Die IT-Branche hat sich an Field Service Management Software mit langfristigen Abonnementverträgen gewöhnt. Dabei erfordern steigender Kostendruck und begrenzte Planungsmöglichkeiten heute mehr denn je flexible Lösungen. Gleichzeitig ist auch die Klimabilanz zu einem wichtigen Parameter in den Unternehmen geworden.
Mit einer klugen Planung lassen sich nicht nur Außendiensteinsätze effizient steuern, sondern gleichzeitig ein positiver Beitrag für die Umwelt geleistet werden.
Fieldcode bietet mit seinem Pay-per-Event Modell einerseits eine On-Demand-FSM-Software, bei der nur für die tatsächlich erbrachte Leistung bezahlt wird – und liefert so die kostensparende Antwort auf teure, lizenzbasierte Modelle. Darüber hinaus macht Fieldcode aus Field Service Management einen CO2-negativen Prozess. Wir kompensieren das ausgestoßene Kohlendioxid für jedes Event durch das unternehmenseigene Fieldcode Research Team, das innovative Methoden zur effektiven Kohlendioxidreduktion erforscht und einsetzt. Gerade weil es momentan nur wenige nachweislich effektive Methoden für CO2-Negativität gibt, sieht Fieldcode hier erhöhten Handlungsbedarf.
Die Relation muss stimmen
Durch das On-Demand-Preismodell setzt Fieldcode die Kosten seiner Kunden in direkte Relation zu Arbeits- und Einsatzvolumen. Indem die Kosten von Lizenzvereinbarungen und Nutzerzahlen getrennt werden, garantiert Fieldcode eine kosteneffektive Lösung: Die Abrechnung erfolgt immer nur für geleistete Einsätze und nicht, wie üblich, gegen eine monatliche Gebühr, die anfällt, egal wie häufig und von wie vielen Nutzern die Software eingesetzt wird. Mit dem Pay-per-Event-Modell gehören aufwändige Berechnungen, wie viele User im Unternehmen einen kostenpflichtigen Zugang benötigen, der Vergangenheit an. Dabei bleibt die Formel immer dieselbe: ein Einsatz bzw. Event kostet einen Euro.
Gerade in Zeiten mit stark schwankenden Auftragsvolumina, zum Beispiel bei saisonal bedingten Einsätzen, kann das Pay-per-Event Modell ein effektives Tool zur Kostenoptimierung sein. Denn weniger Auftragsvolumen in einem Unternehmen resultiert unmittelbar in entsprechend geringeren Kosten, da nur der geleistete Einsatz berechnet wird. Das Pay-per-Event-Modell von Fieldcode sorgt außerdem dafür, dass Unternehmen sich keine Sorgen machen müssen, sobald ein Event komplexer wird und der Einsatz beispielsweise mehrere Personen erfordert: Die Zahl der involvierten Mitarbeiter hat keinen Einfluss auf den Preis. Gleiches gilt für die Anzahl der Software-Features, die im Rahmen eines Events zum Einsatz kommen.
IoT-basierter Field Service für weniger Downtime
Wenn es um Effizienz geht, spielen jedoch nicht nur finanzielle Aspekte eine Rolle. Um reibungslose Betriebsabläufe zu gewährleisten, ist in einer vernetzten Welt mehr denn je zuvor die Verfügbarkeit von Geräten und Systemen entscheidend: Stichwort Predictive Maintenance. Das Internet of Things (IoT) ermöglicht, auf Basis von Sensordaten vorherzusagen, wann ein bestimmtes Geräteteil gewartet oder ausgetauscht werden muss. Genau an dieser Stelle kommt smartes Field Service Management ins Spiel. Das IoT-basierte FSM von Fieldcode bindet nicht nur die Computer und Tablets eines Unternehmens ein, sondern integriert auch andere technische Geräte wie Klimaanlagen und Industrieanlagen bis hin zu kleinsten Sensoren für Füllstände, Temperatur oder Luftdruck.
Fieldcode ist in der Lage, all diese Devices in das Dashboard der Kunden zu integrieren und diese jederzeit zu überwachen. Allerdings geht es hier nicht nur um reaktive Prozesse, sondern es entsteht die Möglichkeit seine Assets proaktiv im Griff zu haben. Diese generalistische Überwachung ermöglicht es, Vorhersagen zu treffen. Aufgrund der Erfahrungen, die zum Beispiel mit einzelnen Geräten gesammelt werden, kann man vorhersagen, wann ein bestimmtes Teil gewartet oder ausgetauscht werden muss.
Mit diesen statistischen Daten können dann Fehlerhäufungen per Region, Gerät, Gerätserie oder Standort identifiziert werden. In der Folge kann so nicht nur der Grad der Automatisierung deutlich erhöht, sondern auch Arbeitsabläufe optimiert werden, da Störungsmeldungen automatisch und aktiv generiert werden können. Das Ergebnis: Geringere Kosten für Wartung und Instandhaltung durch effiziente Prozesse sowie höhere Kundenzufriedenheit durch weniger Downtime.
Forschen für eine bessere Zukunft
Wir wollen aber nicht nur Maßstäbe im Bereich Field Service Management Software setzen, sondern auch wenn es um die größte Aufgabe unserer Zeit geht – dem Kampf gegen den Klimawandel. Wir haben uns deshalb dazu entschlossen, selbst aktiv zu werden, wenn es darum geht unser Klima zu retten und insbesondere Forschungsmethoden sowie Technologien zu entwickeln, die dieses Vorhaben effektiv und nachhaltig unterstützen. Umso mehr, da es momentan nur sehr wenige Verfahren auf diesem Gebiet gibt. Unser Kernprojekt dreht sich dabei um den Einsatz von Mineralien, um Kohlenstoffdioxid dauerhaft zu binden.
Im Project Carbdown, einem Gemeinschaftsprojekt von Fieldcode und der Carbon Drawdown Initiative, wird auf das sogenannte Enhanced Weathering (dt. beschleunigte Verwitterung) gesetzt. Die Grundidee besteht darin, Gesteinspulver zusammen mit Biokohle auf landwirtschaftlichen Feldern zu verteilen, um durch den Prozess der „beschleunigten Verwitterung“ Kohlendioxid dauerhaft aus der Atmosphäre zu entfernen. So kann einerseits den Landwirten ein zusätzliches Einkommen aus CO₂-Zertifikaten verschafft werden.
Stand: 08.12.2025
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Matthias Lübko, Fieldcode Germany GmbH.
(Bild: Marcin Biodrowski-alefoto.com.pl)
Ein weiterer Vorteil dieses Verfahrens besteht darin, dass sich durch einen verbesserten pH-Wert des Bodens sowie die Nährstoffe aus dem Gestein, die teils Dünger und Kalk ersetzen, letztlich auch die Ernteerträge für die Landwirte verbessern lassen. Mit unserer Investition in dieses Projekt wollen wir einen entscheidenden Beitrag leisten, um die CO2-Konzentration in den nächsten Jahren um Giga-Tonnen zu senken.
* Der Autor Matthias Lübko ist CEO der Fieldcode Germany GmbH.