Akzeptanzmanagement als Erfolgsgarant Nützliches Projektmanagement-System oder Investitionsruine?
Den Projektmanagement-Lösungen geht es nicht anders als etwa den ERP-Systemen oder der CRM-Software: Die Zahl der Investitionsruinen ist recht hoch. Je komplexer das IT-Projekt und je mehr Projekt-Auftraggeber im Unternehmen, desto größer scheint die Gefahr des Scheiterns.
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Hinter vorgehaltener Hand gestehen es einem viele Verantwortliche in den Unternehmen auch ein: „Wissen Sie, wir haben zwar Berichte, aber ob wir deren Inhalten wirklich trauen können – das ist die Frage.“ Vertrauen ist ein zentrales Stichwort in diesem Kontext.
Während die meisten Softwarehersteller einen verengenden, quasi schulmedizinischen Ansatz verfolgen und glauben, es komme nur darauf an, dass die Software die nötigen Funktionen mitbringe, setzt sich bei vielen PM-Verantwortlichen doch langsam die Erkenntnis durch, dass das Vertrauen der Mitarbeiter in das gesamte Projektmanagementverfahren, mit dem sie arbeiten sollen, einen erheblichen Anteil am Erfolg des Systems hat. Akzeptanzmanagement – das Gewinnen der Beteiligten für die Sache – ist ein überaus zentraler und bislang vielfach unterschätzter Faktor für das Gelingen einer Projektmanagementsystem-Einführung.
Komplementärberatung
Ein erfolgversprechender Weg für Unternehmen besteht darin, sich bei der Einführung einer PM-Lösung durch zwei einander ergänzende Beratungsfelder, die sogenannte Komplementärberatung mit Fachleuten aus beiden Bereichen begleiten zu lassen: einerseits sind dies die Projektmanagementspezialisten und Softwarehersteller, die den fachlichen Blick auf das Thema einbringen, andererseits gehören Spezialisten für Veränderungs- und Akzeptanzmanagement dazu, die helfen, das System auf partizipative Weise einzuführen. Werden die Beteiligten frühzeitig involviert, verbessert sich die Akzeptanz, das PM-System generiert validere und zutreffendere Informationen, und für alle Beteiligten vergrößert sich das Nützlichkeitserlebnis – vom Portfolioplaner über den Projektleiter bis zum Rückmelder.
Der klassische, technokratisch-toolorientierte Ansatz der PM-Einführung sah in der Realität meist so aus: ein Unternehmen kauft eine Software, macht fünf Tage lang Einführung und dann muss das System laufen. Kann es das überhaupt?
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