Software AG und T-Systems wollen SOA und BPM voranbringen Kernprozesse in einer SOA-basierten IT-Landschaft optimieren

Autor / Redakteur: Kai Schwarz / Florian Karlstetter

T-Systems und die Software AG erweitern ihre Partnerschaft und wollen Kunden nicht nur klassisches Outsourcing bieten, sondern die ausgelagerte IT-Landschaft auch gleich zu modernisieren und zu transformieren.

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Die Software AG und T-Systems bauen die bestehende Partnerschaft weiter aus. Dabei betrachtet die Software AG zwei Lösungsansätze von T-Systems als zentral für die Kooperation: das Servicepaket „Application Management and Modernization“ und, darauf aufbauend, das neue „Transformational-Outsourcing-Konzept“.

Großunternehmen haben häufig selbst entwickelte IT-Anwendungen und hunderte von einzelnen Dienstleistern und Freiberuflern im Einsatz. Wartung und Betrieb werden dadurch teuer und die IT kann die Geschäftsprozesse nicht optimal unterstützen. Darum möchte die Software AG die IT-Landschaft eines Kunden nicht nur im Sinne des klassischen Outsourcing betreiben, sondern sie gleichzeitig modernisieren und transformieren. Mit Transformational Outsourcing, kurz TO, will Software AG für einen durchgängigen Prozess sorgen, etwa auf Basis eines standardisierten SAP-Systems, ohne den Geschäftsablauf zu beeinträchtigen.

Beim TO finanziert sich die Modernisierung aus den Einsparungen, so Software AG. Da die neue IT-Landschaft schlanker sein soll, liegen die Gesamtkosten laut Anbieter am Ende niedriger als beim klassischen Outsourcing. So sollen Kunden auch in schwierigen wirtschaftlichen Zeiten modernisieren können, ohne tief in die eigene Tasche greifen zu müssen.

Insbesondere der übergreifende Ansatz des TO soll in Krisenzeiten bedeutsam sein. Mit dieser Erweiterung des herkömmlichen Outsourcings übernimmt der Dienstleister nicht nur die IT seines Kunden, er modernisiert und standardisiert sie gleichzeitig. „Das führt zu schlankeren Prozessen, generiert weitere Kostenvorteile für den Kunden in der Krise und bereitet das Fundament für innovative SOA- und BPM-Projekte für die Zeit nach der Krise vor“, so Karl-Heinz Streibich, Vorstandsvorsitzender der Software AG.

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