Digitale Souveränität bewerten und verbessern Red Hat stellt Sovereignty Readiness Assessment Tool bereit

Von Bernhard Lück 1 min Lesedauer

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Mit dem Red Hat „Digital Sovereignty Readiness Assessment Tool“ können Unternehmen, die unter regulatorischem Druck stehen und ihre Unabhängigkeit von externen Anbietern systematisch verbessern wollen, ihren Reifegrad in Sachen digitaler Souveränität ab sofort online ermitteln.

Globale Vorschriften haben die Anforderungen an die operative Widerstandsfähigkeit und die Datenhoheit erhöht.(Bild:  Red Hat)
Globale Vorschriften haben die Anforderungen an die operative Widerstandsfähigkeit und die Datenhoheit erhöht.
(Bild: Red Hat)

Das „Red Hat Digital Sovereignty Readiness Assessment Tool“ basiert auf einem Fragenkatalog, der verschiedene Dimensionen digitaler Souveränität abdeckt. Bewertet werden Red Hat zufolge u.a. die Kontrolle über Daten und Software, die Fähigkeit zur eigenständigen Systemwartung und -wiederherstellung sowie die Möglichkeit, Integrität unabhängig zu auditieren und zu validieren. Darüber hinaus fließt in die Bewertung ein, inwieweit ein Unternehmen Vendor Lock-ins durch communitygetriebene Ansätze vermeidet und Cloud-Umgebungen flexibel in selbst gewählten Regionen oder Rechenzentren betreiben kann. Auch die strategische Verankerung von Souveränitätszielen im Unternehmen wird berücksichtigt.

Vier Reifegrade und Roadmap

Nach Abschluss der Analyse ordnet das Tool die Ergebnisse einem von vier Reifegraden zu – von der noch laufenden Anforderungsermittlung über erste konkrete Maßnahmen bis hin zu proaktiver, umfassender Kontrolle über die gesamte digitale Infrastruktur. Auf Basis dieser Einordnung könne das Tool anschließend eine Roadmap mit Handlungsempfehlungen und kritischen Leitfragen für Verantwortliche generieren.

Open-Source-Ansatz zur Nachvollziehbarkeit

Red Hat hat das Tool als Open-Source-Projekt veröffentlicht. Unternehmen haben so die Möglichkeit, die zugrunde liegenden Berechnungen und Gewichtungen zu prüfen, bei Bedarf anzupassen oder das Tool um eigene Anforderungen zu erweitern. Als Hintergrund nennt Red Hat die wachsenden Herausforderungen, mit denen viele Organisationen konfrontiert seien: Undurchsichtige Software-Stacks, eingeschränkte Handlungsoptionen und fragmentierte Datensilos erschwerten es, den eigenen Status quo überhaupt zu erfassen.

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