Daten sicher teilen mit ProjectSend Sicheres File-Sharing ohne Abhängigkeit von Cloud-Diensten

Von Thomas Joos 2 min Lesedauer

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ProjectSend ermöglicht sicheren Dateiaustausch ohne externe Cloud-Anbieter. Die selbst gehostete Lösung kombiniert granular gesteuerte Zugriffsrechte, lückenlose Protokollierung und automatische Ablaufsteuerung mit einfacher Installation und internationaler Ausrichtung.

Mit ProjectSend behalten Unternehmen die volle Kontrolle über Daten, Zugriffe und Integrität.(Bild:  Midjourney / KI-generiert)
Mit ProjectSend behalten Unternehmen die volle Kontrolle über Daten, Zugriffe und Integrität.
(Bild: Midjourney / KI-generiert)

ProjectSend verfolgt einen klaren Ansatz. Die Software wird nicht als Dienst gebucht, sondern direkt auf dem eigenen Server installiert. Damit entfällt die Abhängigkeit von externen Anbietern, gleichzeitig bleibt die volle Kontrolle über Daten, Zugriffe und Integrität erhalten. Mit mehr als 100.000 Installationen, über fünf Millionen Docker-Pulls und knapp 1.700 Sternen auf GitHub hat sich die Plattform in professionellen Umgebungen etabliert.

Zugriff auf freigegebene Daten präzise steuern

Die zentrale Stärke liegt in der präzisen Steuerung des Zugriffs. Dateien lassen sich mandantenspezifisch bereitstellen, einzelne Mandanten oder Gruppen erhalten klar definierte Rechte. Administratoren können steuern, wer eine Datei erhält und wer sie weitergeben oder hochladen darf. Dieses bidirektionale Konzept unterscheidet ProjectSend von vielen simplen File-Drop-Lösungen. Empfänger können Materialien zurückspielen, sodass echte Zusammenarbeit entsteht und nicht nur einseitiger Transfer. Jeder Schritt wird protokolliert. Ausführliche Audit-Logs zeichnen jede Aktion nach, ob Datei-Upload, -Download oder Zugriff auf einen Ordner. Damit eignet sich die Plattform auch für regulierte Umgebungen, in denen Revisionssicherheit gefordert ist.

Ein weiterer Baustein der Sicherheitsarchitektur ist die automatische Ablaufsteuerung. Dateien können mit einem definierten Verfallsdatum versehen werden. Sensible Inhalte verschwinden damit nach Ablauf der Frist aus dem Zugriff und verbleiben nicht unbegrenzt auf dem Server. Das reduziert die Angriffsfläche und erleichtert die Einhaltung interner Aufbewahrungsrichtlinien. Ergänzend sichern moderne Webserver-Funktionen wie XSendFile oder X-Accel-Redirect die effiziente Auslieferung auch großer Dateien ab, ohne die Serverprozesse übermäßig zu belasten.

Schnelle Installation

Die Installation erfordert eine Standardumgebung, die auf den meisten Hosting-Paketen bereits vorhanden ist. PHP ab Version 7.4, eine MySQL-Datenbank ab Version 5.0 und ein Apache2- oder Nginx-Webserver genügen. Zusätzliche Module wie pdo, mbstring, xml, gettext, fileinfo, gd2 und zip werden vorausgesetzt, sind aber bei gängigen Providern verfügbar. Für Administratoren, die eigene Server betreiben, bedeutet das eine schnelle Inbetriebnahme mit überschaubarem Aufwand. Docker-Container vereinfachen die Bereitstellung zusätzlich.

Mehr als 70 Sprachen stehen zur Auswahl. Es handelt sich dabei nicht um maschinelle Übersetzungen, sondern um Lokalisierungen von Muttersprachlern, die regelmäßig aktualisiert und erweitert werden. Unternehmen mit globalen Kundenbeziehungen können die Oberfläche damit ohne Zusatzaufwand in die bevorzugte Sprache ihrer Auftraggeber bringen.

Der Installationsprozess ist bewusst schlank gehalten. Trotz der zahlreichen Funktionen bleibt die Bedienung übersichtlich, sodass keine lange Einarbeitung notwendig ist. Die Kombination aus Client-spezifischem Zugriff, gruppenbasierter Organisation, automatischer Ablaufsteuerung, bidirektionaler Dateiübertragung und lückenloser Protokollierung deckt einen Funktionsumfang ab, den viele proprietäre Dienste nur eingeschränkt bieten.

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