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Die wichtigsten Marktspieler
IBM ist ein Altmeister in Sachen MDM. Die Lösung heißt „Infosphere MDM“ und befindet sich seit Juni letzten Jahres im Versionsstand 11. Das Produkt hat sich unterschiedlichen Plattformen und komplexe MDM-Aufgaben bewährt. Es erleichtert die Organisation der Daten nach Regeln und Modellen, seine Integrations- und Skalierungsfähigkeiten kommen Big-Data-Strategien entgegen. In der Anlage modular, ist es in verschiedene Richtungen erweiterbar.

Allerdings beginnt hier, so Forrester, auch die Kritik von Seiten der Anwender, dass es nach der Einrichtung des Systems schwierig wird, weitere Lösungen einfließen zu lassen. In das Release 11 lassen sich bestehende MDM-Steuerungs- und Analysemodelle aus Vorversionen übernehmen.
Die Kritik an IBM
Allerdings arbeitet nun im Kern eine wahrscheinlichkeitstheoretisch angelegte Matching Engine (Abgleichungsmechanismus) statt der zuvor deterministischen. Außerdem ändern sich die Lizenzen, so dass Anwender mit höheren Kosten zu rechnen haben.
Insgesamt entwickle sich InfoSphere in Richtung der auf eine vereinheitlichte „smart information platform“ zielenden IBM-Strategie. Das Produkt bringe am meisten, wenn man es mit anderen Lösungen verbindet. Forrester urteilt: „Wenn Kunden Big Data, anspruchsvolle Analytik und komplexe Master-Data-Sichten über verbundene Umgebungen benötigen, macht sich Infosphere kurz- und langfristig bei Business-Daten bezahlt.“
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