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Erfolgs-Rechnungen
Das Bündnis von Microsoft und Citrix hat sich für beide Partner offenbar gelohnt. Denn ohne diese Allianz wären die Erfolge im Virtualisierungs-Umfeld, wie sie die Marktanalysten den beiden Unternehmen bescheinigen, kaum in dieser kurzen Zeit gelungen. Entsprechend selbstbewusst zeigt sich Microsoft-Stratege Werner Leibrandt: „In Deutschland konnten wir in den vergangenen zwölf Monaten im Mittelstand ein knapp zweistelliges prozentuales Wachstum bei neuinstallierten virtuellen Servern hinlegen, während der VMware-Hypervisor-Marktanteil lediglich um zirka ein Prozent wuchs.“ Dieser direkte Vergleich allerdings hinkt. Denn zweistellige Wachstumsraten sind bei einer kleinen Ausgangsbasis relativ leicht zu bewerkstelligen. VMware hingegen startete bereits auf vergleichsweise hohem Niveau. Dass sich die (absoluten) Wachstumsraten bei relativ hohen Marktanteilen verlangsamen, ist eher der Mathematik als sinkender Marktrelevanz zuzurechnen.
Ralf Gegg, Partner Director Zentral- und Osteuropa sowie Russland bei VMware, hält mit weltweiten Zahlen dagegen: „Wir konnten unseren Marktanteil bei der Server-Virtualisierung global von 86 Prozent im Jahr 2009 auf 87 Prozent im Jahr 2010 erhöhen. Das war nur möglich, weil wir auch im SMB-Bereich sehr erfolgreich waren“.
Microsoft ist aus dem Schatten von VMware noch nicht herausgetreten. Die Nervosität des Platzhirschen ist auf dem Virtualisierungs-Parkett jedoch zu spüren.
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