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29.07.2026

VCF-Lizenzierung erklärt: was VMware Cloud Foundation kostet

Hamburg, 29.07.2026 (PresseBox) - Nach der Broadcom-Übernahme führt an VMware Cloud Foundation kaum ein Weg vorbei. Doch die VCF-Lizenzierung ist teurer und komplexer, als viele denken. ProLicense erklärt sachlich, was im Bündel steckt, wie pro Core abgerechnet wird und wo die Kosten wirklich entstehen, und zeigt, wie sich die teure Subscription vermeiden oder wenigstens besser verhandeln lässt.

Seit der Broadcom-Übernahme ist VMware Cloud Foundation, kurz VCF, das Flaggschiff-Bündel. Wer heute VMware kauft oder verlängert, landet fast automatisch dort. Die Lizenzierung wirkt auf den ersten Blick einfach, ein Abo pro Prozessorkern. In der Praxis steckt der Kostentreiber im Detail. ProLicense, die unabhängige Lizenzberatung, erklärt das Modell und zeigt, wo sich sparen lässt.

Was VCF ist und was im Bündel steckt

VCF ist ein vollständiger Stack für das softwaredefinierte Rechenzentrum. Es bündelt vier Bausteine: vSphere für die Virtualisierung, vSAN für den Speicher, NSX für das Netzwerk und Aria beziehungsweise VCF Operations für Management und Automatisierung, dazu Werkzeuge wie den SDDC Manager. Daneben steht das schlankere VMware vSphere Foundation, kurz VVF. Es enthält Virtualisierung, Speicher und ein Basis-Management, aber kein NSX und keinen SDDC Manager, und liegt beim Listenpreis pro Core rund 40 bis 50 % unter VCF.

Wie VCF lizenziert wird

Abgerechnet wird im Abo, nicht mehr als Dauerlizenz, und zwar pro physischem Prozessorkern. Dabei gilt ein Minimum von 16 Cores je CPU. Prozessoren mit weniger Kernen werden also so abgerechnet, als hätten sie 16. Der vSAN-Speicher ist pro Core anteilig enthalten, bei VCF rund 1 TiB je Core, bei VVF rund 0,25 TiB. Wer mehr Speicher braucht, kauft zusätzliche vSAN-Kapazität als Add-on. Aus diesen Stellschrauben, Core-Zahl, Bündelstufe und Speicher, ergibt sich der Preis.

Wo die Kosten wirklich entstehen

Der größte Kostentreiber ist der Bündelzwang. Wer VCF lizenziert, zahlt für alle vier Bausteine, auch für NSX und Aria, die viele Umgebungen gar nicht einsetzen. In der Praxis nutzt ein großer Teil der VCF-Kunden nur einen Bruchteil des Bündels. Dazu kommt das Core-Minimum, das kleine Hosts künstlich verteuert, und die Umstellung vom Kauf auf das Abo. In der Summe liegen Verlängerungsangebote häufig beim Mehrfachen der früheren Kosten aus Dauerlizenz plus Wartung. Wer nur vSphere brauchte, trifft dieser Sprung am härtesten.

„Viele Unternehmen zahlen bei VCF für Netzwerk- und Management-Bausteine, die sie nie in Betrieb nehmen. Der erste Schritt ist immer, ehrlich zu prüfen, was von dem Bündel wirklich gebraucht wird. Oft reicht die kleinere Stufe, und schon das senkt die Kosten deutlich“, sagt Christian Grave, Geschäftsführer der ProLicense.

Was ProLicense tut: Drittsupport, Lizenzhandel und der Weg zu Nutanix

ProLicense hilft beim Wechsel auf VMware-Drittsupport und handelt VMware-Gebrauchtsoftware. Als Nutanix-Partner ebnet ProLicense zudem den sauberen, kostengünstigen Migrationsweg Richtung Nutanix und vermeidet so die teure VMware-Subscription dauerhaft. Wer bei VMware bleiben will, muss nicht sofort das Abo unterschreiben: Mit den vorhandenen Perpetual-Lizenzen und VMware-Drittsupport baut sich ein Unternehmen eine deutlich bessere Ausgangsposition für die Subscription-Verhandlungen mit VMware auf.

„Es gibt zwei gute Wege aus der VCF-Kostenfalle. Entweder der geplante Umstieg auf Nutanix, den wir als Partner sauber begleiten, oder das Bleiben auf Perpetual-Lizenzen mit Drittsupport, was die Verhandlungsposition gegenüber VMware spürbar stärkt. Beides vermeidet, dass der Kunde die volle Subscription zahlt“, sagt Markus Oberg, Partner der ProLicense.

Ziel bleibt in jedem Fall dasselbe: minimale Kosten bei voller Compliance. Wer eine neutrale VCF-Analyse für die eigene Umgebung will, erreicht ProLicense über die Kontaktseite oder unter +49 (0) 40-228 6828-0.
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