Flexera Software: Trends und Prognosen für 2013

Mehr Software-Compliance-Modelle nach dem Prinzip „Trust but Verify“

Seite: 4/4

Anbieter zum Thema

IT-Ausgabenmanagement

Auch der Bereich „IT-Ausgabenmanagement“ wird 2013 an Gewicht gewinnen. Der Druck auf Unternehmen, Lizenzbestimmungen durchzusetzen und einzuhalten, wird zunehmen – nicht nur aus Kontroll- und Verwaltungsaspekten, sondern auch aus Kostengründen. Die IT-Verantwortlichen werden weiterhin kreativ darin sein müssen, versteckte Einsparungsmöglichkeiten aufzuspüren und gleichzeitig Mittel zur Finanzierung ihrer strategischen Projekte zu finden.

Allerdings sind die meisten Bereiche längst durchforstet. Übrig bleibt die komplexe, unübersichtliche und kaum zugängliche Welt der Softwarelizenzen: Eine neue Gelegenheit, Kosten zu senken und aus den Einsparungen Projekte zu finanzieren. Wer diese Softwarekosten in den Griff bekommt, wird die eingesparten Mittel in wichtige Projekte umleiten können.

Unabhängige Softwarehäuser, die sich schwer damit tun, weiter zu wachsen und die Nutzung ihrer Software zu überwachen, werden auf den Zug aufspringen und Audits durchführen: beispielsweise bei Unternehmensübernahmen oder -veräußerungen. Denn das ist ein Weg, mehr Gewinn zu machen.

Softwarelizenzoptimierung etabliert sich

Nachdem sowohl Gartner als auch Forrester die Softwarelizenzoptimierung in ihren Berichten als das Software Asset Management (SAM) der nächsten Generation bezeichnet haben, dürfte sich diese Methode im Jahr 2013 endgültig etablieren. Unternehmen gehen künftig über herkömmliche Techniken für das Software Asset Management hinaus und streben eine Optimierung ihrer gesamten Lizenznutzung an. Lizenzoptimierung kann mehr als die übliche Inventarisierung: Sie ermöglicht einen Abgleich der beschafften Software mit den Nutzungsmustern – zur Minimierung der Lizenzkonsumtion und zur effizienten, unternehmensweiten Zuordnung der Software. Diese Art der Lizenzoptimierung berücksichtigt individuelle Produktnutzungsrechte, etwa die Nutzungsart der Software oder die Möglichkeit, die Software frei zu upgraden oder downgraden.

Auch außerhalb der IT-Abteilung wird man daran interessiert sein – beispielsweise in Finanzwesen und Beschaffung. Gemeinsam verfügen alle Beteiligten dann über die Mechanismen, die Lizenzausgaben nachzuverfolgen, künftige Beschaffungen effektiv zu budgetieren, auf der Basis von Fakten gezielter zu verhandeln und wichtige Assets zu optimieren.

Artikelfiles und Artikellinks

(ID:37535170)