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System Center überwacht auch Konkurrenz-Produkte

Einfacher als gedacht: VMware im Microsoft System Center

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Vorgehensweise bei der Anbindung

Administratoren können aber keine virtuellen Festplatten auf Basis von VMDK-Dateien an bestehende virtuelle Server anbinden, auch ISO-Dateien lassen sich nicht verbinden. Für die Migration oder die wichtigsten Aufgaben reicht die Anbindung aber aus.

Die Kommunikation zwischen SCVMM und VMware-Produkten läuft über eine SSL-Kommunikation
Die Kommunikation zwischen SCVMM und VMware-Produkten läuft über eine SSL-Kommunikation
(Bild: Thomas Joos)
Bevor sich VMware an SCVMM anbinden lässt, müssen Administratoren das Zertifikat, das sie auf dem vCenter-Server nutzen auch in SCVMM importieren. Verwenden Unternehmen ein selbst signiertes Zertifikat, dann muss dieses in den Speicher der vertrauenswürdigen Stammzertifizierungsstellen auf dem SCVMM-Server importiert werden.

Anschließend integrieren Administratoren VMware vSphere-Hosts über den Assistenten, wie Hyper-V-Hosts auch. Allerdings muss erst vCenter angebunden werden.

Wurden die vCenter-Server angebunden, können Administratoren die an vCenter angebundenen vSphere-Hosts ebenfalls in SCVMM integrieren und auch in die SCVMM-Bibliothek die VMware-Vorlagen übernehmen. Dabei wird genauso vorgegangen, wie mit Hyper-V-Vorlagen auch.

Leere Server? Kein Problem.

Administratoren können leider keine virtuellen Server auf Basis von VMware-Vorlagen über SCVMM erstellen. Leere Server lassen sich aber problemlos mit virtuellen Festplatten auf Basis von VMDK-Dateien erzeugen.

Nachdem Administratoren über den „Fabric“-Bereich der SCVMM-Verwaltungskonsole den vCenter-Server angebunden haben, können sie über dessen Kontextmenü noch die Eigenschaften aufrufen und Einstellungen wie die Kommunikation zwischen SCVMM und VMware steuern. Im Fenster muss der Benutzername für vCenter eingegeben werden, der Name des Servers und der Port mit dem die Anbindung erfolgt.

Auch die sichere Verbindung lässt sich hier aktivieren. In diesem Fall ist aber das Zertifikat des Servers notwendig.

Zertifikate beachten!

Nach der Anbindung von vCenter müssen noch die einzelnen vSphere-Hosts angebunden werden. Das funktioniert wie bei der Anbindung von Hyper-V-Hosts. Während der Anbindung muss auch der Benutzername für die ESX/ESXi-Verwaltung angegeben werden.

Nach der Anbindung von vCenter lassen sich auch die einzelnen VMware-Hosts anbinden
Nach der Anbindung von vCenter lassen sich auch die einzelnen VMware-Hosts anbinden
(Bild: Thomas Joos)
Im Fenster werden vom Assistenten nur die ESX/ESXi-Hosts angezeigt, die in den vCenter-Servern integriert sind, die bereits an SCVMM angebunden sind. Es ist wichtig, dass bei der Anbindung der einzelnen Hosts noch festgelegt wird, dass der entsprechende Host das vCenter-Zertifikat nutzt, dass zuvor in SCVMM integriert wurde. Mehr ist zur Anbindung nicht notwendig.

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