kommerzieller und Open-Source-Komponenten sowie -Services integrieren. Nutzen Unternehmen für die Geschäftsabwicklung mit ihren Kunden datenzentrische Anwendungen, ist die Ergänzung mit einem DPM-Tool sinnvoll. Arbeitslasten, die persistente Statusinformationen verwalten, sind überaus schwer skalierbar, vor allem in Anwendungen, die ursprünglich nicht für die verteilte Datenverarbeitung oder Remote Work konzipiert wurden. Probleme mit der Anwendungsleistung lassen sich dementsprechend oft auf Probleme auf der Datenschicht zurückführen.
APM und DPM ergänzen sich hingegen in mehrfacher Hinsicht, unter anderem beim Management von Vorfällen. Zusammen können die beiden Werkzeuge dazu beitragen, dass die folgenden Phasen reibungsloser und schneller abgeschlossen werden können:
1. Erkennung APM kann dabei helfen, Probleme bereits zu erkennen, während sie entstehen. DPM wiederum erkennt frühzeitig kritische Entwicklungen in der Datenebene. In Kombination liefern APM- und DPM-Funktionen ein höchst umfassendes Bild aller Ereignisse, die weitere Aufmerksamkeit benötigen.
2. Reaktion APM bietet einen Überblick aller Anwendungsschichten, während DPM schnell identifizieren kann, ob die Ursache des Problems in der Datenbank liegt oder nicht. Sobald das Problem feststeht, kann es umgehend behoben werden.
3. Abhilfe DPM erkennt sämtliche Probleme, die innerhalb von Datenbanken auftreten können. Mit APM lässt sich darüber hinaus ermitteln, wie viele Prozesse dadurch blockiert sind, was die Problemlösung erleichtert.
4. Analyse Eine der nützlichsten Eigenschaften von DPM-Tools ist die Berichtsfunktion. Durch die automatische Analyse der zu Grunde liegenden Ursachen von Ereignissen, wird es für Datenbankadministratoren (DBAs) viel einfacher, vor allem dem IT-Team darzulegen, was das Problem war und wie es gelöst wurde.
5. Bereitschaft Der letzte Schritt ist die Implementierung von Verbesserungen, die das Risiko wiederholter Zwischenfälle verringern. DPM-Tools bieten die Möglichkeit, die Reaktion auf bestimmte, immer wieder kehrende Probleme zu automatisieren. Verbesserungen können dadurch schnell umgesetzt werden, wodurch sichergestellt ist, dass das ganze System künftig möglichst effizient arbeitet.
Nick Harshbarger, SentryOne.
(Bild: SentryOne)
Beim Betrieb von Anwendungen in Hybrid-Umgebungen geht es vor allem darum, dass die neuen, cloud-basierten Datenbanken ebenso reibungslos laufen wie diejenigen, die nach wie vor on-Premises genutzt werden. Eine gewissenhaft geplante Migration sowie die Kombination von APM- und DPM-Tools vereinfacht die Überwachung und sorgt für stabile Geschäftsprozesse. Auf diese Weise können Unternehmen in Zukunft auch schneller reagieren, falls kurzfristig eine höhere Zahl an Mitarbeitern von zuhause aus arbeiten muss.
Stand: 08.12.2025
Es ist für uns eine Selbstverständlichkeit, dass wir verantwortungsvoll mit Ihren personenbezogenen Daten umgehen. Sofern wir personenbezogene Daten von Ihnen erheben, verarbeiten wir diese unter Beachtung der geltenden Datenschutzvorschriften. Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Einwilligung in die Verwendung von Daten zu Werbezwecken
Ich bin damit einverstanden, dass die Vogel IT-Medien GmbH, Max-Josef-Metzger-Straße 21, 86157 Augsburg, einschließlich aller mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen (im weiteren: Vogel Communications Group) meine E-Mail-Adresse für die Zusendung von Newslettern und Werbung nutzt. Auflistungen der jeweils zugehörigen Unternehmen können hier abgerufen werden.
Der Newsletterinhalt erstreckt sich dabei auf Produkte und Dienstleistungen aller zuvor genannten Unternehmen, darunter beispielsweise Fachzeitschriften und Fachbücher, Veranstaltungen und Messen sowie veranstaltungsbezogene Produkte und Dienstleistungen, Print- und Digital-Mediaangebote und Services wie weitere (redaktionelle) Newsletter, Gewinnspiele, Lead-Kampagnen, Marktforschung im Online- und Offline-Bereich, fachspezifische Webportale und E-Learning-Angebote. Wenn auch meine persönliche Telefonnummer erhoben wurde, darf diese für die Unterbreitung von Angeboten der vorgenannten Produkte und Dienstleistungen der vorgenannten Unternehmen und Marktforschung genutzt werden.
Meine Einwilligung umfasst zudem die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse und Telefonnummer für den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern wie z.B. LinkedIN, Google und Meta. Hierfür darf die Vogel Communications Group die genannten Daten gehasht an Werbepartner übermitteln, die diese Daten dann nutzen, um feststellen zu können, ob ich ebenfalls Mitglied auf den besagten Werbepartnerportalen bin. Die Vogel Communications Group nutzt diese Funktion zu Zwecken des Retargeting (Upselling, Crossselling und Kundenbindung), der Generierung von sog. Lookalike Audiences zur Neukundengewinnung und als Ausschlussgrundlage für laufende Werbekampagnen. Weitere Informationen kann ich dem Abschnitt „Datenabgleich zu Marketingzwecken“ in der Datenschutzerklärung entnehmen.
Falls ich im Internet auf Portalen der Vogel Communications Group einschließlich deren mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen geschützte Inhalte abrufe, muss ich mich mit weiteren Daten für den Zugang zu diesen Inhalten registrieren. Im Gegenzug für diesen gebührenlosen Zugang zu redaktionellen Inhalten dürfen meine Daten im Sinne dieser Einwilligung für die hier genannten Zwecke verwendet werden. Dies gilt nicht für den Datenabgleich zu Marketingzwecken.
Recht auf Widerruf
Mir ist bewusst, dass ich diese Einwilligung jederzeit für die Zukunft widerrufen kann. Durch meinen Widerruf wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund meiner Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt. Um meinen Widerruf zu erklären, kann ich als eine Möglichkeit das unter https://contact.vogel.de abrufbare Kontaktformular nutzen. Sofern ich einzelne von mir abonnierte Newsletter nicht mehr erhalten möchte, kann ich darüber hinaus auch den am Ende eines Newsletters eingebundenen Abmeldelink anklicken. Weitere Informationen zu meinem Widerrufsrecht und dessen Ausübung sowie zu den Folgen meines Widerrufs finde ich in der Datenschutzerklärung.
* Der Autor Nick Harschberger ist Senior Vice President der Cloud Alliances für SentryOne und damit verantwortlich für die Beziehungen zu Microsoft, Amazon Web Services und anderen Cloud-Anbietern.