Kyndryl-Studie zeigt aktuelle Trends bei IT-Modernisierung Unternehmen planen GenAI-Einsatz auf Mainframes

Von Martin Hensel 2 min Lesedauer

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Kyndryl hat die Ergebnisse seiner zweiten „State of Mainframe Modernization“-Studie veröffentlicht. Zu den wesentlichen Ergebnissen zählt, dass ein Großteil aller Unternehmen großes Interesse am Einsatz generativer KI in Mainframe-Umgebungen hat und auch in naher Zukunft damit plant.

Das Interesse am Einsatz und der Modernisierung von Mainframe-Umgebungen ist ungebrochen, wie eine aktuelle Studie von Kyndryl zeigt.(Bild:  Pete Linforth /  Pixabay)
Das Interesse am Einsatz und der Modernisierung von Mainframe-Umgebungen ist ungebrochen, wie eine aktuelle Studie von Kyndryl zeigt.
(Bild: Pete Linforth / Pixabay)

Für die Studie befragte Kyndryl weltweit 500 Führungskräfte unterschiedlicher Branchen. Im Fokus stand dabei, die Rolle des Mainframes, seine aktuelle Modernisierung und die Bedeutung in der Hybrid-IT besser zu verstehen. Eine zentrale Erkenntnis der Studie ist das steigende Interesse für den Einsatz generativer KI in Mainframe Umgebungen. Ein Großteil der Befragten (86 %) gab an, die entsprechenden Technologien bereits zu nutzen oder dies zu planen. Deutsche Unternehmen liegen hierbei mit 83 Prozent nur geringfügig unter dem globalen Durchschnitt.

Die Studie zeigt zudem, dass 96 Prozent der Organisationen weltweit im Schnitt 36 Prozent ihrer Workloads von Mainframes auf Cloud-Plattformen migrieren. Kyndryl sieht hierbei den Trend zu Hybrid-IT-Strategien und die Bedeutung der Sicherheit unterstrichen. Letztere gilt als primärer Faktor für Investitionen in die Modernisierung von Mainframes.

Sicherheit im Fokus, Fachkräfte fehlen

Fast die Hälfte der Unternehmen (49 %) gab an, dass Sicherheit der wichtigste Grund für ihre Mainframe-Modernisierung ist. Genannt wurden zudem Datenmodernisierung (42 %), KI-Einsatz (36 %), Nachhaltigkeit (33 %) und Anwendungsmodernisierung (33 %). Eine eher untergeordnete Rolle spielen Benutzer- und Kundennachfrage (24 %) und die Verfügbarkeit von Kompetenzen (22 %).

Als größter Bremsklotz der Modernisierung gilt vor allem fehlendes internes Know-how, speziell in den Bereichen KI und Sicherheit. Fast jedes vierte von fünf Unternehmen (77 %) greift deshalb auf externe Anbieter zurück. Probleme machen zudem steigende Kosten (19 %), regulatorische Vorschriften (15 %), wechselnde Geschäftsanforderungen (13 %) und schrumpfende Budgets (12 %).

Um Daten effektiv zu nutzen, wird deren unternehmensweite Übersicht in hybriden IT-Umgebungen als entscheidend betrachtet. 92 Prozent der Studienteilnehmer halten ein zentrales Dashboard für die Überwachung ihrer Abläufe für „wichtig“ oder „sehr wichtig“. In Deutschland lag dieser Wert sogar bei 99 Prozent. Allerdings halten 85 Prozent die richtige Umsetzung für schwierig. Mit Kyndryl Bridge bietet Kyndryl selbst eine KI-gestützte offene Integrationsplattform an. Sie bietet Organisationen verbesserte Übersicht, Orchestrierung und Effizienz in ihren gesamten Technologieumgebungen.

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