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Renaissance des Server-based Computing - dieses Mal mit VMware

Horizon View 6 vereint VDI, Terminal-Services und Anwendungs-Virtualisierung

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Die neuen Funktionen von VMware Horizon 6

VMware hat Horizon 6 mit zahlreichen neuen Funktionen ausgestattet. So ermöglicht der Unified Workspace Anwendern den zentralen Zugriff auf sämtliche von Horizon verwalteten Desktops oder Anwendungen, einschließlich eines zentral verwalteten Single-Sign-On.

Alles an einem Arbeitsplatz dank verschiedenartiger Virtualisierung.
Alles an einem Arbeitsplatz dank verschiedenartiger Virtualisierung.
(Bild: VMware)

Dabei stellt das Endbenutzer-Portal Horizon Workspace in einem Rechenzentrum oder auf einem lokalen Gerät gehostete virtualisierte Anwendungen zur Verfügung, ermöglicht dem Anwender aber gleichzeitig auch Zugriff auf SaaS- oder Web-Anwendungen, via RDS gehostete Apps oder auf virtuelle Anwendungen, die auf Lösungen von Drittanbietern wie Citrix XenApp laufen. Letztere stellt einen strategisch durchdachten Migrationspfad zur Verfügung, denn ein Upgrade von XenApp 6.5 auf die Flexcast-Architektur von Xenapp 7.5 gilt trotz kleinerer Funktionalität als sehr komplex.

Integration von Virtual SAN

Ein solches wäre aber bei einem Upgrade auf „Windows Server 2012 R2“ unerlässlich, weil auf diesem Xenapp 6.5 nicht läuft. Darüber hinaus hat VMware Horizon 6 nach eigenen Angaben für Software-defined Data Center (SDDC) optimiert, so dass Horizon 6 jetzt das Management mit „VMware Virtual SAN“ integriert, dem Storage-Feature aus „vSphere 5.5“. Die Funkion soll insbesondere die Storage-Kosten für virtuelle Desktops senken.

Der Aufbau von VMware Virtual SAN.
Der Aufbau von VMware Virtual SAN.
(Bild: VMware)

Horizon 6 ermöglicht zudem ein neues zentrales Verwalten von Images für virtuelle und physische Rechner in einem einzigen System, einschließlich einer Backup- und Migrationsfunktion. Unter Images für physische Rechner versteht VMware solche, die der Systemverwalter mit „VMware Horizon Mirage“ verteilt. Mit Mirage stattet der Systemverwalter zum Beispiel einen virtuellen Desktop mit dem gewünschten Betriebssystem beziehungsweise den benötigten Anwendungen aus und stellt das Image anderen Nutzern zur Verfügung.

Horizon 6 enthält dazu das neue „VMware vCenter Operations for View“, das sowohl die Administration virtueller Desktops, also auch von RD Session Hosts beziehungsweise virtualisierten Anwendungen ermöglicht und zudem in einer einzigen Konsole Zustands- und Risiko-Monitoring, proaktives Endanwender-Monitoring und die Diagnose der Prozesse von Client und Rechenzentrum erschließt.

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