Icewarp erweitert seine Plattform um neue Funktionen für externe Nutzer und erlaubt die gemeinsame Dokumentenbearbeitung über Systemgrenzen hinweg. Parallel richtet sich das Unternehmen als Alternative an Firmen, die vom Support-Ende für Microsoft Exchange betroffen sind.
Die Icewarp-Plattform sei offen konzipiert. Anwender könnten Dokumente und ganze Ordner, die in Icewarp gespeichert sind, auch mit Nutzern konkurrierender Systeme teilen.
(Bild: Icewarp)
Das tschechische Softwareunternehmen Icewarp erweitert seine Collaboration-Plattform um neue Funktionen und positioniert sich zugleich als Alternative zu Microsoft Exchange. Mit der Version Icewarp Epos 2.0 können Nutzer Dokumente und Ordner nun auch mit externen Teammitgliedern teilen, die über ein Microsoft-365-, Google-Workspace- oder Apple-Konto verfügen. Zudem lassen sich diese Nutzer zur Echtzeit-Kommunikation über den Icewarp-Teamchat einladen.
„Unsere Plattform ist offen konzipiert und ermöglicht es Anwendern, Dokumente und ganze Ordner, die in Icewarp gespeichert sind, auch mit Nutzern konkurrierender Systeme zu teilen“, erklärt Adam Paclt, CEO von Icewarp. Die OAuth-2.0-Implementierung ermögliche Benutzern mit Microsoft-, Google- und Apple-Konten einen sicheren Zugriff auf die Icewarp-Tools.
Neue Funktionen für Videokonferenzen und Dokumente
Die Version Epos 2.0 bringt nach Unternehmensangaben über 100 Neuerungen mit. Dazu gehören u.a. Blitzumfragen während Videokonferenzen, die Verwendung von Emoticons und GIFs zur Reaktion sowie die Möglichkeit, Dokumente während Konferenzen in Echtzeit zu bearbeiten. Die Benutzeroberfläche für Dokumente sei vollständig überarbeitet worden und ermögliche nun eine optimierte Navigation durch Cloud-Inhalte sowie eine Verwaltung per Drag and Drop.
Support-Ende für Exchange Server als Chance
Parallel dazu bewirbt Icewarp seine Plattform als Alternative für Unternehmen, deren Microsoft Exchange Server 2016 und 2019 am 14. Oktober 2025 das Support-Ende erreicht haben. Ohne Updates seien diese Systeme dem Risiko von Sicherheitsvorfällen, Zertifizierungsverlusten und DSGVO-Verstößen ausgesetzt, heißt es vom Anbieter. „Unternehmen sind sich oft nicht bewusst, dass die Verwendung nicht unterstützter Software das Risiko eines Cybervorfalls erheblich erhöht“, so Paclt. Auch das BSI warnt vor einem erhöhen Risiko für Cyberangriffe.
Die Migration von Exchange zu Icewarp soll laut Anbieter innerhalb weniger Tage möglich sein. Dabei würden alle Daten – einschließlich E-Mails, Kontakte, Kalender und Benutzerregeln – im Hintergrund übertragen, ohne den Dienst zu unterbrechen. Die Kompatibilität mit dem Microsoft-Ökosystem bleibe erhalten: Benutzer könnten weiterhin mit Outlook arbeiten und Dokumente in Word-, Excel- oder PowerPoint-Formaten verarbeiten.
Ein Unternehmen, so der Anbieter, könne durch einen Wechsel zu Icewarp bis zu 51 Prozent der Kosten im Vergleich zur Microsoft-Lösung sparen. Die Plattform erfülle zudem Sicherheitsstandards wie ISO 27001, SOC 2 Typ II und die DSGVO-Vorschriften. Bei der Cloud-Version garantiere Icewarp die Datenspeicherung in Deutschland, alternativ sei eine lokale Installation auf Kundenservern möglich.
Private KI-Modelle geplant
Icewarp plant nach eigenen Angaben, private KI-Modelle zu integrieren, die ausschließlich auf Kundendaten basieren und die Unternehmensumgebung nicht verlassen sollen. „Wir arbeiten daran, Unternehmen private Datenmodelle bereitzustellen, die ausschließlich auf ihren eigenen Ressourcen basieren und niemals die geschützte Unternehmensumgebung verlassen“, erklärt Antonín Prukl, Technical Director bei Icewarp. Derzeit sei ChatGPT bereits als Add-on verfügbar, das Benutzer aktivieren könnten, wenn sie über ein eigenes Konto bei OpenAI verfügen.
Plattform mit 50 Mio. Nutzern
Icewarp präsentiert sich als All-in-one-Collaboration-Plattform, die E-Mail, Kalender, Kontakte, Instant Messaging, Teamchat, Dokumentenbearbeitung und Videokonferenzen in einer Umgebung zusammenführt. Die Plattform werde derzeit von mehr als 50 Mio. Nutzern weltweit verwendet, darunter in den USA sowie in Mittel- und Südamerika, Europa und Asien. Icewarp sei sowohl als Cloud-Service als auch als On-Premises-Software verfügbar. Nach mehr als zehn Jahren mit einer Niederlassung in Deutschland wolle das Unternehmen seine Marktpräsenz nun weiter ausbauen, so CEO Adam Paclt.
Stand: 08.12.2025
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