OpenTalk ab sofort als SaaS-Dienst verfügbar Videokonferenzen zum Wohlfühlen

Von Bernhard Lück, Elke Witmer-Goßner

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OpenTalk veröffentlicht seine Videokonferenzlösung jetzt auch als Software-as-a-Service (SaaS). Die DSGVO-konforme Open-Source-Alternative zu Zoom, Teams und Webex werde in deutschen Rechenzentren betrieben und könne höchste Datenschutzansprüche erfüllen.

OpenTalk gibt es jetzt als SaaS-Lösung und damit für verschiedene Endgeräte.(Bild:  OpenTalk)
OpenTalk gibt es jetzt als SaaS-Lösung und damit für verschiedene Endgeräte.
(Bild: OpenTalk)

OpenTalk beschreibt seine gleichnamige Videokonferenzlösung als eine in Europa sofort nutzbare sichere Alternative zu den US-basierten Anbietern wie Zoom, MS Teams oder WebEx. Das SaaS-Angebot sei damit besonders für Behörden und Unternehmen interessant, die Wert auf Datenschutz, Datensicherheit und digitale Souveränität legen und nur über begrenzte eigene IT-Kapazitäten verfügen, erklärte OpenTalk-CEO Peer Heinlein gegenüber CloudComputing-Insider.

OpenTalk sei von Grund auf neu konzipiert und entwickelt worden, der Quellcode wurde auf OpenCoDE.de, der Open-Source-Plattform des Bundes, offengelegt. Die Corona-Zeit habe gezeigt, führt Heinlein aus, wie wichtig Open-Source-fähige Kommunikationstools gerade für Behörden oder Schulen sind. Daher habe man OpenTalk „auf dem Whiteboard neu designt“ und sei von „null auf hundert mit einer Handvoll Entwicklern durchgestartet“, um die Lücke zwischen vorhandenen On-Premises-Lösungen und den US-Cloud-Services zu schließen. Die Lösung lege daher einen besonderen Fokus auf die Erfüllung höchster Sicherheits- und Datenschutzansprüche auch für Verschlusssachen und könne somit als ein Baustein zur Erreichung einer digitalen Souveränität betrachtet werden.

OpenTalk, betont Heinlein, will vor allem auch nicht IT-affinen Nutzern „Videoconferencing mit Wohlfühlcharakter“ bieten: Beispielsweise sorgen private Chaträume für Privatsphäre; zudem lässt sich der Konferenzraum individuell gestalten – „jeder Nutzer kann sein eigenes Häkeldeckchen ausbreiten und sich wie zu Hause fühlen“; intuitive Bedienbarkeit und Barrierefreiheit seien sowieso obligatorisch.

Die containerbasierte IT-Architektur und strikte Datentrennung machen OpenTalk damit insbesondere für den Einsatz in Politik und Verwaltung, Universitäten und Schulen sowie Unternehmen interessant, so der Hersteller. Dank hoher Skalierbarkeit und Performance seien auch Konferenzen mit mehreren Hundert Teilnehmern möglich.

Zu den Funktionen und Tools von OpenTalk zählen u.a. Lobby- und Zugangskontrollfunktionen, Whiteboard, namentliche und auch anonyme revisionssichere Abstimmungen, spezielle Breakout-Räume oder eine Kaffeepausenfunktion für längere Meetings. OpenTalk sei auch für größere Teams geeignet und unterstütze die Verwaltung und Konferenzplanung durch ein Dashboard mit integriertem Adressbuch und Einladungsfunktion.

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