Milliarden-Verlust durch ungenutzte Software

Fünf gute Gründe für die Cloud

| Autor / Redakteur: Moritz Pastow / Florian Karlstetter

PaaS-Anbieter SoftwareDEMO nennt fünf gute Gründe, wie man mithilfe von Cloud Computing Software- und Lizenz-Kosten einsparen kann.
PaaS-Anbieter SoftwareDEMO nennt fünf gute Gründe, wie man mithilfe von Cloud Computing Software- und Lizenz-Kosten einsparen kann. (© mipan - Fotolia.com)

Nach einer aktuellen Studie von Sage verschwenden europäische Mittelständler über 9,6 Milliarden Euro im Jahr durch ineffiziente Nutzung von Software und IT-Ressourcen. Für Abhilfe können Pay-per-Use-Modelle sorgen, da hier nur für das gezahlt wird, was tatsächlich genutzt wird. Es gibt aber noch eine Reihe anderer Argumente, die für den Wechsel in die Cloud sprechen.

Der Platform-as-a-Service Anbieter SoftwareDEMO nennt fünf Gründe, warum der Weg in die Cloud nicht nur die Frage nach Effizienz, sondern mittelfristig auch die Frage nach der Existenz beantwortet.

Geldverschwendung durch ungenutzte Software

Sage-Studie

Geldverschwendung durch ungenutzte Software

23.05.14 - Eine Studie von Sage zeigt auf, wie ineffizient viele europäische Firmen vorhandene Technologien nutzen. Unternehmen würden so Milliarden ihrer IT-Ausgaben aus dem Fenster werfen, weil sie die Funktionen ihrer Unternehmens-Software nicht vollständig ausschöpfen. lesen

  • Pay-per-Use-Modelle steigern die Effizienz: Einer der Grundsätze Cloud-basierter Lösungen ist der Pay-per-Use-Ansatz. So lange Nutzer nur dafür bezahlen, was sie tatsächlich benutzen, sei es durch eine zeitliche Abrechnung oder ein modulares Lizenzmodell, wird kein Geld durch Nichtnutzung verschwendet. Außerdem sind die meisten Services jederzeit kündbar.
  • IT-Ressourcen werden nicht gebunden: Seriöse Cloud-Anbieter verpflichten sich in Service Level Agreements (SLAs) zur reibungslosen Funktion ihres Angebotes. So sparen Kunden nicht nur die physikalischen Ressourcen, sondern auch interne Betriebs- und Wartungsaufwände.
  • Software ist immer auf dem neusten Stand: Der Cloud-Anbieter steuert den Update-Prozess für sein Angebot zentralisiert. Somit muss kein Kunde selbst für Updates sorgen, sondern hat stets die neuste Software-Version.
  • Software und Arbeitsplätze sind schnell bereitgestellt: Cloud-Lösungen sind skalierbar. Das bedeutet, es werden auf Knopfdruck ein oder hundert neue Benutzerkonten eingerichtet. Somit lassen sich beispielsweise schnell und einfach Schulungen organisieren, bei denen jeder Mitarbeiter eine eigene Arbeitsumgebung hat. Auch hier gilt wieder der Pay-per-Use-Gedanke: Es entstehen nur Kosten für das, was tatsächlich genutzt wird.
  • Die Cloud kommt sowieso: Viele Softwarehersteller setzen in der Produktentwicklung inzwischen nur noch auf die Cloud. Prominente Beispiele wie Microsoft oder Adobe sind nur die Speerspitzen einer Gesamtentwicklung. Auch ERP- und CRM-Hersteller für Mittelständler haben ihren Fokus inzwischen klar in Richtung Cloud-Anwendungen gesetzt.

Aus diesen Gründen kommt SoftwareDEMO zu dem Schluss, dass der Mittelstand aus zwei Motiven auf die Cloud setzen muss: Wie die Studie von Sage bereits verdeutlicht, ist es dringend notwendig, die Effizienz von IT-Ausgaben zu verbessern.

Noch viel schwerwiegender sieht der PaaS-Anbieter die Zukunftsperspektive: Cloud-Lösungen werden über kurz oder lang den Markt im Mittelstand erobern. Wer bereits frühzeitig die Weichen stellt, spart nicht nur Geld durch Effizienz, sondern senkt auch die Kosten für Migration. Unternehmen, die zu spät auf den Zug aufspringen, bleiben nicht nur im IT-Bereich, sondern in ihrer gesamten Wertschöpfungskette hinter dem Markt zurück.

Ergänzendes zum Thema
 
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