Toms Wochentipp: Schutz für Kundendaten aus der Microsoft-Cloud EU-Datengrenze für personenbezogene Daten: das ist zu beachten

Von Thomas Joos 1 min Lesedauer

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Microsoft hat die in 2023 eingeführte EU-Datengrenze jetzt auch für die Verarbeitung personengezogener Daten implementiert. Als Nächstes soll die Grenze auch für Support-Fälle gelten.

Microsoft verarbeitet auch Personendaten aus der Cloud nur noch in Europa. (Bild:  Franklin - stock.adobe.com)
Microsoft verarbeitet auch Personendaten aus der Cloud nur noch in Europa.
(Bild: Franklin - stock.adobe.com)

Im Rahmen der EU-Datengrenze will Microsoft sicherstellen, dass die Daten Microsoft-Kunden aus der EU nur in europäischen Rechenzentren gespeichert werden. Das gilt für Daten aus Azure, Microsoft 365, Dynamics 365 und weiterer Clouddienste. Die komplette Verarbeitung aller Daten soll nur noch innerhalb der EU stattfinden. Der erste Schritt dazu wurde bereits 2023 vollzogen.

Jetzt folgt der zweite Schritt, bei dem alle potenziell personenbezogene Daten nur noch in Europa verarbeitet werden sollen. Das gilt auch für pseudonymisierte Daten, wie Systemprotokolle. Damit gehört Microsoft zu den ersten Cloud-Anbietern, die ein hohes Maß an Datenresidenz bieten und sicherstellen, dass Kundendaten in der EU verbleiben.

Microsoft beschreibt in der Dokumentation zur EU-Datengrenze, auf was Microsoft-Unternehmen dabei achten sollten. Generell sollten sich Unternehmen mit der Dokumentation auseinandersetzen, um auch Mitarbeitern, Kunden und den Datenschutzbehörden alle Verpflichtungen zu erfüllen.

Durch die zweite Stufe der EU-Datengrenze stellt Microsoft aber bereits selbst sicher, dass in der EU-Cloud gespeicherte Daten in der EU bleiben. Beim Buchen von Diensten sollten Unternehmen aber auch darauf achten, dass für diese die EU-Datengrenze gilt. Es gibt noch vereinzelte Dienste, die diese Grenze nicht einhalten können. Sollen hier personenbezogene Daten gespeichert werden, ist es sinnvoll sich zu vergewissern, was dabei beachtet werden muss. Microsoft bezeichnet diese Vereinbarung auch als „The EU Data Boundary for the Microsoft Cloud“. Mehr zu diesem Thema beschreibt Microsoft in einem eigenen Blogbeitrag.

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