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Nextcloud: Ihre Cloud, Ihre Regeln Nextcloud: Ihr Weg aus dem Vendor Lock-in

Die von Unternehmen eingesetzten Technologien haben sich in den letzten Jahrzehnten verändert, aber eine Sache ist gleich geblieben: die Angst vor dem Vendor Lock-in. Vendor Lock-in, auch bekannt als proprietärer Lock-in oder Anbieterbindung, bedeutet die Abhängigkeit des Kunden von bestimmten Produkten und Dienstleistungen des Anbieters, was zur Folge hat, dass ein Anbieterwechsel nur durch erhebliche Mehrkosten stattfinden kann.

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(Bild: BillionPhotos.com_AdobeStock)

Die kapitalistische Marktwirtschaft versagt in diesem Fall, denn wenn der Wechsel zu einem anderen Anbieter teuer ist, ist es meistens „profitabler“, alles beim Alten zu lassen, unabhängig von der Qualität des Produktes. Die Kundentreue wird erzwungen: Der Käufer ist eingesperrt, gefangen und kann sich nicht aus dieser Geschäftsbeziehung lösen, welche sich nun zu seinem Nachteil entwickelt hat.

Die Agentur der Europäischen Union für Cybersicherheit (ENISA) und die Europäische Kommission (EK) haben das Problem der Anbieterabhängigkeit als eines der größten Hindernisse für die Einführung von Cloud-Lösungen in Unternehmen erkannt.

Vendor Lock-in ist besonders bei Cloud Computing ein Problem, weil es sehr schwierig ist, Datenbanken und Objektspeicher zu übertragen, wenn sie einmal eingerichtet sind. Bei der Cloud-Migration werden Daten in eine völlig andere Art von Umgebung verschoben und müssen möglicherweise neu formatiert werden, was ein großes Hindernis darstellt.

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Risiken des Vendor Lock-ins

Am einfachsten ist die Kundenbindung durch Monopolstellung, denn dem Kunden bleibt gar keine andere Wahl. Mangelnder Wettbewerb stimuliert nicht Entwicklung und Innovation, sondern führt stattdessen zu höheren Preisen und geringerer Qualität. Anbieter tun ihr Möglichstes, um Ökosysteme aufzubauen, denen man nur sehr schwer wieder entkommen kann.

Als Beispiel zitiert die Europäische Kommission in ihrer Entscheidung vom 24. März 2004 über Microsofts Geschäftspraktiken in Absatz 463 den General Manager für C++-Entwicklung von Microsoft, Aaron Contorer, der in einem internen – für Bill Gates verfassten – Entwurf vom 21. Februar 1997, erklärte:

„Die Windows-API ist so breit gefächert, tief integriert und funktional, dass die meisten unabhängigen Softwarehersteller verrückt sein müssten, um sie nicht zu verwenden. Außerdem ist sie so tief in den Quelltext vieler Windows-Anwendungen integriert, dass der Wechsel zu einem anderen Betriebssystem mit hohen Kosten verbunden wäre. Diese hohen Kosten sind der Grund, weshalb Kunden immer noch Geduld für Windows aufbringen – trotz all unseren Problemen, den fehlerhaften Treibern, unseren hohen Gesamtbetriebskosten, der fehlenden Vision und vielen anderen Schwierigkeiten. Kunden evaluieren ständig andere Desktop-Plattformen, allerdings wäre die Migration mit so viel Arbeit verbunden, dass sie stattdessen einfach hoffen, dass wir Windows verbessern und sie nicht zum Wechsel gezwungen werden […].“ – Das Zitat wurde in einer Entscheidung der Europäischen Kommission verwendet, in der die Geschäftspraktiken von Microsoft verurteilt wurden.

Viele andere Anbieter versuchen, ein ähnliches Ökosystem wie Microsoft aufzubauen. In den vergangenen Jahrzehnten waren es Oracle, IBM und Cisco, die oft als die größten Übeltäter galten, da sie ihre Kunden mit belastenden, mehrjährigen Unternehmenslizenzverträgen für proprietäre Hard- oder Software an sich binden. Wenn die Preise stiegen oder die Verlässlichkeit oder Qualität der Dienstleistungen nachließ, musste der Kunde darunter leiden. Es war auch nicht hilfreich, als größere Technologieunternehmen begannen, kleinere Konkurrenten aufzukaufen, wodurch die Kunden noch weniger Optionen hatten, berichtet Protocol. Ein weiteres Beispiel ist die schleichende Ausweitung der Funktionalität in Datenbanken wie Oracle Database, in welcher ganze Anwendungen in SQL erstellt werden. Die Migration zu einer anderen Datenbank wird unmöglich, obwohl SQL relativ standardisiert ist. Und Oracle ist nicht für seine niedrigen Preise bekannt.

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Die Notwendigkeit von öffentlichen, offenen Standards

Cloud-Technologien reduzieren den Bedarf an PCs, so dass Microsoft gezwungen war, Windows auf mobile Plattformen zu übertragen – ein Projekt, das mit großem finanziellen Verlust scheiterte. Jetzt lautet der neue Ansatz „Microsoft liebt Linux“. Natürlich wird diese Liebe in einer Form sein, die zu Microsoft passt. Fürs Erste macht sie es einfacher, virtuelles Linux auf Microsofts Virtualisierungsplattform laufen zu lassen.

All dies erinnert uns wieder einmal daran, wie wichtig öffentliche, offene Standards sind. Stellen Sie sich vor, dass TCP/IP proprietäre Protokolle eines einzigen Unternehmens sind und nur deren Geräte im Internet funktionieren - die Vorstellung ist absurd, nicht wahr?

Die Sharing-Economy hat bereits begonnen, die Welt zu verändern, und es scheint offensichtlich, dass Open Source Software besser für eine solche Umgebung geeignet ist. Das bedeutet aber nicht, dass proprietärer, geschlossener Code komplett verschwinden wird. Der Vendor Lock-in wird ebenfalls nicht verschwinden, kann aber durch staatliche Regulierungen und das Bewusstsein der Kunden, die nicht mehr vorschnell Verträge mit diesen Anbietern abschließen, aus dem Markt eliminiert werden. Vielleicht wird sich der Softwaremarkt also eines Tages so entwickeln, dass er dem Lebensmitteleinzelhandel ähnelt, in welchem die Verbraucher den Ton angeben und nicht die Anbieter.

Die Vorteile von Nextcloud: Ihre Cloud, Ihre Regeln, kein Vendor Lock-in!

Der Wechsel zu Open Source und offenen Protokollen befreit Unternehmen von der Bindung an einen bestimmten Anbieter und ist einer ihrer größten Erfolgsfaktoren. Bei Nextcloud haben wir keinen Veranlassung, Benutzer zur Erstellung eines Accounts und Nutzung unserer Plattform zu drängen. Nutzer können an einer Videokonferenz direkt im Browser teilnehmen, ohne einen versteckten Button finden zu müssen, damit sie auch ohne Erstellung eines Accounts beitreten können.

Benutzer können mehrere Link-Freigaben mit unterschiedlichen Zugriffsberechtigungen und Passwortschutz-Einstellungen versenden, anstatt einen Link zu haben, welcher nur die Option „Öffnen/Nicht Öffnen“ bietet und nur individuell gesteuert werden kann, wenn die Empfänger ein Benutzerkonto angelegt haben.

Nextcloud sperrt Ihre Dateien nicht ein – sie werden mit ihrem vollen Namen und ihrer Verzeichnisstruktur gespeichert, so dass Sie, falls Ihr Unternehmen je einen Anbieterwechsel beschließen sollte, jedem Benutzer seine Dateien einfach zurückgeben können.

Oft fallen mehr Kosten an als auf den ersten Blick offensichtlich ist. Ein solides Open Source Produkt wie Nextcloud Enterprise vermeidet die Risiken und Kosten einer Anbieterabhängigkeit und gibt Ihnen die Gewissheit, dass Sie die vollständig Kontrolle über Ihre Infrastruktur haben.

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