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Arbeitsplätze aus der Cloud

Mit vOffice sicher und mobil im Einklang

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Firma zum Thema

Ab Mitte Januar 2014 wurden die Vorbereitungen getroffen, um die Migration der bestehenden Daten am letzten Januar-Wochenende umzusetzen. Die Migration in drei Tagen verlief ohne Hindernisse; es wurde anschließend noch zwei Wochen eng miteinander an den Nutzerschulungen und individuellen Einstellungen gearbeitet, bis die Lösung final abgenommen wurde. Das vOffice besteht als Produkt aus standardisierten Bausteinen, die zum Teil vorkonfiguriert sind (wie dem Terminal Server Infrastruktur, File Server, Active Directory etc.) und zum anderen Teil von der Kundenpersonalisierung leben: Hierzu zählen die Einbindung individueller Anwendungen, wie SAP und die Zahlungsprogramme. Das Produkt an sich wurde daher nicht verändert, sondern wie vorgesehen an den Kundenbedürfnissen ausgerichtet und somit im Standard abgewickelt.

Die standardisierte Integration der Kundendaten und Einbindung individueller Anwendungen des Kunden zählt zum Produktstandard. Das aufgebaute Know-How in diesem Prozess ermöglicht ein schlankes Kunden-Onboarding in wenigen Tagen: zwei Wochen Vorbereitung, Migration an einem Wochenende zum Stichtag und ca. zwei Wochen Nachbereitung. Der Zeitpunkt Januar war für die Migration der bestehenden Daten insofern eine Herausforderung, als dass die Mitarbeiter aufgrund der Urlaubszeit nur eingeschränkt zur Verfügung standen.

Eingesetzte Technologien

  • vOffice inkl. Terminalserver, Active Directory, File Server, Anti-Virus, WSUS, Druckservices.
  • Die virtuelle Serverinfrastruktur des Kunden befindet sich in einer eigenen logischen Sicherheitszone, die sich über zwei Frankfurter Tier-3+-Rechenzentren streckt.
  • Die logische Sicherheitszone ist ein virtuelles privates Rechenzentrum mit personalisierbarer lokaler Netzwerkstruktur und der Anwendung eigener Sicherheitsregeln.
  • Das Cloud-Management und die Automatisierungstechnologie der Innovo basiert auf OpenStack und Solstack/Foreman. Diese Tools ermöglichen eine schnelle Provisionierung, einen organisierten laufenden Betrieb sowie Agilität bei Erweiterungen und Änderungen von Anwendungen, Nutzerdaten etc.
  • Einbindung einer VOIP-TK-Anlage.
  • Als Netzwerk-Services werde jeweils VPNs zu und zwischen den zwei Firmenstandorten und zusätzlicher VPN zum SAP-Client im externen Rechenzentrum eines Drittproviders verwendet.

Eine besondere Herausforderung im Abstimmungsprozess mit den externen Anbietern war die Einbindung der bestehenden SAP-Anwendung und der Zahlungsprogramme externer Anbieter. Über eine nachhaltige Kommunikation konnten die Ansprechpartner ausgemacht und gemeinsam mit dem Kunden zur Kooperation bewegt werden, um die benötigten Side-to-Side-VPNs einzurichten.

* Der Autor Wolfgang Emmer ist Communication Manager und Editor bei der Evernine GmbH.

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